Bugatti stellt den Chiron mit 1.500 PS vor

Veyron-Nachfolger

Bugatti stellt den Chiron mit 1.500 PS vor

Bugatti hat sein Versprechen gehalten und auf dem Genfer Autosalon 2016 (Publikumstage 3. bis 13. März) den Nachfolger des bis zu 1.200 PS starken Veyron präsentiert. Und der Chrion kann alles noch besser. Er ist nicht nur stärker und leichter, sondern auch in Sachen Konnektivität voll auf Höhe der Zeit. Leider übertrifft er seinen Vorgänger auch beim Preis. Wer einen Chiron will, muss mindestens 2,4 Millionen Euro (ohne Steuern!) auf den Tisch legen. Dennoch soll bereits ein Drittel der geplanten 500 Stück verkauft sein. Luxus kennt eben keine Krise.

Diashow Bugatti Chiron mit 1.500 PS

Bugatti Chiron

Optisch ist der Chiron eher eine Evolution als eine Revolution. Die zweifarbige Lackierung und die Proportionen kennen wir vom Veyron. Insgesamt wirkt der Newcomer...

Bugatti Chiron

...aber dennoch deutlich moderner. Die Mittelfinne, die sich übers gesamte Fahrzeug spannt, ist wiederum eine Hommage an den legendären Bugatti Typ 57SC Atlantic.

Bugatti Chiron

Seitlich sticht vor allem der farblich abgesetzte Bogen in C-Form ins Auge.

Bugatti Chiron

Vorne gibt es schmale, in mehrere Segmente unterteilte LED-Scheinwerfer und den klassichen Marken-Grill.

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Hinten stechen die sechs Endrohre und das 1,60 Meter lange, aber nur wenige Millimeter hohe Lichtband ins Auge.

Bugatti Chiron

Unter der vorderen Haube findet ein maßgeschneidertes Kofferset Platz.

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Im Interieur ist alles vom Feinsten. Alles was nach Chrom, Alu oder Carbon aussieht, besteht auch aus diesen Materialien.

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In Sachen Infotainment, Navigation und Konnektivität ist der Chiron im Gegensatz zum Vorgänger auch voll auf Höhe der Zeit. Tachoskala bis 500 km/h!

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Design
Optisch ist der Chiron eher eine Evolution als eine Revolution. Die zweifarbige Lackierung und die Proportionen kennen wir vom Veyron. Insgesamt wirkt der Newcomer aber dennoch deutlich moderner. Das fängt bei den schmalen, in mehrere Segmente unterteilten LED-Scheinwerfer an, setzt sich am farblich abgesetzten Bogen in der Seitenansicht fort und hört beim extrem aggressiv gezeichneten Heck noch lange nicht auf. Hinten stechen die sechs Endrohre und das 1,60 Meter lange, aber nur wenige Millimeter hohe Lichtband ins Auge. Die Mittelfinne, die sich übers gesamte Fahrzeug spannt, ist wiederum eine Hommage an den legendären Bugatti Typ 57SC Atlantic. Am klassischen Design des Kühlergrills hielt die Marke natürlich fest. Ein ausfahrbarer Heckspoiler ist aufgrund der immensen Höchstgeschwindigkeit ein absolutes Muss. Im Stand versteckt er sich jedoch dezent.

>>>Nachlesen: Bugatti zeigt erstes Foto vom Chiron

Antrieb
Als Antrieb kommt wieder ein 16-Zylinder zum Einsatz. Das 8.0-Liter Triebwerk wurde aber von Grund auf neu entwickelt. Es leistet unglaubliche 1.500 PS und bietet ein maximales Drehmoment von 1.600 Nm. Die schiere Kraft wird über ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe an alle vier Räder weitergeleitet. Das Leistungsplus von 300 „Pferden“ ist vor allem den größeren Turbos zuzuschreiben. Diese verfügen nun über eine Registeraufladung, durch die beim Anfahren zunächst „nur“ zwei Turbos ansprechen. Ab etwa 3.800 U/min schalten sich dann die zwei weiteren Lader dazu. Da das neue Carbon-Monocoqoue das Leergewicht des Chiron unter zwei Tonnen (1.995 kg) drückt, fallen die Fahrleistungen mehr als imposant aus: Von 0 bis 100 km/h geht es in 2,5 Sekunden, nach weniger als 6,5 Sekunden soll die 200-km/h-Marke fallen und nach gerade einmal 13,6 Sekunden durchbricht der Chiron die 300-km/h-Schallmauer. Um die abgeregelte (!) Höchstgeschwindigkeit von 420 km/h zu erreichen, ist wie beim Veyron der "Speed Key" nötig. Das Fahrverhalten soll nun auch deutlich dynamischer ausfallen. Der Chiron hat nämlich neben einem adaptiven Fahrwerk mit diversen Modi und einer Carbon-Keramik-Bremse erstmals auch eine Allradlenkung mit an Bord.

>>>Nachlesen: Bugatti verkauft letztes Veyron-Modell

Innenraum
Im Interieur ist alles vom Feinsten. Alles was nach Chrom, Alu oder Carbon aussieht, besteht auch aus diesen Materialien. Die Ledersitze sollen nicht nur äußerst komfortabel sondern auch rennstreckentauglich sein. Die Kunden können aus 31 Leder- und acht Alcantarafarben wählen. In Sachen Infotainment, Navigation und Konnektivität ist der Chiron im Gegensatz zum Vorgänger auch voll auf Höhe der Zeit. Die Rundinstrumente sehen zwar klassisch aus, sind aber digital ausgeführt.

>>>Nachlesen: Das ist der Veyron "Ettore Bugatti"

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