Maserati Levante greift Porsche Cayenne an

Erstes SUV der Marke

Maserati Levante greift Porsche Cayenne an

FCA-Chef Sergio Marchionne hat den Start des Levante schon mehrmals in Aussicht gestellt. Doch nun ist es soweit. Das erste SUV von Maserati feiert auf dem Genfer Autosalon 2016 (ab 3. März) seine Weltpremiere. Kurz vor der Präsentation hat die Fiat-Tochter nun erste offizielle Infos und Fotos veröffentlicht. Letztere zeigen, dass sich der Levante optisch stark an der Studie „Kubang“ aus dem Jahr 2011 orientiert.

Diashow Das ist der Maserati Levante

Maserati Levante

An der Front sorgen der wuchtige Grill mit dem großen Dreizack, die extrem schmalen Voll-LED-Scheinwerfer und die riesigen Lufteinlässe für eine gehörige Portion an Überholprestige.

Maserati Levante

Mit einer Länge von 4,90 Metern zählt der Levante zu den Fullsize-SUVs. In der Seitenansicht stechen die schräg stehende D-Säule und die drei markentypischen Kiemen hinter dem vorderen Kotflügel ins Auge.

Maserati Levante

Die zweigeteilten Rückleuchten werden mittels einer Chromleiste verbunden. Zudem wirken die vier bündig in die Schürze integrierten Endrohre extrem sportlich.

Maserati Levante

Zum Marktstart stehen zwei V6-Turbobenziner mit 350 (Ende 2016) und 430 PS und der aus Ghibli und Quattroporte bekannte Dreiliter-Diesel (275 PS) zur Wahl.

Maserati Levante

Dass die Italiener die Gestaltung von Cockpits einfach können, beweisen sie auch hier einmal mehr eindrucksvoll.

Maserati Levante

Das Interieur des Levante ist äußerst geschmackvoll gestaltet. An den verwendeten Materialien und der Verarbeitungsqualität gibt es auch nichts auszusetzen.

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Design
Mit einer Länge von 4,90 Metern zählt der Levante zu den Fullsize-SUVs und greift damit Konkurrenten wie den Porsche Cayenne, den BMW X6, das Mercedes GLE Coupé oder auch den Jaguar F-Pace an. Um die Entwicklungskosten in einem überschaubaren Rahmen zu halten, basiert das SUV auf der Limousine Ghibli, die es auf Wunsch ebenfalls mit Allradantrieb gibt. Beim Levante zählen die vier angetriebenen Räder zur Serienausstattung. Das Design wirkt typisch italienisch. Vor allem von vorne ist der noble Geländegänger auf den ersten Blick als Maserati zu erkennen. Hier sorgen der wuchtige Grill mit dem großen Dreizack, die extrem schmalen Voll-LED-Scheinwerfer und die riesigen Lufteinlässe für eine gehörige Portion an Überholprestige. Die Seitenansicht erinnert etwas an den Infiniti FX. Hier stechen die sehr schräg stehende D-Säule, die ausgestellten Radhäuser und die drei markentypischen Kiemen hinter dem vorderen Kotflügel ins Auge. Das Heck weist wiederum einige Parallelen zum Cayenne auf. Die zweigeteilten Leuchten werden mittels einer Chromleiste verbunden. Zudem wirken die vier bündig in die Schürze integrierten Endrohre extrem sportlich. Einen Blick ins Cockpit gewähren die Italiener (noch) nicht. Hier wird sich der Levante aber ebenfalls am Ghibli orientieren. Ein großer Touchscreen in der Mittelkonsole, klassische Rundinstrumente, hochwertige Materialien und feinstes italienisches Leder gelten also als gesetzt.

Antrieb
Maserati will den Levante schon kurz nach seiner Weltpremiere in den Handel bringen. Zum Marktstart stehen zwei V6-Turbobenziner mit 350 und 430 PS und der aus Ghibli und Quattroporte bekannte Dreiliter-Diesel zur Wahl. Letzterer dürfte auch im SUV rund 275 PS leisten. Etwas später soll noch ein Top-Modell nachgereicht werden, das auf einen V8-Turbo mit rund 600 PS setzt. Die Fahrleistungen fallen aber schon beim vorläufigen Top-Triebwerk beeindruckend aus: Der rund zwei Tonnen schwere Levante sprintet in 5,2 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 264 km/h. Neben dem Allradantrieb Q4 sind u.a. auch eine adaptive Luftfederung mit elektronischer Dämpferkontrolle sowie eine für das SUV neue abgestimmte 8-Gang-Automatik serienmäßig mit an Bord.

Ambitioniertes Ziel
Wie berichtet, will Maserati ab 2018 rund 50.000 Autos pro Jahr verkaufen. Der Levante soll mit 10.000 Stück pro Jahr zur Zielerreichung beitragen. Preise und der genaue Starttermin wurden noch nicht verraten.

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