Der neue Lexus CT200h im Test

Premium-Hybrid

© Lexus

Der neue Lexus CT200h im Test

Weltpremiere feierte die Serienversion des Lexus CT200h im Oktober 2010 auf dem Pariser Autosalon. Ende März kommt der Kompakt-Hybrid mit Premiumanspruch in Österreich auf den Markt. Dabei hat es der "kleine" Lexus vor allem auf die Nobel-Konkurrenten Audi A3 und BMW 1er abgesehen, bei denen die Käufer von einem Hybrid-Antrieb bisher nur träumen können. Und dieses Ass könnte dem CT200h einen Achtungserfolg einbringen, auch wenn er an die Verkaufszahlen der beiden Germanen wohl nicht heranreichen wird.

Kompakt-Hybrid mit Premiumanspruch 1/7

Kompakt-Hybrid mit Premiumanspruch

Kompakt-Hybrid mit Premiumanspruch 2/7

Kompakt-Hybrid mit Premiumanspruch

Kompakt-Hybrid mit Premiumanspruch 3/7

Kompakt-Hybrid mit Premiumanspruch

Kompakt-Hybrid mit Premiumanspruch 4/7

Kompakt-Hybrid mit Premiumanspruch

Kompakt-Hybrid mit Premiumanspruch 5/7

Kompakt-Hybrid mit Premiumanspruch

Kompakt-Hybrid mit Premiumanspruch 6/7

Kompakt-Hybrid mit Premiumanspruch

Kompakt-Hybrid mit Premiumanspruch 7/7

Kompakt-Hybrid mit Premiumanspruch

  Diashow

Das ausgewogene Fahrwerk ist sehr komfortabel abgestimmt. Aber auch in schnell genommen Kurven kommt der Lexus CT200h...

...nie vom korrekten Kurs ab. Das Design ist gefällig, ohne aus der Masse hervorzustechen.

Das Motorenduo bringt es auf eine Systemleistung von 136 PS. Der Vierzylinder-Benziner leistet 99 PS, der 82 PS starke E-Motor steuert den Rest bei und kann den Kompakten auf Kurzstrecken auch rein elektrisch antreiben.

Im Innenraum wird der CT200h seinem Premium-Anspruch gerecht. Alle Materialien fühlen sich gut an und sind hervorragend verarbeitet. Außerdem fällt im Vergleich zu anderen Lexus-Modellen die gute Bedienbarkeit auf.

Vorne genießen die Insassen eine großzügige Bewegungsfreiheit. Hinten finden zwei Erwachsene...

...ebenfalls ausreichend Platz - zu dritt wird es aber eng.

Das Kofferraumvolumen von 375 Litern liegt im Klassenschnitt. Nach dem Umklappen der Rückenlehnen entsteht eine nahezu ebene Ladefläche und das Volumen steigt auf 975 Liter.

Testeindruck
Bei der Technik nützt die noble Toyota-Tochter den Synergie-Effekt ideal aus. Denn der CT200h vertraut auf die gleiche Plattform wie der Hybrid-Pionier Prius (III) und dessen Kompakt-Bruder Auris HSD. So bringt es das Motorenduo wie bei den beiden anderen auf eine Systemleistung von 136 PS. Der Vierzylinder-Benziner leistet 99 PS, der 82 PS starke E-Motor steuert den Rest bei und kann den Kompakten auf Kurzstrecken (für rund zwei Kilometer) auch rein elektrisch antreiben. Deshalb hört man auch beim Starten und auf den ersten Metern gar nichts. Erst wenn man etwas beherzter aufs Gas steigt, oder über 50 km/h fährt, schaltet sich der Benziner dazu. Das erfolgt jedoch ebenfalls sehr dezent und ist kaum wahrnehmbar. Toyota hat in diesem Gebiet einen mehrjährigen Vorsprung. Da die Kraft über ein automatisches CVT-Getriebe übertragen wird, hat man an Bord eigentlich nicht viel zu tun. Doch die Automatik liefert auch einen Kritikpunkt. Denn wenn man ordentlich aufs Gas steigt, lässt sie zunächst den Benziner laut aufheulen - richtig vorwärts geht aber trotzdem nichts. Doch der CT200h lädt ohnehin mehr zum entspannten cruisen ein. Das komfortable Fahrwerk und die leichtgängige Lenkung vermitteln in jeder Lage ein Gefühl der Sicherheit. Sobald man stehen bleibt, stellt sich der Motor automatisch ab. Beim Stop-and-Go Verkehr in der Stadt ist das gemeinsam mit dem CVT-Getriebe eine echte Wohltat. Beim Ausrollen oder Bremsen wird Energie zurückgewonnen, die wiederum in den Akkus gespeichert wird. Am großen Display kann man diese Vorgänge gut nachvollziehen. Diese und weitere Spritsparmaßnahmen sorgen für den niedrigen Normverbrauch von 3,8 Liter auf 100 Kilometer - der CO2-Ausstoß liegt bei rekordverdächtigen 87 Gramm pro Kilometer. In der Praxis haben wir diesen Wert zwar nicht erreicht, er sorgt jedoch für eine extrem niedrige NoVA-Einstufung. Außerdem konnte sich auch der Testverbrauch von 5,1 Liter sehen lassen. Wer nur im Eco-Modus und besonders sparsam unterwegs ist, schafft locker auch eine 4 vor dem Komma. Für ein Auto, das in 10,3 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt und eine Spitzengeschwindigkeit von über 180 km/h erreicht ist das ein ausgesprochen guter Wert. Neben dem Eco-Modus gibt es noch drei weitere Fahr-Modi: EV, NORMAL und SPORT.

Innenraum
Im Innenraum wird der CT200h seinem Premium-Anspruch gerecht. Alle Materialien fühlen sich gut an und sind hervorragend verarbeitet. Außerdem fällt im Vergleich zu anderen Lexus-Modellen die gute Bedienbarkeit auf. Hebel, Knöpfe und Tasten sind logisch angeordnet und geben keinerlei Rätsel auf. Vorne genießen die Insassen eine großzügige Bewegungsfreiheit. Hinten finden zwei Erwachsene ebenfalls ausreichend Platz - zu dritt wird es aber eng. Das Kofferraumvolumen von 375 Litern liegt ebenfalls im Klassenschnitt. Nach dem Umklappen der Rückenlehnen entsteht eine nahezu ebene Ladefläche und das Volumen steigt auf (eher bescheidene) 975 Liter.

Ausstattung
Schon das Basismodell ist gut bestückt. Sicherheitstechnisch gibt es ohnehin nichts auszusetzen. Gegen Aufpreis gibt es sogar das Pre-Crash Safety System "PCS" und einen Tempomat samt automatischer Abstandsregelung. Richtiger Luxus zieht jedoch erst mit den höheren Ausstattungslinien ein. Wer zum Festplatten-Navi greift, bekommt auch das innovative „Remote Touch“ Bedienelement. Mit ihm lassen sich die Audio-, Klimatisierungs- und Telefon-Funktionen sowie weitere Systeme im CT 200h intuitiv und einfach steuern.

Preis
Los geht es beim "Eco" für 29.280 Euro, für den "Business" werden 31.040 Euro fällig.  Die meisten Käufer werden sich jedoch für die 32.264 Euro teure "Dynamic"-Ausstattung entscheiden. Dann ist aber auch wirklich alles mit an Bord, was man zum komfortablen Autofahren braucht. Luxus-Fetischisten werden mit Sicherheit im "Executive" für stolze 41.628 Euro glücklich.

Diesen Artikel teilen:

Postings (0)

Postings ausblenden

Posten Sie Ihre Meinung