Jetzt startet der neue Jeep Compass

Kompakt-SUV

Jetzt startet der neue Jeep Compass

Für Fans des völlig neuen Jeep Compass hat das Warten ein Ende. Das Kompakt-SUV, das sich die Plattform mit dem Renegade teilt und sich optisch am Grand Cherokee orientiert, rollt am 7. Juli 2017 zu den heimischen Händlern. Dank moderner Technik und perfekt in die Klasse des Boomsegments passenden Abmessungen dürfte er deutlich erfolgreicher werden, als sein direkter Vorgänger, der noch aus der Daimler-Chrysler-Allianz stammte. Der neue Compass ist exakt so breit und hoch wie der Renegade, überragt ihn mit einer Länge von 4,39 Meter aber deutlich – damit ist er genauso lang wie der Ende des Jahres startende Skoda Karoq und rund 10 Zentimeter kürzer als der Segment-Bestseller VW Tiguan. In Kombination mit dem um 6 Zentimeter verlängerten Radstand ergibt sich beim Italo-Amerikaner ein großzügiges Raumangebot. Selbst im Fond finden zwei Erwachsene ausreichend Platz. Nur zu dritt wird es hinten etwas eng.

Jeep_Compass-960-start1.jpg © Jeep Das Chromband zieht sich fast rund um das gesamte Auto.

Design

Das neue Kompakt-SUV trägt den traditionellen Kühlergrill mit sieben Lüftungsschlitzen und die charakteristischen, eckigen Radhäuser. Seitlich fällt neben der üppigen Bodenfreiheit auch noch die Chromleiste auf, die sich von der A-Säule über die Türen erstreckt, zum Heck hin abfällt und über die Kofferraumklappe weiterläuft. Das Dach ist optional in einer Kontrastfarbe lackiert. Auf Wunsch ist sogar ein zweiteiliges Panoramadach lieferbar. Die zweigeteilten Rückleuchten weisen eine geschwungene Form auf und passen gut zum Gesamtcharakter des Fahrzeugs. Die auf harten Geländeeinsatz abgestimmte Trailhawk-Version wirkt noch ein bisschen rustikaler. Der neue Compass bietet eine Auswahl von 12 Lackierungen sowie 6 verschiedenen Felgen-Designs, je nach Ausstattungsvariante in Dimensionen von 16 bis 19 Zoll. Der Längenzuwachs kommt neben den Proportionen und den Fondgästen auch dem Kofferraumvolumen zugute. Das einfach erweiterbare Gepäckabteil (das genaue Volumen wurde noch nicht verraten) verfügt über einen variablen Ladeboden, der um 16 Zentimeter in der Höhe verstellbar ist.

Jeep_Compass-960-start.jpg © Jeep Solide eingerichtetes Cockpit mit modernem Infotainment-System.

Innenraum und Ausstattung

Die Kunden können sich für eine von vier Ausstattungsversionen entscheiden: Sport, Longitude, Limited und Trailhawk. Bei Infotainment und Connectivity ist der kompakte Jeep auf Höhe der Zeit: Der Compass bietet drei neue Uconnect Systeme für Kommunikation, Entertainment und Navigation einschließlich einem großen Vollfarb-LED-Monitor zwischen den Rundinstrumenten. Uconnect 7.0 oder 8.4 NAV kommen mit einem hochauflösenden 7- bzw. 8,4 Zoll Touchscreen und bieten Smartphone-Integration via Apple CarPlay und Android Auto (Serie bei Limited und Trailhawk). Kunden können so die Diktier- sowie Navigationsfunktion und die Infotainmentsysteme ihres kompatiblen Smartphones über das Bordsystem nutzen. Die beiden Assistenzsysteme Kollisionswarner mit Notbremsfunktion und Spurhalte-Assistent sind Serie. Darüber hinaus sind optional ein Querverkehrwarner, Totwinkel-Assistant, Rückfahrkamera, automatischer Park-Assistent und ein adaptiver Tempomat verfügbar.

Antriebe

In Österreich umfasst das Angebot des Compass zwei Benzin- (140 und 170 PS) und drei Dieselmotoren (120, 140 und 170 PS), die zu insgesamt acht unterschiedlichen Antrieben kombiniert werden können. Die Basismotorisierungen sind serienmäßig mit Frontantrieb und Sechsgang-Schaltung kombiniert, ansonsten gelten Allradantrieb und die 9-Gang-Automatik als gesetzt. Den vollautomatischen Allradantrieb gibt es in zwei Versionen - mit oder ohne Untersetzungsgetriebe: Jeep Active Drive und Jeep Active Drive Low. Letztere verfügt über eine Kriechuntersetzung von 20:1. Jedes der beiden Systeme kann 100 Prozent des verfügbaren Drehmoments an ein einziges Rad leiten. Sowohl Active Drive als auch Active Drive Low haben das Selec-Terrain System mit bis zu fünf Modi (Auto, Snow, Sand & Mud - plus Rock beim Trailhawk) für den jeweiligen Untergrund mit an Bord. Der Compass verfügt außerdem über eine entkoppelbare Kardanwelle und Hinterachse um den Verbrauch der Allradvarianten zu reduzieren, wenn nur zwei Antriebsräder benötigt werden. Der Trailhawk, der bei uns erst etwas später erhältlich sein wird, bietet zusätzlich eine um knapp 2,5 Zentimeter höhere Bodenfreiheit (22,9 cm), Unterfahrschutzbleche, rote Schlepphaken, Front- und Heckschürzen für mehr Geländefähigkeit und eine 17-Zoll-Geländebereifung. So ausgestattet, erreicht der Compass Trailhawk 29,1 Grad Böschungswinkel vorn, 23,7 Grad Rampenwinkel und 33,1 Grad Böschungswinkel hinten.

Jeep_Compass-960-start3.jpg © Jeep Die Trailhawk-Variante verfügt u.a. über eine spezielle Schürze und rote Abschleppösen.

Preise

Der neue Jeep Compass rollt am 7. Juli 2017 zu den heimischen Händlern. Die Preise starten ab 26.890 Euro. Dafür bekommt man den 1.4 MultiAir2 Benziner in der Ausstattungslinie Sport mit 140 PS, manuellem 6-Gang-Getriebe und Frontantrieb (FWD). Die Preise der weiteren zum Start verfügbaren Varianten sehen wie folgt aus:

  • 1.4 MultiAir2 Limited        170 PS           9-Stufen Automatik       AWD    39.990 Euro         
  • 1.6 MultiJet II Sport           120 PS           6-Gang Manuell              FWD     27.990 Euro
  • 2.0 MultiJet II Longitude   140 PS           6-Gang Manuell              AWD    34.890 Euro
  • 2.0 MultiJet II Longitude   140 PS           9-Stufen Automatik        AWD    38.090 Euro
  • 2.0 MultiJet II Limited       170 PS            9-Stufen Automatik        AWD    42.890 Euro
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