Hyundais Top-i30 greift GTI & Co an

Erstes "N"-Modell

Hyundais Top-i30 greift GTI & Co an

Auf der IAA 2015 in Frankfurt hat Hyundai angekündigt, unter der neuen Modellreihe “N” künftig besonders sportliche Autos in den Handel bringen zu wollen. Den Anfang macht ein N-Ableger des brandneuen i30. Wie ein solches Modell in etwa aussehen könnte, zeigen die Koreaner nun mit der Studie RN30 auf dem Pariser Autosalon 2016 (bis 16. Oktober). Laut den Ingenieuren wurde das vom Motorsport inspirierte Konzept entwickelt, um  die Lust auf die neue Modellreihe zu wecken. Das Serienmodell, dass ab Herbst 2017 gegen Golf GTI bzw. R, Focus RS, 308 GTi, Civic Type R und Co antreten wird, dürfte zwar deutlich ziviler ausfallen, für mächtig Fahrspaß sollte dennoch gesorgt sein.

hyundai-rn30-stud-paris-1.jpg © Hyundai

Starker 2,0l-Turbo und Allrad

Der auf dem neuen i30 basierende RN30 wurde gleich von mehreren Hyundai-Motorsportabteilungen entwickelt.  Kein Wunder, dass sich die High-Performance-Studie durch ein bewusst aerodynamisches Design und spezielle Hochleistungstechnologien auszeichnet. Angetrieben wird der RN30 durch einen eigens für die „N“-Modelle entwickelten 2,0-Liter-Turbomotor, der satte 380 PS leistet und ein maximales Drehmoment von 451 Nm zur Verfügung stellt. Im Serienmodell dürfte die Leistung zwar etwas geringer ausfallen, eine „3“ könnte aber auch hier bei der PS-Zahl vorne stehen. Beim RN30 wird die Kraft über ein Nass-Doppelkupplungsgetriebe an alle vier Räder weitergeleitet. Dank Allradantrieb und einem elektronisch gesteuerten Sperrdifferential dürfte es also keine Traktionsprobleme geben. Auch die integrierte elektronische Auspuffklappensteuerung könnte im Serienmodell zum Einsatz kommen.

hyundai-rn30-stud-paris-2.jpg © Hyundai

Design

Von der atemberaubenden Optik der Studie sollte man sich besser nicht blenden lassen. Sie ähnelt eher einem Rennauto als einem Straßenfahrzeug. Einige Elemente werden wir aber auch beim i30 N wiederfinden. Der RN30 liegt extrem tief und breit auf der Straße. Konkret wurde die Breite des Showcars im Vergleich zum i30 um 30 mm auf 1.950 mm erweitert. Die Höhe wurde (um 84 mm) auf 1.355 mm verringert. Das Frontdesign wird vom neuen Kaskaden-Kühlergrill, den schmalen Scheinwerfern und dem markanten Tagfahrlicht geprägt. Auf dem oberen Teil der Motorhaube ist ein großer Luftauslass integriert. Seitlich stechen die ausgestellten Radhäuser, die farblich abgesetzten Schweller, die 19 Zoll Felgen und die Luftauslässe hinter den Radkästen auf. Beim Heck wird sich wohl am meisten ändern. Denn der mächtige Diffusor in der Heckschürze sowie der überdimensionale Dachkantenspoiler haben keinerlei Chance auf Serienfertigung.

hyundai-rn30-stud-paris.jpg © Hyundai

Innenraum

Im Cockpit ist die Zusammenarbeit mit der Motorsportabteilung ebenfalls zu sehen. Ein dem Körper des Fahrers angepasster Schalensitz und ein integrierter Überrollkäfig sind klare Anzeichen dafür. Darüber hinaus gibt es ein weiteres cooles Feature, dass dem RN30 vorbehalten bleiben dürfte: Um die Reaktionen und die dynamischen Momente des Fahrers auf der Straße oder der Rennstrecke zu erfassen, sind in der Studie an jeder A-Säule Kameras mit Bildstabilisator angebracht. An der Finne des Daches befindet sich darüber hinaus eine Außenkamera. Die Fahrer können damit Filmsequenzen aufnehmen und ihre Erfahrungen und Erlebnisse ihren Freunden wie im Fernsehen präsentieren.

Noch mehr Infos über Hyundai finden Sie in unserem Marken-Channel.

Fazit

Mit dem RN30 zeigt Hyundai, dass die Entwicklung der N-Modellreihe planmäßig voranschreitet. Die Studie fällt zwar äußerst radikal aus, ist aber dennoch ein klarer Ausblick auf das erste Serienmodell der neuen Sportabteilung. Dieses basiert auf dem i30 und wird ab 2017 den etablierten Kompakt-Krachern ordentlich einheizen.

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