Smart ab 2020 nur mehr als Elektroauto

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Smart ab 2020 nur mehr als Elektroauto

Daimlers Kleinwagen Smart soll ab 2020 nach Worten von Vorstandschef Dieter Zetsche ausschließlich als Elektroauto angeboten werden. Der Autobauer plant zudem für die kommenden Jahre, das Angebot an Elektro- und Hybridfahrzeuge rasch auszubauen. "Bis 2022 werden wir das gesamte Produktportfolio von Mercedes-Benz elektrifizieren", sagte Zetsche am Montag auf dem Kapitalmarkttag in Sindelfingen. Von der aktuellen Smart-Generation gibt es ebenfalls eine reine Elektrovariante. Diese kommt bei uns im Frühjahr 2018 in den Handel (unseren Test können Sie hier nachlesen). In Nordamerika werden bereits jetzt nur noch Elektro-Smarts verkauft.

smart-vision-eq-960-off.jpg © Daimler AG

Elektro-Studie auf der IAA

Passend zur jetzigen Ankündigung stellt Smart auf der IAA in Frankfurt (Publikumstage: 14. bis 24. September 2017) die rein elektrisch angetriebene Studie "vision EQ fortwo" vor. Diese geht aber noch einen Schritt weiter und gibt auch einen Blick in die weitere Zukunft der Mobilität. Sie fährt nämlich auch völlig autonom - nicht einmal mehr ein Lenkrad oder Pedale sind mit an Bord. Bis diese Version aber Realität wird, dürften noch Jahrzehnte vergehen. Die Studie zeigt, wie sich Smart den individualisierten öffentlichen Nahverkehr der Zukunft vorstellt: Das autonom fahrende Konzeptfahrzeug holt seine Passagiere direkt am gewünschten Ort ab. Dass es sich um „ sein“ Fahrzeug handelt, erkennt der Nutzer mit Hilfe moderner Individualisierungsmöglichkeiten: Über den Black Panel Grill an der Front sowie über große seitliche Projektionsflächen kann der vision EQ fortwo mit seinem Umfeld kommunizieren. Unterwegs will er von Fahraufgaben entlasten - die Passagiere müssen nichts tun und können im Innenraum entspannen.

Der Verzicht auf konventionelle Bedienelemente lässt den weiß gehaltenen Innenraum großzügiger wirken. An Stelle eines Armaturenbretts dominiert ein 24 Zoll (58,5 x 15,6 cm) großer Bildschirm, der von einem Rahmen eingefasst wird. Außen sitzen zwei kleinere Displays (vier Zoll), auf denen der kleine Stromer beispielsweise „Willkommen“ sagen kann. Der vision EQ fortwo (Länge/Breite/Höhe: 2.699/1.720/1.535 mm) ist in etwa so groß wie der aktuelle Smart fortwo und  verfügt über einen Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 30 kWh. Ist er nicht im Einsatz, steuert er selbstständig eine Ladestation an, um neue Energie zu laden. Alternativ können sich die Autos induktiv ans Stromnetz „andocken“, Strom abgeben und so das Netz als „Schwarmbatterie“ entlasten.

smart-vision-eq-960-off1.jpg © Daimler AG

>>>Nachlesen: Smart fortwo Cabrio electric drive im Test

Elektro-Offensive bei Mercedes

Insgesamt seien mehr als 50 Modelle mit Stromantrieb geplant, "in allen Kombinationen, nicht nur Elektroautos". An reinen Stromautos hatte sich Mercedes bisher mehr als zehn Modelle vorgenommen. Da die Batteriekosten rasch sänken, sei es möglich, bis 2025 die heute noch teureren Elektroautos zu gleichen Kosten zu produzieren wie die mit Benzin- oder Dieselmotoren. Mercedes zeigt auf der IAA 2017 mit der seriennahen Studie EQA sein erstes kompaktes Elektroauto.

>>>Nachlesen: Mercedes zeigt elektrische A-Klasse

Autos mit Verbrennungsmotoren sollen unterdessen nicht so bald aus dem Angebot verschwinden. "Verbrennungsmotoren bleiben über längere Zeit das Rückgrat für die CO2-Ziele und auch unsere Finanzstärke", sagte Zetsche. Die Autoindustrie durchlaufe gerade die größte Transformation ihrer Geschichte. Mercedes-Benz, derzeit die führende Premiumautomarke weltweit, wolle "so gut wie möglich" die Rendite bei zehn Prozent halten.

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Noch mehr Infos über Smart finden Sie in unserem Marken-Channel.

Noch mehr Infos über Mercedes finden Sie in unserem Marken-Channel.

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