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Golf GTI gegen GTD
Duell der schnellen Wölfe
![]() Bild: Volkswagen Legenden leben ewig. Das gilt auch bei Automobilen. Allerdings erhalten sie von Zeit zu Zeit ein technisches und optisches Update. Solches ist soeben den beiden wohl mit den meisten Emotionen behafteten Golf-Versionen aus Wolfsburg widerfahren. Sowohl beim Golf GTI, dem Urvater aller Kompakt-Sportler, als auch bei seinem dieselnden Zwilling Golf GTD kommen in diesem Sommer Neuauflagen auf den Markt (wir berichteten ausführlich).
Gas-Tour gegen Geiz-Tour Rein optisch sind die beiden schnellen Wölfe nur auf den zweiten Blick auseinanderzuhalten. Die roten Streifen am Grill sind, ebenso wie die roten Nähte am Gestühl, dem Golf GTI vorbehalten. Ansonsten ähneln sich die beiden Sportler wie eineiige Zwillinge. Konzepte Ein Blick unter die Motorhaube zeigt allerdings gleich deutliche Unterschiede. Der GTD schöpft seine Kraft aus einem 170 PS Vierzylinder-Turbodiesel, der bereits in unteren Drehzahlbereichen mit dem maximalen Drehmoment von 350 Nm mächtig anschiebt. Unter 10 Sekunden benötigt der GTD von 0 auf 100 km/h, ein beachtlicher Wert für einen Diesel. Ein Vorteil, den der GTI mit seinem 210 PS starken Turbo allerdings rasch egalisiert. Der bekannt spurtstarke Wolfsburger ist in der neuesten Version um 1,2 Sekunden schneller auf 100 als der GTD. Und ab dann benimmt sich der Benziner ohnehin wie ein gedoptes Rennpferd. 240 km/h Spitze stehen beim GTI im Protokoll, 220 km/h lautet werkseitig die Höchstgeschwindigkeit beim GTD. Cooler Durst-Löscher Biegt der Fahrer an die Tankstelle, sieht das Duell aber rasch umgekehrt aus. Hier schlägt der GTD den GTI haushoch. Wie eine Testfahrt der deutschen Auto-Bild eindrucksvoll beweist, liegt der GTD bei der Sparfahrt (immer unter 130 km/h auf der Autobahn) mit 5,4 Liter Verbrauch locker um 2 Liter unter dem Verbrauch des GTI (7,3 Liter). Beim schnellen Spurt über 130 km/h verbraucht der Diesel fast nur mehr die Hälfte des dann sehr schnell sehr durstig werdenden aufgemotzen Benzinmotors (siehe Vergleichstabelle unten). Fahrwerksregelung Auch in der Zusatzausstattung ähneln sich beide Modelle wie Zwillinge. So ist die adaptive Fahrwerksregelung, die sich auf Fahrerwunsch auf Sport-, Komfort- oder Normalmodus ändern lässt, für beide Modelle erhältlich. Und für beide Modelle gibt es auch ein schnell schaltendes Doppelkupplungsgetriebe (DSG), das reinen Handschaltungen in Sachen Spurtschnelligkeit um nichts nachsteht. Ob man lieber Benzin oder Diesel im GT-Blut hat, bleibt also reine Geschmackssache. Verbrauchswerte GTD: Sparfahrt: 5,4l/100km; Vollgasfahrt: 8,4l/100km GTI: Sparfahrt: 7,3l/100km; Vollgasfahrt: 15,0/100km Kommentare
(2)
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geschrieben von driverzone1 , 30 Juni 2009
Ich würde den GTI nehmen - wenn schon denn schon
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Ganz ehrlich, mehr als 100 bis max. 120 PS braucht man für eine normale Fahrweise absolut nicht.
Jede stärkere Motorisierung bedeutet bei gleichwertiger moderner Motorentechnik einfach nur unnützen Treibstoffverbrauch.
Vielmehr sollte es auch gut ausgestattete PS-schwächere Autos geben, anstatt das Ausstattungniveau immer noch an eine stärkere Motorisierung zu koppeln.