02. Oktober 2017 09:06
Gelber trifft ins Schwarze
Der neue Kia Stonic im Test
Das kleine SUV bildet sehr treffsicher den aktuellen Trend am Automarkt ab.
Der neue Kia Stonic im Test
© oe24

Aufwendige Marktanalysen und Trendforschungen -das alles können sich die Autohersteller sparen. Das einzige, was zieht, und das gewaltig, sind SUVs, und das vor allem im so bezeichneten B-Segment. Die Hersteller schießen derzeit Kleinwagen-SUVs heraus wie Politiker Wahlversprechen. Ab Anfang Oktober greift hier auch Kia an. Und zwar mit dem Stonic, der bei uns bereits seit einigen Wochen bestellt werden kann.

Der Stonic wirkt frech, aber nicht aufdringlich.

Bunter Strauß

Zu den bereits am Markt befindlichen Modellen wie Opel Crossland X, Renault Captur, Ford EcoSport, Peugeot 2008 oder Mazda CX-3 gesellen sich in den nächsten Wochen der Seat Arona, der VW T-Roc, der Hyundai Kona, der Citroën C3 Aircross und eben der Stonic. Interessant ist in diesem Segment, wie Kia in einer dann doch erfolgten Marktstudie erhoben haben will, dass Markenpräferenz bei der Kaufentscheidung keine Rolle spielt. Was zählt, ist das Design und der Preis. Wer hätte das gedacht.

Der 7-Zoll-Touchscreen ist schon im Basismodell serienmäßig.

Gewitzte Optik mit breitem Farbspektrum

Gute Voraussetzungen also für den 4,14 Meter langen Stonic, der auf dem Rio basiert und gewitzt daherkommt, ohne aber den Klassenclown zu spielen. Die Formen sind klar, die Proportionen ausgewogen. Wer es etwas überdrehter mag, kann aus einer Vielzahl an teilweise schrillen Farbkombinationen wählen - nur damit am Ende eh wieder nur graue, weiße und schwarze Autos geordert werden. Aber die Optionen wollen Kunden zumindest haben. Das Kofferraumvolumen von 352 bis 1.115 Liter erreicht fast Kompaktklasseformat.

Hinten wird es nur für lange Kerle vor den Knien etwas eng.

Der Beste knattert

Deren weniger gibt es beim Antrieb: Allrad steht nicht zur Verfügung. Motoren gibt es vier. Nachdem Diesel in dem Segment eine untergeordnete Rolle spielen (Kia bietet hier ein 110 PS Aggregat an), kaprizieren wir uns auf die Benziner. Modernstes, leistungsstärkstes und effizientestes Aggregat ist der 1,0-l-Dreizylinder-Turbo mit 120 PS. Wer das spezifische Knattern nicht mag (Anm.: man gewöhnt sich daran), kann auf zwei 4-Zylinder zurückgreifen, von denen einer 84 (1,25 MPI) und der andere 100 PS (1,4 MPI) leistet.

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Kosten

Kommen wir nun zum zweiten triftigen Kaufgrund: dem Preis. Mit 15.590 Euro stellt Kia das günstigste Angebot am Markt. Das geht feinerweise aber nicht zulasten der Ausstattung: Klima, Sitz-, Lenkradheizung, 7-Zoll-Touchscreen (inkl. Android Auto & Apple CarPlay) und 7 Jahre Garantie sind Serie. Voll ins Schwarze! Zur Markteinführung gibt es übrigens auch eine eigene Österreich-Edition ab 16.790 Euro. (Christian Zacharnik)

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Ausstattung, Motoren und Preise der normalen Modelle

 

Ausstattung, Motoren und Preise der Österreich-Edition

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