Red Bull baut schnellsten Sportwagen der Welt

Aston Martin Valkyrie

Red Bull baut schnellsten Sportwagen der Welt

Im März 2016 haben Aston Martin und Red Bull, die auch in der Formel 1 zusammenarbeiten, den Bau eines Hypercars offiziell bestätigt. Im Juli wurden dann auch Skizzen und Designentwürfe sowie einige Informationen von dem Supersportwagen veröffentlicht. Nun, ein Jahr später, gibt es neue Informationen und Fotos vom Aston Martin Valkyrie (interner Code in Anlehnung an die F1-Boldien von Red Bull: RB 001), der federführend von Formel-1-Genie Adrian Newey konstruiert wird. Mit dem Straßenauto geht für den wohl besten F1-Konstrukteur der Neuzeit ein Traum in Erfüllung.

Diashow So kommt der Red Bull Aston Martin Valkyrie

Aston Martin Valkyrie (RB 001)

Der von Adrian Newey konstruierte Bolide sieht schon im Stand extrem schnell aus.

Aston Martin Valkyrie (RB 001)

Die Karosserie und das Monocoque der flachen Flunder bestehen nur aus Leichtbaukomponenten.

Aston Martin Valkyrie (RB 001)

Die ausgefeilte Aerodynamik soll in Kombinatin mit dem geringen Gewicht und der hohen Leistung atemberaubende Fahrleistungen ermöglichen.

Aston Martin Valkyrie (RB 001)

Der Zugang zum Cockpit gelingt über zwei hoch aufschwingende Flügeltüren.

Aston Martin Valkyrie (RB 001)

Bei der Heckansicht wird klar, um welche filigrane Konstruktion es sich beim Valkyrie handelt. Das Hypercar sieht fast aus, als würde es auf Stelzen stehen.

Aston Martin Valkyrie (RB 001)

Auch im Cockpit geht es zu wie in einem Rennwagen. Fast alle Funktionen...

Aston Martin Valkyrie (RB 001)

...werden über das Lenkrad gesteuert. Dieses ist wie in der...

Aston Martin Valkyrie (RB 001)

...Formel 1 oben und unten abgeflacht.

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V12-Sauger von Cosworth + Hybrid-System

Red Bull und Aston Martin wollen mit dem Valkyrie in die Liga von McLaren P1, Porsche 918 Spyder und Ferrari LaFerrari vordringen. Damit das auch gelingt, wird die aerodynamisch geformte Flunder von einem V12-Mittelmotor angetrieben. Das 6,5 Liter große Saug-Aggregat stammt von Cosworth. Darüber hinaus wird es – wie bei den genannten Gegnern – eine Hybridunterstützung geben. Beim Valkyrie soll das ERS-System stark von jenem inspiriert sein, das auch in den aktuellen Formel-1-Boliden zum Einsatz kommt. Die Batterien stammen wiederum vom kroatischen Elektro-Sportwagenbauer Rimac. Für die Kraftübertragung konnte Newey die Firma Ricardo mit ins Boot holen. Sie liefert ein maßgeschneidertes und äußerst leichtes Siebengang-Getriebe. Für eine adäquate Bremsleistung soll eine Carbon-Keramik-Hochleistungsanlage von Surface Transforms sorgen.

>>>Nachlesen: So kommt Red Bulls Supersportwagen

1.000 Kilogramm und 1.000 PS?

Über die genaue Leistung und die Beschleunigungswerte wollten Aston Martin und Red Bull noch nichts verraten. Bei der ersten Präsentation wurde aber ein Leistungsgewicht von 1 Kilogramm pro PS (!) in Aussicht gestellt. Wenn der Valkyrie also 1.000 kg auf die Waage bringt, müsste er eine Systemleistung von 1.000 PS bieten. Da braucht man kein Hellseher zu sein, um zu wissen, dass dieses Ding abgeht, als gäbe es kein Morgen. Die spektakuläre Optik macht das Hypercar nicht nur zum absoluten Hingucker, sondern sorgt auch für eine hervorragende Aerodynamik. Dank eines immensen Abtriebs und Anpressdrucks sollen Querkräfte von bis zu 4,5 g möglich sein. Das ist absolutes Rennwagenniveau. Wenn man in das spartanisch ausgestattete Cockpit blickt, glaubt man auch in einem Rennauto zu sitzen. In der engen Kanzel sollen aber bis zu 1,95 Meter große Personen ordentlich sitzen können.

Verfügbarkeit und Preis

Laut den Entwicklern werden die ersten Exemplare des „schnellsten Straßensportwagens der Welt“ Anfang 2019 zu den solventen Kunden rollen. Obwohl für den Aston Martin Valkyrie RB 001 mindesten drei Millionen Euro fällig werden, ist die gesamte Auflage bereits verkauft. Konkret werden 175 Stück gebaut, von denen 150 eine Straßenzulassung haben. 25 Exemplare sind nur für den Rennsporteinsatz gedacht. Auch das kennen wir von Ferrari (FXX K) und McLaren (P1 GTR).

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