Großes Facelift für den Nissan Qashqai

Überarbeiteter Bestseller

© Nissan

Großes Facelift für den Nissan Qashqai

Nach zehn Jahren an der Spitze des Crossover-Segments und mehr als 2,3 Millionen verkauften Einheiten allein in Europa macht Nissan den aktuellen Qashqai fit für seine zweite Lebenshälfte. Dabei konzentrieren sich die Japaner nicht nur auf das Außendesign, sondern legten auch bei den Fahreigenschaften und Assistenzsystemen ordentlich nach. Weltpremiere feiert der facegeliftete Bestseller auf dem Genfer Autosalon 2017 (Publikumstage: 9. bis 19. März).

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Design

Für eine frischere Optik sorgt vor allem die komplett überarbeitete Frontpartie. Mit der aktuellen Interpretation des markentypischen „V-Motion“-Kühlergrills folgt sie nun dem brandneuen Micra. Das Design der Halogen- und LED-Leuchten unterscheidet sich klarer als bisher voneinander. Optional verfügbar bzw. Standard ab Tekna ist ein adaptives Lichtsystem. Überarbeitet wurde auch das (Bumerang-)Motiv der Tagfahrleuchten und der Rückleuchten. Am Heck erstreckt es sich nun über die gesamte Rückleuchteneinheit und verfügt über einen 3D-Effekt. Das überarbeitete Design des Qashqai 2017 wird von den beiden neuen Außenlackierungen Vivid Blue (Fotos und Video) und Chestnut Bronze abgerundet.

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Innenraum

Im Interieur stechen die Änderungen auf den ersten Blick nicht sofort ins Auge. Aber auch hier hat Nissan ordentlich Hand angelegt. So gibt es hochwertigere Materialien und eine bessere Geräuschdämmung. In der neuen Top-Ausstattung Tekna+ gibt es nun sogar Nappaledersitze in Monoform-Design und gesteppten Flächen sowie eine Memory-Funktion für den Fahrersitz. Am auffälligsten ist jedoch das neue, unten abgeflachte Multifunktions-Lenkrad, das nun über einen Vier-Wege-Regler für die Bedienung des Kombiinstruments verfügt. Dank einer neuen Oberfläche soll sich auch das optionale Infotainment-System NissanConnect inklusive Navigation und Digitalradio-Empfang (DAB) intuitiver bedienen lassen. Praktische Connectivity-Funktionen wie Apple CarPlay, die es für den Micra bereits gibt, sind aber leider nicht erhältlich. Als neues Extra steht ein BOSE Soundsystem mit sieben Lautsprechern (Standard bei Tekna+) zur Verfügung.

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Antrieb und Fahrwerk

Angetrieben wird der überarbeitete Qashqai wie bisher von zwei Diesel- und Benzinmotoren. Der 1,5-Liter-Diesel leistet 110 PS, der etwas größere 1,6 Liter Selbstzünder bringt es auf 130 PS. Der 1,2-Liter-Einstiegsbenziner leistet 115 PS, der 1,6-Liter-Turbo markiert mit 163 PS das Topmodell. Allrad und/oder Automatik sind teils gegen Aufpreis erhältlich. Dank einiger Modifikationen an Radaufhängung, Dämpfung und Lenkung soll der Qashqai bessere Handling-Eigenschaften und ein komfortableres Fahrverhalten bieten. Der Crossover rollt wahlweise auf aerodynamisch optimierten Aluminiumfelgen in den Größen 17 bis 19 Zoll aus dem Werk.

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Auf dem Weg zum (teil)autonomen Fahren

Das Angebot an modernen Sicherheits- und Assistenzsystemen wurde erweitert. So wurde der autonome Notbrems-Assistent um eine Fußgängererkennung ergänzt. Erstmals im Qashqai verfügbar ist der Querverkehrs-Warner. Weiterhin erhältlich sind eine Verkehrszeichenerkennung, eine Müdigkeitserkennung, der Einpark-Assistent, der Around View Monitor für 360-Grad-Rundumsicht, der Totwinkel-Assistent und der Spurhalte-Assistent. Zur künftigen „Nissan Intelligent Mobility“-Strategie gehört etwa das ProPILOT Fahrerassistenzsystem, das bis zum Frühjahr 2018 im Qashqai verfügbar sein wird. Es ermöglicht die automatische Steuerung von Lenkung, Beschleunigung und Bremsen im einspurigen Autobahnverkehr. So gerüstet, ist auch der Qashqai auf dem Weg zum (teil-)autonomen Fahren

Neben dem Crossover wird auch die bald startende zweite Modellgeneration des Elektroautos Leaf das teilautonome ProPILOT 1.0 Fahrerassistenzsystem erhalten. Erst vergangene Woche hat Nissan auf den Straßen Londons eine weiterentwickelte ProPILOT 2.0 Version präsentiert.

Noch mehr Infos über Nissan finden Sie in unserem Marken-Channel.

Verfügbarkeit

Den genauen Marktstart und die Preise hat Nissan noch nicht verraten. Ab Sommer soll die Facelift-Version erhältlich sein, heißt es. Aktuell geht es beim Qashqai ab 21.300 Euro los. Aufgrund von starken Konkurrenten wie Seat Ateca, Ford Kuga, Hyundai Tucson, Kia Sportage, VW Tiguan, etc. dürfte der Preis kaum steigen.

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