Porsche will einen Kombi bringen

Rasanter Lader

© AUTO BILD/Larson

Porsche will einen Kombi bringen

Porsche entwickelt sich immer mehr zum Massenhersteller. Während die Marke früher nur Sportwagen im Angebot hatte, ist die Modellpalette mittlerweile ziemlich breit aufgestellt. Mit dem Cayenne haben die Zuffenhausener einen ausgewachsenen SUV, und mit dem Panamera einen echten Luxusliner im Programm. Doch der Erfolg gibt Porsche recht. Vor einigen Jahren sorgte noch der 911er für die Renditen, mittlerweile wurde er von Cayenne und Panamera bereits auf Platz drei verdrängt. Im nächsten Jahr wird die Palette um den Kompakt-SUV "Macan" (auf Audi Q5 Basis) erneut erweitert. Außerdem ist ein völlig neues günstiges Einstiegsmodell geplant. Doch damit ist noch lange nicht Schluss.

"Kleiner" Shooting Brake
Wie berichtet, will Porsche unter dem Panamera eine weitere Limousine anbieten, die BMW 5er, Mercedes E-Klasse, Jaguar XF und Konsorten attackieren soll. Das Modell wird unter dem Projektnamen "Pajun" (siehe Fotomontage oben) entwickelt. Es wird dynamischer, kompakter und coupéhafter als der Panamera. Laut aktuellen Informationen von Auto Bild soll es aber nicht nur bei der Limousine bleiben. Offenbar will Porsche vom "Pajun" auch einen Kombi bringen, der Shooting Brake heißen soll. Wie zuletzt Jaguar mit der Weltpremiere des XF Sport Brake zeigte, scheinen die Kunden genau solche Modelle zu wollen. Auch wenn die Kernwerte der Marke damit etwas in den Hintergrund rutschen.

Neue Motoren
Der Marktstart des ersten Porsche-Kombis ist für 2017 geplant. Der Pajun steht auf einer völlig neuen Plattform und bekommt neue Motoren. Drei Benziner sind angedacht: ein Dreiliter-V6 Turbo mit 320 PS, ein Dreiliter-V6 Biturbo mit 420 PS und ein 3,6-Liter-V6 Biturbo mit 520 PS. Beim Diesel setzen die Stuttgarter auf Hilfe der Konzernschwester Audi, bei denen der stärkste 3.0 V6 TDI mit 313 PS sein Limit wohl schon erreicht hat. Hinzu kommt ein Plug-in-Hybrid, bei dem Porsche den kleinsten V6 mit drei Liter Hubraum mit einem über 100 PS starken Elektromotor kombinieren will.

Antrieb
Neben Heckantrieb wird es auch Allrad geben. Bei den Top-Modellen ist letzterer obligat. Ob es auch ein manuelles Getriebe geben wird, ist noch offen. Wahrscheinlich kommt aber ausschließlich ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe zum Einsatz.

Mehr Infos zu Porsche finden Sie in unserem Marken-Channel.

Fotos vom Porsche LIVE Event in Spielberg

Porsche LIVE Event 1/18

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  Diashow

Am RedBull Ring in Spielberg fährt Porsche alles auf was die Marke zu bieten hat. Alle aktuellen Modelle können artgerecht bewegt werden - egal ob im Gelände, auf der Rennstrecke oder in der freien Wildbahn.

Erste Station war der Gelände-Parcours der oberhalb des RedBull Rings angelegt wurde.

Die Gelände-Performance des betont sportlich ausgelegten Cayenne ist beeindruckend.

Egal ob extrem starke Steigungen, Fahrten mit extremer Seitenneigung oder durch die Folterstrecke, der Cayenne meisterte trotz 21-Zoll-Räder jede noch so harte Prüfung.

Am Parkplatz des RedBull Rings war dann ein Hütchen-Parcours vorbereitet, durch den wie den neuen Boxster und den 911 - jeweils das stärker S-Modell - scheuchen dürften.

Am engen Kurs hängte der kleine, 315 PS starke Bruder den 911er sogar knapp ab.

Die Kehrseite des neuen Boxser S kann sich auch bei geschlossenem Dach sehen lassen.

Highlight der Modellpalette ist und bleibt aber der 911er.

Die neue Generation (991) setzt einmal mehr Maßstäbe. Kaum ein Auto schafft den Spagat zwischen Sportlichkeit und Alltagstauglichkeit wie der "11er".

Das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe ist bei beiden Modellen zu empfehlen. Es harmoniert einfach perfekt mit dem 315 PS (Boxster S) bzw. 400 PS (911 Carrera S) starken Aggregat.

Manuelle Schaltwechsel sind über die Wippen am Lenkrad möglich und sorgen für noch mehr Spaß. Im Sport-Plus-Modus kommen freche Zwischengasstöße beim Zurückschalten hinzu.

Die beiden Notsitze im Fond dienen eher als Gepäckablage.

Der neue Boxster wirkt deutlich maskuliner als sein Vorgänger. Das Mittelmotorkonzept ist beim Handling nahezu unschlagbar.

Leider kosten viele Annehmlichkeiten teils happigen Aufpreis. Der Fahrspaß ist aber serienmäßig.

Mit offenem Dach wird dieser sogar noch erhöht.

In der Garage der Boxengasse hat Porsche dann noch echte Schätze aus vergangenen Zeiten ausgestellt. Am Sonntag werden auch einige der Rennwagen-Klassiker einige Runden drehen.

Fotos vom Jaguar XF Sport Brake

Jaguar XF Sportbrake 1/7

Jaguar XF Sportbrake

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Jaguar XF Sportbrake

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Jaguar XF Sportbrake

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Jaguar XF Sportbrake

  Diashow

Wie die Fotos zeigen steht beim neuen Edel-Kombi - wie beim Audi A6 Avant oder BMW 5er Touring - das Design vor dem Ladevolumen.

Bis zur B-Säule gibt es keine optischen Änderungen. Dahinter folgt dann der klassische Kombi-Rucksack, der den Designern richtig gut gelungen ist. Die Linienführung wirkt wie aus einem Guss.

Dank des 2,91 m langen Radstands und einer völlig neu konstruierten Rückbank sollen selbst im Fond drei Erwachsene ausreichend Platz haben. Im Vergleich zur Limousine steigt die Kopffreiheit hinten um stattliche 4,8 Zentimeter.

Kombiversion zeigt sich praktisch und vielseitig. So schließt und öffnet sich die Heckklappe gegen Aufpreis elektrisch. Der hintere Teil des Laderaumbodens kann geöffnet werden und gibt dann...

...ein zusätzliches zusätzliches Staufach frei. Wie bei der noblen Konkurrenz gibt es gegen Aufpreis ein System mit Laderaumschienen. An der Hinterachse ist serienmäßig eine Luftfederung samt automatischer Niveauregulierung verbaut.

Trotz der flachstehenden Heckscheibe und der abfallenden Dachlinie bietet der Sportbrake mit einem Ladevolumen von 550 bis 1.675 Liter einen ordentlichen Kofferraum.

Das schicke Cockpit stammt eins zu eins von der Limousine.

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