So kommt VWs Elektro-Crossover

I.D. Crozz

So kommt VWs Elektro-Crossover

Wie an dieser Stelle angekündigt, hat Volkswagen auf der Shanghai Autoshow 2017 eine Studie zu einem kommenden Elektro-Crossover vorgestellt. Beim I.D. Crozz handelt es sich bereits um das dritte Modell, das den neuen Elektrobaukasten (MEB) nutzen wird. Dieser kommt übrigens auch beim ebenfalls in Shanghai präsentierten Skoda Vision E zum Einsatz. Audi vertraut bei seinem (größeren) e-Tron Sportback concept hingegen auf eine andere Plattform.

vw_I.D.CROZZ-960-off1.jpg © Volkswagen

Design und Platzangebot

Doch zurück zum VW. Nach den Premieren des I.D. (Paris 2016) und I.D. BUZZ (Detroit 2017) wird mit dem neuen Concept Car, bei dem es sich um ein viertüriges SUV-Coupé handelt, das dritte Mitglied der I.D. Familie vorgestellt. Eines der dominanten optischen Merkmale des I.D. Crozz ist die Lichtsignatur, die alle E-Modelle von VW besitzen. Die Leuchtelemente – C-förmige LED-Tagfahrlichter und multivariabel steuerbare LED-Scheinwerfer – erinnern an eine Frontpartie mit elektronischen, beweglichen "Augen". Im autonomen Modus "I.D. Pilot" kommunizieren diese "Augen" mit anderen Verkehrsteilnehmern. Das coupé-haft auslaufende Heck erinnert etwas an den brandneuen Arteon. Im Dach sind Solarzellen integriert. Scheinwerfer und Rückleuchten sind schmal gezeichnet und mit LED-Technik bestückt. Die Leuchten werden vorne und hinten zudem von einem Lichtband miteinander verbunden. Das VW-Logo im Grill ist ebenfalls beleuchtet. Obwohl der Stromer kompakter baut als etwa der neue Tiguan Allspace, soll er genauso viel Platz bieten. Die Achs- und Antriebsmodule rücken beim MEB nämlich weit nach außen und bauen sehr kompakt. Die Batterie ist vollständig in den Fahrzeugboden integriert. Hohe Variabilität bietet die Sitzkonfiguration. So entsteht ein optimal nutzbarer Raum. Der Fond hat laut VW Oberklasse-Maße. Ein Fahrrad kann man ohne Montage eines Fahrradträgers mitnehmen - einfach quer in den Fond legen. Aufstellbare Rücksitzflächen sowie (elektrisch) sehr weit öffnende Türen sollen den Alltag ebenfalls erleichtern.

vw_I.D.CROZZ-960-off.jpg © Volkswagen

500 Kilometer Reichweite

Dank zweier Motoren handelt es sich beim I.D. Crozz um einen elektrischen Allradler. Bis zu 500 Kilometer (NEFZ) soll der 180 km/h schnelle und 225 kW starke Stromer mit einer Batterieladung zurücklegen. In 30 Minuten nimmt der Akku per Schnellladesystem (bei 150 kW DC) wieder 80 Prozent seiner Energiekapazität auf. Berührt der Fahrer für drei Sekunden das VW-Zeichen im Lenkrad, schaltet die Studie in den vollautonomen Modus "I.D. Pilot" – dann ist der I.D. Crozz mit Autopilot unterwegs. Via Laserscanner, Ultraschall- und Radarsensoren sowie Kameras erkennt das Auto sein Umfeld und andere Verkehrsteilnehmer. Alle Anzeige- und Bedienelemente der Studie sind digital ausgelegt. Die wichtigsten Infos für den Fahrer werden per Augmented Reality in dessen Sichtfeld projiziert. Bei VW gewinnt auch die Gestensteuerung zunehmend an Bedeutung. Selbst das Aktivieren einer neu entwickelten Lichtjalousie im transparenten Panoramadach erfolgt über sie.

Noch mehr Infos über Volkswagen finden Sie in unserem Marken-Channel.

Verfügbarkeit

Bis VW seine I.D.-Reihe an den Start bringt, müssen sich Interessenten aber noch etwas gedulden, oder sich bis dahin mit Modellen wie dem e-Golf zufriedengeben. Das erste Serienelektroauto, das den MEB nutzt, soll 2020 in den Handel kommen und eine Reichweite von 500 Kilometern bieten.

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