Das kostet das neue E-Klasse T-Modell

Edel-Frachter

Das kostet das neue E-Klasse T-Modell

Bei der Weltpremiere des neuen E-Klasse T-Modells hat Mercedes eigentlich alle Details, Fakten und Daten seines neuen Oberklassekombis verraten. Nur einen Aspekt, der für Kunden noch dazu von großer Bedeutung ist, hielt die Marke mit dem Stern zurück. Und zwar den Preis. Doch damit ist nun Schluss. Am Dienstag (19. Juli) erfolgte die Verkaufsfreigabe in Österreich. Deshalb wissen wir nun auch, dass die Preise des mit einem 670 bis 1.820 Liter großen und sehr variablen Laderaum ausgestatteten Edel-Frachters bei 52.958 Euro starten.

Preise im Überblick

Für das Geld bekommen die Kunden ein E 220 d T-Modell (194 PS Diesel) mit 9-Gang-Automatik und solider Serienausstattung, das aber erst mit teils teuren Extras (siehe unten) richtig luxuriös wird. Insgesamt sind derzeit vier Modelle bestellbar. Die Auslieferung startet im Oktober 2016. Ende des Jahres und 2017 kommen noch schwächere und stärkere Versionen hinzu (siehe ganz unten).

mercede_e_klass_t_modell_pr.jpg © Daimler

Mit seinem Grundpreis liegt beispielsweise der E 220 d dank eines Zuwachses an Leistung (194 PS zu 170 PS) bei geringerem Verbrauch (4,2 Liter zu 4,8 Liter pro 100 Kilometer) mit Automatikgetriebe sogar auf einem niedrigeren Preisniveau wie der bisherige E 220 BlueTEC (52.958 zu 53.444,80 Euro).

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Interessante Extras

Da wir das neue E-Klasse T-Modell bereits ausführlich vorgestellt haben, folgt hier nur mehr eine Übersicht der wichtigsten Extras inklusive Netto-Preise (also exkl. NoVA u. MwSt.). Wie viel die Extras brutto kosten, hängt aufgrund der NoVA vom jeweiligen Modell ab.

  • Auf Wunsch wird die Beladung mit dem Keyless-Go-Paket (835 Euro) mit Hands-Free-Access bequemer: Durch eine Kickbewegung des Fußes unterhalb des hinteren Stoßfängers kann die Heckklappe automatisch geöffnet und geschlossen werden. Das Easy-Pack Fixkit (310 Euro) erlaubt es wiederum, den Laderaum variabler zu nutzen. Das Laderaummanagement umfasst Schienen im Boden, Befestigungselemente, eine Teleskopstange und Gepäckhalter. Die Niveauregulierung über die serienmäßige Luftfederung an der Hinterachse ist wie schon beim Vorgänger bei allen T-Modellen mit an Bord. Auf Wunsch ist mit Air Body Control (1.565 Euro) eine Luftfederung rundum erhältlich. Das sogenannte Widescreen-Cockpit ist das eigentliche Highlight der neuen E-Klasse und so schon fast ein Muss. Auch wenn man an den Wiederverkauf denkt. Hierbei wird die Armaturentafel von zwei breiten, hochauflösenden 12,3-Zoll-Displays (885 Euro), die hinter einem gemeinsamen Deckglas sitzen, geprägt. Dieses Extra gibt es aber nur in Verbindung mit dem großen Command-Online-Navi, das stolze 2.710 Euro kostet. Eine zusätzliche Bedienmöglichkeit ist das Touchpad (200 Euro) mit Controller in der Mittelkonsole, das auch Handschriften erkennt.

 

  • Neu im Segment ist ein Wärme-Komfortpaket (825 Euro) mit beheizten Armauflagen in der Tür und der Mittelkonsole und einer laut Mercedes besonders schnell ansprechenden Sitzheizung. Der Remote-Park-Pilot erlaubt es, das Fahrzeug von außen via Smartphone-App in Garagen und Parklücken ein- und auszuparken. Dieses Feature ist Bestandteil der Mercedes-me-connect-Dienste und ist erhältlich in Kombination mit Park-Paket (1.555 Euro) sowie Keyless-Go (730 Euro) oder dem Keyless-Go-Paket (835 Euro). Als Sonderausstattung ist zudem das Akustik-Komfort-Paket (1.145 Euro) erhältlich, das für einen besonders leisen Innenraum sorgen soll.

 

  • Zu den weiteren Highlights zählt beispielsweise das Fahrassistenz-Paket mit Drive Pilot (1.980 Euro). Mit diesem System geht Mercedes, wie berichtet, den nächsten Schritt auf dem Weg zum autonomen Fahren. Es kann als Abstands-Pilot (Distronic) auf allen Straßentypen nicht nur automatisch den korrekten Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen halten, sondern ihnen auch erstmals im Geschwindigkeitsbereich bis 210 km/h folgen. Das Fahrassistenz-Paket Plus (2.505 Euro) verfügt darüber hinaus über die Funktion Pre-Safe Impuls Seite. Bei einem Seitenaufprall steht im Vergleich zum Frontalaufprall nur eine begrenzte Knautschzone zur Verfügung. Die neue Sicherheitstechnik bewegt darum den betroffenen Fahrer oder Beifahrer bereits vor dem Crash so weit wie möglich weg von der akuten Gefahrenzone.

 

Noch mehr Infos über Mercedes finden Sie in unserem Marken-Channel.

Fazit

Wer eine voll ausgestattete E-Klasse mit praktischem Laderaum haben möchte, muss zum Grundpreis also noch einige Tausender addieren. Erst dann sieht auch das eigene T-Modell so schick und edel aus, wie es in den Prospekten zu sehen ist. Weitere Verführungen wie diverse Lederausstattungen, Exterieur- und Interieur-Pakete, große Alufelgen, etc. sind in unserer Liste noch gar nicht enthalten.

Alle (künftigen) Varianten im Überblick

 

Technische Daten E-Klasse T-Modell  (Dieselmodelle)
merc_e-klasse_t-Modell_die.jpg © Daimler AG

Technische Daten E-Klasse T-Modell (Benziner)
merc_e-klasse_t-Modell_benz.jpg © Daimler AG

>>>Nachlesen: Neue E-Klasse startet in Österreich

Diashow Neue Mercedes E-Klasse (2016)

Mercedes E-Klasse (2016)

Größentechnisch wächst die E-Klasse Limousine in der Länge um gut 4 Zentimeter. Mit 4,92 Meter liegt sie auf dem Niveau der Konkurrenz.

Mercedes E-Klasse (2016)

Bei Avantgard und AMG sitzt der große Stern im Grill, bei...

Mercedes E-Klasse (2016)

...den Basis- und Elegance-Versionen steht ein kleinerer Stern ganz klassisch auf der Motorhaube.

Mercedes E-Klasse (2016)

In der Seitenansicht wirkt sich die neue Plattform ebenfalls positiv aus, da die Proportionen aufgrund der kürzeren Überhänge deutlich ausgewogener wirken.

Mercedes E-Klasse (2016)

Das Heck wirkt ebenfalls gelungen, erinnert aber vielleicht etwas zu stark an die aktuelle C-Klasse. Aus der Ferne sind die beiden Modelle ...

Mercedes E-Klasse (2016)

...kaum zu unterscheiden und selbst bei geringer Entfernung dürften nur Markenfans die Limousinen auf den ersten Blick auseinanderhalten können.

Mercedes E-Klasse (2016)

Auf Wunsch gibt es auch intelligente Multibeam-Voll-LED-Scheinwerfer die immer mit Fernlicht leuchten und nur jene Einheiten der insgesamt 84 LEDs pro Scheinwerfer ausblenden, die den Gegenverkehr blenden können.

Mercedes E-Klasse (2016)

Einen noch größeren Schritt als außen macht die neue E-Klasse im Innenraum. Das Cockpit ist gegen Aufpreis von einem hochauflösenden Doppeldisplay mit jeweils 12,3 Zoll (31,2 cm) geprägt, das frei zu schweben scheint.

Mercedes E-Klasse (2016)

Absolutes Highlight sind jedoch die beiden berührungssensitiven Touch Control Buttons am Lenkrad. Wie die Oberfläche eines Smartphones sind sie berührungssensitiv und reagieren deshalb auf horizontale und vertikale Wischbewegungen eines Fingers.

Mercedes E-Klasse (2016)

Eine weitere Eingabemöglichkeit bietet das aus der C-Klasse bekannte Touchpad auf der Mittelkonsole. Damit können ebenfalls alle Funktionen per Ein- und Mehrfingergesten (Multitouch) bedient werden.

Mercedes E-Klasse (2016)

Zudem erkennt es Handschrift. Darüber hinaus kann der Fahrer wie gewohnt den COMAND Controller und die Sprachsteuerung zur Steuerung des Infotainmentsystems nutzen.

Mercedes E-Klasse (2016)

Vom um 6,5 cm längeren Radstand (2,94 Meter) profitieren vor allem die Fondpassagiere.

Mercedes E-Klasse (2016)

Die elektrische Sitzverstellung sitzt wie gehabt in den Türen. Auf Wunsch bietet Mercedes auch ein Highend-3D-Audiosystem von Burmester an.

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