Renault Trezor sorgt für Furore

Spektakuläre Studie

Renault Trezor sorgt für Furore

Renault nutzt sein Heimspiel beim Pariser Autosalon 2016 (Publikumstage von 1. bis 16. Oktober), um eine spektakuläre Studie zu präsentieren. Mit dem „Trezor“ zeigen die Franzosen, in welche Richtung sich das Design der Marke in Zukunft entwickeln soll. Dabei wird klar, dass Chefdesigner Laurens van den Acker die Sportlichkeit in den Fokus rückt. Die neue GT-Studie sieht nicht nur atemberaubend aus, sondern bietet auch noch zahlreiche technische Raffinessen. Ob man es glaubt, oder nicht: Absolutes Highlight ist dabei das Einsteigen. Denn der Trezor bietet keine klassischen Türen. Bevor man in das Auto einsteigen kann, schwenkt das komplette Greenhouse samt Fronthaube nach oben und hinten. Damit stiehlt man jedem anderen Fahrzeug die Show – egal wie teuer, sportlich oder luxuriös es ist.

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Design

Optisch ist der Trezor ebenfalls ein absoluter Hingucker. Die Studie ist bis zu 2,10 Meter breit, aber nur 1,08 Meter hoch. Die extrem schmalen LED-Scheinwerfer setzen auf die markentypische C-Signatur. Der Rhombus sitzt selbstbewusst in der Mitte. Seitlich stechen die weit ausgestellten fein modellierten Radhäuser ins Auge. Die Windschutzscheibe bildet mit den Seitenfenstern eine optische Einheit und verleiht dem Auto einen Flugzeug-Cockpit-Look. Das extrem breite Heck wird von einem schmalen LED-Leuchtenband geprägt, das auch das mittig platzierte Logo umrahmt.  Fette Auspuffrohre sucht man vergebens, denn die Studie wird von einem 350 PS starken Elektromotor angetrieben. Dieser ist im Heck untergebracht und leitet seine 380 Nm ab der ersten Umdrehung an die Hinterräder weiter. Angaben zu Fahrleistungen und Reichweite macht Renault nicht – mit einer Ausnahme: Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h soll keine vier Sekunden dauern. Seine Kraft bezieht der Motor aus zwei Batterien, die jeweils über ein eigenes Kühlsystem verfügen. Für zusätzliche Frischluft sorgt der variable Kühllufteinlass auf der Motorhaube.

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Innenraum

Im rot ausgekleideten Cockpit ist alles auf den Fahrer ausgerichtet. Dieser blickt auf eine Instrumententafel, die aus mehreren hochauflösenden OLED-Displays besteht. Die Bildschirme können individuell belegt werden und halten den Fahrer über alle wichtigen Daten ständig auf dem Laufenden. Das Lenkrad verfügt über Touchpanels. Das Infotainmentsystem ist voll vernetzt. Mechanische Tasten gibt es nur mehr wenige. Über zwei Ringe in der Mittelkonsole kann der autonome Modus aktiviert werden. Dann fährt der Trezor von selbst und das Lenkrad macht sich  breit. So gibt es einen Blick auf den großen Bildschirm frei, der dann zum Beispiel zum Ansehen von Filmen genutzt werden kann. Ab 2020 will Renault automatisiertes Fahren in Serienmodellen bringen.

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Fazit

Renault zeigt mit dem Trezor die Weiterentwicklung des DeZir-Designansatzes. Diese ist durchaus gelungen. Bleibt nur zu hoffen, dass sich die Franzosen in absehbarer Zeit trauen, ein ähnlich mutiges Fahrzeug auf die Straße zu bringen. Die 2017 startende, neue Alpine macht schon einmal einen guten Anfang.

Mehr Infos über die Modelle von Renault finden Sie in unserem Marken-Channel.

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