Ssangyong frischt den Korando auf

Günstiges Kompakt-SUV

Ssangyong frischt den Korando auf

Ssangyong nützt den Zeitraum zwischen der bereits erfolgten Einführung des XLV und dem Start des kommenden Rexton für eine Auffrischung des 2011 eingeführten Korando. Das kompakte SUV ist der älteste Vertreter seit dem Comeback der Marke. Nun wird das Modell an die aktuelle Formensprache des südkoreanischen Herstellers angepasst.

ssangyong-korando-fl-960-o.jpg © Ssangyong Der Korando tummelt sich im Feld von Tiguan, Tucson, Sportage, Kuga, Ateca, Kadjar und Co.

Design

Passend zum Namen Facelift spielen sich die größten Änderungen vorne ab. Hier gibt es künftig einen neuen Grill sowie überarbeitete Scheinwerfer, die sich stark am Design von Tivoli und XLV orientieren. Weiters stechen die stärker akzentuierte Motorhaube und die neuen Nebelleuchten ins Auge. Der untere Lufteinlass wurde ebenfalls neu gestaltet und das LED-Tagfahrlicht nutzt auf jeder Seite 11 kleine Leuchteinheiten. An den Abmessungen (4,41 x 1,83 x 1,67 Meter) und am Kofferraumvolumen (486 bis 1.312 Liter) ändert sich nichts. Das gilt auch für die Seitenansicht. Am Heck wurde die Grafik der Rückleuchten überarbeitet.

ssangyong-korando-fl-960-o1.jpg © Ssangyong Optisch reißt das überarbeitete Cockpit (im Bild ist der Rechtslenker zu sehen) niemanden vom Hocker.

Ausstattung

Innen beschränkt sich die Überarbeitung auf die Verwendung hochwertigerer Materialien sowie auf ein neu gestaltetes Lenkrad. Zur Serienausstattung SE zählen beheizte und elektrisch verstellbare Außenspiegel, Klimaanlage, Audiosystem mit iPod- und Bluetooth-Unterstützung, abgedunkelte (hintere) Scheiben sowie eine Dachreling. In der Ausstattung ELX sind zudem Einparkhilfe vorne und hinten, 7 Zoll Touchscreen inklusive TomTom-Navi, Rückfahrkamera, Lederausstattung, beheizte Sitze (vorne und hinten), beheizbares Lenkrad und 18 Zoll Alufelgen mit an Bord.

ssangyong-korando-fl-960-.jpg © Ssangyong Im Fond finden auch zwei Erwachsene ausreichende Platzverhältnisse vor.

Antrieb

Für den Antrieb sind weiterhin der 2,0 Liter Benziner mit 150 PS (197 Nm) oder der Diesel mit 2,2 Litern Hubraum und 178 PS zuständig (beide Euro 6). Bei Letzterem sorgen 400 Nm Drehmoment dafür, dass die Anhängelast von zwei Tonnen keine Probleme macht. Die Kunden können sich nicht nur für Front- oder Allradantrieb entscheiden, sondern haben auch die Wahl zwischen einem manuellen 6-Gang-Getriebe und einer 6-Stufen-Wandlerautomatik.

Fazit

Mit modernen Assistenzsystemen, umfangreicher Vernetzung oder noblem Ambiente kann der Korando auch weiterhin nicht glänzen. Dafür ist er mit einem Preis von ab rund 20.000 Euro teils deutlich günstiger als seine Konkurrenten. Ob das reicht, um künftig bei mehr Kunden punkten zu können, wird sich in den Wochen nach der Markteinführung der überarbeiteten Variante zeigen.

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