Das ist der brandneue BMW X2

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Das ist der brandneue BMW X2

Mitte August hat BMW bereits Fotos veröffentlicht, die den neuen X2 zeigen, wie er als leicht getarnter Prototyp durch die Gegend fährt. Nun haben die Münchner die finale Serienversion des schnittigeren Bruders des aktuellen X1 enthüllt. Dabei zeigt sich, dass der Newcomer einige Elemente der Studie „X2 Concept“ übernimmt. Ganz so radikal wie beim X4 und beim X6 fällt die Dachlinie nach hinten jedoch nicht ab. Das weniger radikale Coupé-Design hängt mit der Größe zusammen. Da der X2 nur 4,36 Meter lang ist, könnte hinten niemand mehr sitzen, wenn das Dach zu stark abfallen würde. Gegenüber dem X1 sinkt die Höhe jedoch um stolze sieben Zentimeter, was ein äußerst gedrungenes Erscheinungsbild zur Folge hat. Der Kofferraum fasst dennoch ordentliche 421 Liter.

bmw-x2-off-960-st.jpg © BMW Group

Design

Vorne bekommt der X2 neue Scheinwerfer (optional in Voll-LED-Technik), die sich etwas stärker nach oben ziehen. Zudem fällt die Niere breiter aus und die Lufteinlässe wachsen. Die größten Unterschiede gibt es in der bereits beschriebenen Silhouette. Neben dem flacheren Dach sticht hier vor allem der farblich abgesetzte Schweller ins Auge, dessen Farbe je nach Ausstattung variiert: Beim Basismodell ist das Element in Schwarz ausgeführt, beim X2 M Sport zum Teil in Wagenfarbe und beim  M-Sport X in der Spezialfarbe "Frozen Gray". Mit dem BMW-Emblem auf der C-Säule huldigt der Hersteller seine Ikonen 3.0 CSL und 2000 CS. Am Heck markiert der X2 ebenfalls den Dynamiker. So verfügt er über einen großen Dachkantenspoiler, der seitlich an der Heckscheibe hinabläuft, und eine zweiflutige Abgasanlage. Die schmalen LED-Rückleuchten reichen weit in die Heckklappe hinein. Letztere ist ebenfalls sportlich geschnitten. Das sieht zwar gut aus, bringt aber auch Nachteile wie eine schmale Öffnung und eine hohe Ladekante mit sich. Doch wie heißt es im Volksmund: "Wer schön sein will, muss leiden."

Interieur

Der Innenraum stammt fast eins zu eins aus dem X1. Hier gibt es nur minimale Aufwertungen. So ist etwa das Bedienelement von Radio und Klimaanlage in Klavierlack-Optik eingefasst und die Ablagen in der Mittelkonsole sind über ein Rollo verschließbar. Außerdem verfügt die Instrumententafel schon im Basismodell über Ziernähte. Die Mittelkonsole ist mit dem Sensatec-Stoff bezogen und ebenfalls mit Kontrastnähten aufgewertet. Serienmäßig kommt das Infotainment mit einem 8,8 Zoll großen Bildschirm in der Mittelkonsole und dem iDrive-Schalter. In Kombination mit einem optionalen Navigationssystem kann das Display auch per Toucheingabe bedient werden. Auch eine Sprachsteuerung und ein "echtes" Head-up-Display (direkt in die Windschutzscheibe) sind verfügbar. Bei der Vernetzung ist BMW mit seinen Connected-Diensten ohnehin führend. Mit Apple CarPlay lässt sich das iPhone drahtlos mit dem Bordsystem verbinden. Auf Wunsch gibt es auch einen LTE-Hotspot an Bord.

bmw-x2-off-960-st3.jpg © BMW Group

Fahrwerk und Motoren

Alle X2-Varianten verfügen über den bewährten Fahrmodus-Schalter mit den drei Fahrmodi "Comfort", "Eco Pro" und "Sport". Optional ist die dynamische Dämpferkontrolle (DDC) erhältlich, die das SUV-Coupé um zehn Millimeter tieferlegt und individuelle Fahrwerkseinstellungen ermöglicht. Die beiden "Sport"-Modelle erhalten ein M-Sportfahrwerk serienmäßig. Beim Marktstart bietet BMW drei (starke) Motoren an, die alle an den xDrive Allradantrieb gekoppelt sind. Schwächere und damit auch günstigere Frontantriebsvarianten (X2 sDrive 18i mit 140 PS und sDrive 18d mit 150 PS) werden erst später nachgereicht. Los geht es jedenfalls mit dem X2 sDrive 20i mit 192 PS und 280 Nm Drehmoment, der seine Kraft über ein Siebengang-Steptronic-Getriebe an die vier Räder weiterreicht. Bei den beiden zum Start erhältlichen Selbstzündern, bei denen jeweils eine Achtgang-Automatik mit an Bord ist, markiert der xDrive 20d mit 190 PS und 400 Nm den Einstieg. Darüber rangiert der 231 PS starke xDrive 25d, der ein Drehmoment von 450 Nm auf die Kurbelwelle wuchtet. Später werden auch noch stärkere Modelle nachgereicht. Darüber hinaus könnte auch der aus den Plattformbrüdern Mini Countryman Cooper S E und Active Tourer 225xe bekannte Plug-in-Hybrid-Antrieb kommen.

bmw-x2-off-960-st4.jpg © BMW Group

Verfügbarkeit

Laut BMW kommt der X2 im März 2018 in den Handel. Dort trifft er dann neben Mercedes GLA und den künftigen Audi Q4 auch auf neue Herausforderer wie Volvo XC40 oder Jaguar E-Pace. Die etwas kürzeren VW T-Roc und Audi Q2 fischen ebenfalls im selben Teich. Preise wurden noch nicht verraten.

Mehr Infos über die Modelle von BMW finden Sie in unserem Marken-Channel.

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