NCAP-Crashtest: 5 von 6 Pkw mit Bestnote

Gute Ergebnisse

© EuroNCAP

NCAP-Crashtest: 5 von 6 Pkw mit Bestnote

Der aktuelle Euro NCAP-Crashtest, der regelmäßig von den großen europäischen Autofahrerclubs durchgeführt wird - für Österreich war wie immer der ÖAMTC mit dabei -, brachte großteils wieder erfreuliche Ergebnisse. Fünf von sechs Testkandidaten, Audi A3, Ford B-MAX, Kia Cee'd, Renault Clio und Volvo V40 erreichten die Höchstwertung von fünf Sternen. Nur der Isuzu D-Max (Pick-up) schnitt schlechter ab, erhielt aber immer noch ordentliche vier Sterne. Hauptgrund für diese Wertung waren schwächere Ergebnisse in den Bereichen Fußgänger- und Kindersicherheit.

Ford B-Max 1/7

Ford B-Max

Kia Cee´d 2/7

Kia Cee´d

Audi A3 3/7

Audi A3

Renault Clio 4/7

Renault Clio

Volvo V40 5/7

Volvo V40

Volvo V40 6/7

Volvo V40

Isuzu D-Max 7/7

Isuzu D-Max

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Wertung: 5 Sterne

Wertung: 5 Sterne

Wertung: 5 Sterne

Wertung: 5 Sterne

Wertung: 5 Sterne

Als erstes Serienauto verfügt der V40 über einen Fußgängerairbag, der das Verletzungsrisiko beim Aufprall deutlich reduzieren kann.

Wertung: 4 Sterne

Fortschritte bei Fußgängersicherheit
Generell zeigt sich ÖAMTC-Cheftechniker Max Lang mit den Ergebnissen des Crashtests zufrieden: "Die meisten der getesteten Fahrzeuge konnten in mehreren Kategorien Top-Werte einfahren. Speziell das bisherige Sorgenkind, die Fußgängersicherheit, haben die Hersteller teilweise stark verbessert." Für diesen Bereich gelten seit 1. Jänner 2012 verschärfte Kriterien. Seither müssen die Fahrzeuge bei der Fußgängersicherheit mindestens 60 Prozent der möglichen Punkte erreichen, um eine Gesamtwertung von fünf Sternen zu bekommen. Besonders hervorzuheben ist der Volvo V40, der in diesem Bereich mit sehr guten 88 Prozent bewertet wurde. Wie berichtet, verfügt der schwedische Kompaktwagen als erstes Auto der Welt über einen Fußgänger-Airbag, der unter der Motorhaube hervorkommt und so den Aufprall maßgeblich abfedert. Der Isuzu D-Max verpasste die strengen Anforderungen mit 51 Prozent hingegen relativ deutlich.

Erwachsenensicherheit
Im Volvo V40 (98 Prozent) und im Audi A3 (95 Prozent) sitzt man sehr sicher. "Der Sicherheitsstandard beider Autos ist beeindruckend. Nur noch in Detailbereichen zeigen die Fahrzeuge leichte Schwächen", so der Cheftechniker. Schlusslicht ist mit 83 Prozent auch im Bereich der Erwachsenensicherheit der Isuzu D-Max. Vor allem beim Frontaufprall gibt es für Fahrer und Beifahrer im Brust- und Oberschenkelbereich erhöhtes Verletzungsrisiko. Ähnliches gilt für Kia Cee'd und Renault Clio, die insbesondere beim Pfahltest (Seitenaufprall gegen einen Baum oder Lichtmasten) deutliche Schwächen offenbarten.

Kindersicherheit
Im aktuellen Crashtest wurde die Kindersicherheit für 18 Monate bzw. drei Jahre alte Kinder überprüft. In diesem Bereich schnitten alle Testkandidaten gut bzw. sehr gut ab. Hervorzuheben sind der Renault Clio mit 89 und der Kia Cee'd mit 88 Prozent. Schlusslicht auch in diesem Kriterium: Der Isuzu D-Max mit 67 Prozent.

Sicherheitsassistenzsysteme
Auch hier konnten die Testkandidaten im Großen und Ganzen überzeugen. Leichten Verbesserungsbedarf gibt es beim Ford B-MAX und beim Isuzu D-Max, die hier mit 71 Prozent bewertet wurden. "Besser als beim Volvo V40 können es die Hersteller aktuell hingegen nicht machen. ESP, selbst programmierbarer Speed-Limiter sowie Gurt-Erinnerung für Vorder- und Rücksitze sind serienmäßig vorhanden", erklärt Lang. Somit lässt der Schwede im Bereich der Assistenzsysteme keinerlei Wünsche offen.

Fotos vom Test des neuen V40

Volvo V40 1/12

Volvo V40

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Volvo V40

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Volvo V40

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Volvo V40

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Volvo V40

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Volvo V40

Volvo V40 7/12

Volvo V40

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Volvo V40

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Volvo V40

Volvo V40 10/12

Volvo V40

Volvo V40 11/12

Volvo V40

Volvo V40 12/12

Volvo V40

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Volvo schickt mit dem V40 einen Gegner für 1er BMW, Audi A3 und Mercedes A-Klasse in den Ring.

Beim Design und der Technik kann er mit dem deutschen Premium-Trio problemlos mithalten.

Vor allem am Heck kommt die Identität der Marke besonders deutlich zum Ausdruck.

Die dynamische Seitenansicht untermauert den sportlichen Anspruch.

Ein weiteres Highlight stellt die geschmackvolle und moderne Cockpit-Gestaltung dar.

Hier sticht vor allem der voll digitale Tacho ins Auge, der die wichtigsten Informationen in drei unterschiedlichen Designs darstellen kann.

Die schwebende Mittelkonsole sieht zwar auch chic aus, ist aber mit vielen kleinen Knöpfen versehen.

Materialien und Verarbeitungsqualität erfüllen den Premium-Anspruch.

Vier Erwachsene werden sehr komfortabel von A nach B chauffiert.

Der Kofferraum lässt sich einfach erweitern. Eine komplett ebene Ladefläche entsteht aber nicht.

Volvo bietet den V40 zunächst mit drei Benzinern und drei Dieselmotoren an. Die Selbstzünder leisten 115 (D2); 150 (D3) und 177 PS (D4), die Benziner bringen es auf 150 (T3), 180 (T4) und 254 PS (T5).

Als erstes Serienauto verfügt der V40 über einen Fußgängerairbag, der das Verletzungsrisiko beim Aufprall deutlich reduzieren kann.

Fotos vom Test des neuen Audi A3

Audi A3 (2012) 1/7

Audi A3 (2012)

Audi A3 (2012) 2/7

Audi A3 (2012)

Audi A3 (2012) 3/7

Audi A3 (2012)

Audi A3 (2012) 4/7

Audi A3 (2012)

Audi A3 (2012) 5/7

Audi A3 (2012)

Audi A3 (2012) 6/7

Audi A3 (2012)

Audi A3 (2012) 7/7

Audi A3 (2012)

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Mit dem brandneuen A3 bringt Audi eine der wichtigsten Neuheiten dieses Jahres auf den Markt. Der Premium-Kompakte erweist sich in Österreich großer Beliebtheit.

Vorne fallen die neuen Scheinwerfer auf. Sie sind nun im Stil des überarbeiteten A4, A5 und neuem A6 gehalten. Die oberen Ecken des Singleframegrills sind noch etwas stärker abgeschrägt. Hinten sind die Änderungen markanter.

Die Seitenansicht profitiert vor allem vom verlängerten Radstand. Durch diesen fallen die Überhänge deutlich kürzer aus, was den A3 äußerst stimmig wirken lässt.

Hinten sind die Änderungen markanter. Dafür sorgen vor allem die schmalen, zweigeteilten Rückleuchten, die aussehen, als würden sie direkt vom A6 Avant stammen.

Das Fahrverhalten profitiert von der Diät, die Audi dem A3 verpasst hat. Durch den vermehrten Einsatz von Leichtbaumaterialien bringt der Audi keine 1,2 Tonnen auf die Waage. Kein Wunder, dass er sich äußerst agil um die Ecken zirkeln lässt.

Dank der extrem flachen Armaturentafel wirkt der Audi größer als er eigentlich ist. Die Materialien und Verarbeitungsqualität sind über jeden Zweifel erhaben. Jeder Schalter sitzt an der richtigen Stelle, das satte Klicken beim Einrasten der Klimaregler weist ebenfalls auf die hohe Qualität hin und...

...der ausfahrbare Monitor besticht mit einer tollen Grafik.

Fotos vom neuen Renault Clio

Renault Clio 2012 1/10

Renault Clio 2012

Renault Clio 2012 2/10

Renault Clio 2012

Renault Clio 2012 3/10

Renault Clio 2012

Renault Clio 2012 4/10

Renault Clio 2012

Renault Clio 2012 5/10

Renault Clio 2012

Renault Clio 2012 6/10

Renault Clio 2012

Renault Clio 2012 7/10

Renault Clio 2012

Renault Clio 2012 8/10

Renault Clio 2012

Renault Clio 2012 9/10

Renault Clio 2012

Renault Clio 2012 10/10

Renault Clio 2012

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Vorne fällt am neuen Clio besonders das riesige weit oben platzierte Marken-Logo (Rhombus) auf. Es wird von schmalen Lufteinlässen und weit nach hinten reichenden Schweinwerfern eingebettet.

Am Heck stechen die schmalen, zweigeteilten Rückleuchten ins Auge. Die kleine Heckscheibe sieht ebenfalls sehr stylisch aus, dürfte die Rundumsicht jedoch etwas einschränken.

Die Dynamik setzt sich in der Seitenansicht fort. Kurze Überhänge, knackige Proportionen und die versteckten Türgriffe der hinteren Portale wirken ebenfalls sehr sportlich.

Hinzu kommt eine markante Sicke oberhalb der Seitenschweller.

Auch innen blieb kein Stein auf dem anderen. Das Design des Armaturenbretts soll an einen Flugzeugflügel erinnern.

Die weit oben in der Mittelkonsole angeordnete Multimedia-Bedieneinheit sticht besonders hervor und bringt auf Wunsch das Internet und Echtzeitverkehrsinformationen in den Kleinwagen.

Hinzu kommen eine breite Auswahl an Farben, bequeme Sitze, diverse Chrom- und Klavierlack-Applikationen und...

...ein gut ablesbarer Digital-Tacho.

Der neue Clio soll auch Lifestyle-Kunden ansprechen, die sich bisher eher für einen Mini entschieden haben. Deshalb wurde bereits bei der Entwicklung Wert auf eine hohe Personalisierung außen wie innen gelegt.

Weltpremiere feiert die vierte Generation des Clio im Rahmen des Pariser Autosalons (ab 29. September 2012).

Fotos vom Ford B-Max

Ford B-Max 2012 1/7

Ford B-Max 2012

Ford B-Max 2012 2/7

Ford B-Max 2012

Ford B-Max 2012 3/7

Ford B-Max 2012

Ford B-Max 2012 4/7

Ford B-Max 2012

Ford B-Max 2012 5/7

Ford B-Max 2012

Ford B-Max 2012 6/7

Ford B-Max 2012

Ford B-Max 2012 7/7

Ford B-Max 2012

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Optisch wirkt der etwas über vier Meter lange Kleinvan, der auf dem Fiesta basiert, durchaus gelungen. Zwar lässt sich das Kasten-artige Format nicht komplett verstecken, dennoch wirkt der B-Max äußerst dynamisch.

Wie der Grand C-Max verfügt der neue Minivan über eine praktische Schiebetür. Das ist aber noch nicht der eigentliche Clou an der Sache. Denn die Ingenieure schafften das Kunststück,...

...auf die B-Säule verzichten zu können. Wenn nun die Vordertür offen steht und die Schiebetür nach hinten geschoben wird, entsteht eine 1,5 Meter lange Öffnung.

Das Cockpit ist modern gestaltet und bietet neueste Technik. Die Mittelkonsole wirkt auf den ersten Blick etwas unübersichtlich.

Das Schnittstellen-Management SYNC bindet elektronische Geräte wie Handys oder MP3-Speichermedien via Bluetooth oder USB-Anschluss ein und ermöglicht eine sprachgesteuerte Bedienung.

Den Grill kennen wir bereits vom aktuellen Focus, dem kommenden Mondeo und weiteren Studien. Seitlich fällt neben den Schiebetüren der starke Knick im hinteren Fenster auf.

Der Einstiegspreis für den neuen Ford B-MAX liegt bei 16.800 Euro (Ausstattung Ambiente, 1,4 Liter Duratec mit 66 kW/90 PS), der günstigste Diesel (Ambiente, 1,5 Liter Duratorq TDCI mit 55kW/75 PS) ist ab 19.650 Euro zu haben.

Fotos vom neuen Kia Cee´d

Kia cee´d 2012 1/7

Kia cee´d 2012

Kia cee´d 2012 2/7

Kia cee´d 2012

Kia cee´d 2012 3/7

Kia cee´d 2012

Kia cee´d 2012 4/7

Kia cee´d 2012

Kia cee´d 2012 5/7

Kia cee´d 2012

Kia cee´d 2012 6/7

Kia cee´d 2012

Kia cee´d 2012 7/7

Kia cee´d 2012

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Am eingezogenen Heck fallen vor allem die zweigeteilten Rückleuchten auf. Der kleine Spoiler und die schmale Heckscheibe sehen schick aus, schränken die Rundumsicht aber etwas ein.

Der neue Markengrill macht auch im Gesicht des cee´d eine gute Figur. Nebelleuchten, Tagfahrlicht und die gepfeilte Motorhaube runden den dynamischen Auftritt ab.

Im Cockpit haben Materialien, Design und sogar der Geruch Premiumcharakter.

Auch was Ausstattung und Technik betrifft, kann der neue cee’d mit deutscher Kompaktkonkurrenz mithalten: optional gibt’s...

...Spurwechselassistenten, HD-Touchscreen und ein 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DCT).

Ab Mai steht der neue Kia cee’d bei den Händlern. Der Einstiegspreis für den 1.4 MPI Cool beträgt 16.790 Euro.

Als ideale Motorisierung hat sich im ersten Test der 128 PS starke 1,6 CRDi herausgestellt: mit 280 Newtonmetern und einem Normverbrauch 3,7 Litern Diesel auf 100 km.

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