Ford Focus 1.0 EcoBoost im Test

3-Zylinder im Kompakten

© TZ ÖSTERREICH/Kernmayr

Ford Focus 1.0 EcoBoost im Test

Nachdem wir den neuen Focus mit dem 3-Zylinder-Motor in einem Fahrbericht bereits vorgestellt haben, konnten wir den kompakten Kölner nun noch einmal ausgiebig testen. Wie er sich dabei geschlagen hat, lesen Sie in den folgenden Absätzen. Highlight der dynamisch gezeichneten „Familienkutsche“ ist natürlich der neue Benziner, der mit der Sparsamkeit und dem Antritt eines Diesels mithalten soll. Und obwohl im neuen Focus EcoBoost ein Dreizylinder mit nur 1,0 Liter Hubraum steckt, hat man nie das Gefühl untermotorisiert zu sein. Das ist aber auch kein Wunder, denn schließlich verhilft ein Turbolader dem Treibwerk zu 125 PS - Downsizing auf höchstem Niveau sozusagen.

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Ford Focus mit 3-Zylinder-Motor

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Ford Focus mit 3-Zylinder-Motor

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Highlight der dynamisch gezeichneten „Familienkutsche“ ist natürlich der neue Benziner, der mit der Sparsamkeit und dem Antritt eines Diesels mithalten soll.

Über Fahrwerk, Lenkung und Bremsen muss man nicht mehr großartig berichten. Hier hat der aktuelle Focus schon mehrmals unter Beweis gestellt, dass er zu den Klassenbesten zählt.

Das Kofferraumvolumen liegt im Klassenschnitt. Nur bei umgeklappten Rücksitzen bieten andere Konkurrenten mehr Ladevolumen.

Downsizing in Perfektion: Der neue Motor verfügt nur über 1,0 Liter Hubraum, leistet dank Turbo aber satte 125 PS.

Das Cockpit ist gut verarbeitet. Doch an die Bedienung muss man sich aber erst gewöhnen.

Die Mittelkonsole ist mit vielen Knöpfen überfrachtet und einige Funktionen verstecken sich ziemlich weit in den Untermenüs.

Das zentrale Display überzeugt mit einer hervorragenden Auflösung.

Echte Diesel-Alternative
Damit hat Ford das Kunststück geschafft, den CO2-Output deutlich zu senken, ohne Kompromisse bei der Kraft einzugehen. Damit hat der Hersteller das passende Gegenstück zum kürzlich vorgestellten Focus ST im Angebot. Verbrauch und Abgasnormen können sich sehen lassen: 5,0 Liter auf 100 Kilometer und 114 Gramm CO2 pro Kilometer sind Top-Werte in dieser Klasse - erst recht für einen Benziner. Erzielt werden die Werte durch ein ganzes Bündel an Technik-Lösungen: Im Mini-Motorblock steckt ein extrem schnell ansprechender Turbolader mit einer Benzin-Direkteinspritzung. Nach der ersten Testfahrt kommt noch der Nachsatz: Das 6-Gang-Getriebe lässt sich zudem schaltfaul fahren, was dem Spritverbrauch schwer entgegenkommt. Trotzdem bleibt die Beschleunigung auch bei niederen Drehzahlen top. Hinzu kommen eine Schaltanzeige und ein gut funktionierendes Start-Stopp-System. So sind die Normwerte auch in der Praxis fast zu erzielen. Mit sachtem Gasfuß haben wir einen Verbrauch von 5,3 Litern erreicht. Und selbst wenn man zügig unterwegs ist, zischen kaum mehr als 6,5 Liter durch die drei Brennräume. Im Alltag pendelt sich der Verbrauch bei rund 6,0 Liter auf 100 Kilometer ein.

Bekannte Zutaten
Über Fahrwerk, Lenkung und Bremsen muss man nicht mehr großartig berichten. Hier hat der aktuelle Focus schon mehrmals unter Beweis gestellt, dass er zu den Klassenbesten zählt. Ganz so zügig wie der Vorgänger lässt er sich aber nicht mehr um die Ecken werfen. Dafür hat er komfortseitig zugelegt. Auch die Geräuschkulisse überrascht: Vom Dreizylinder ist eigentlich nicht viel zu hören. Nur bei ganz hohen Drehzahlen läuft er etwas lauter als ein Motor mit vier Töpfen. Im Innenraum gibt es genug Platz für vier Erwachsene. Zu fünft wird es auf der Rückbank aber eng. Das Kofferraumvolumen liegt im Klassenschnitt. Nur bei umgeklappten Rücksitzen bieten andere Konkurrenten mehr Ladevolumen. Dafür unterstützt der Focus seinen Fahrer auf Wunsch mit zahlreichen Assistenzsystemen, die man anderswo vergeblich sucht. An die Bedienung muss man sich aber erst gewöhnen. Die Mittelkonsole ist mit vielen Knöpfen überfrachtet und einige Funktionen verstecken sich ziemlich weit in den Untermenüs. Nach einigen Tagen hat man das meiste aber intus und der Focus wird zum angenehmen Begleiter.

Kosten
Der Ford Focus mit dem neuen 1,0-Liter-Dreizylinder-Motor ist auch in einer 100 PS-Version und als Kombi (Traveller) erhältlich. Los geht es ab 18.800 Euro. Das 125 PS starke Testfahrzeug schlägt inklusive der reichhaltigen Sonderausstattung (Navi, Metallic Lackierung, Leder/Stoff-Polsterung etc.) mit 28.412 Euro zu Buche. Das ist zwar kein Sonderangebot. Aber man bekommt auch etwas für sein Geld.

Noch mehr Infos über Ford finden Sie in unserem Marken-Channel.

Technsische Daten
1.0-Liter Dreizylinder 125 PS und 200 Nm
Fahrleistungen: 0 bis 100 km/h in 11,3 Sekunden, Spitze: 193 km/h
Abmessungen: 4,38 x 2,01 x 1,48 m (L x B x H)
Leergewicht: ab 1.276 kg
Preis: ab 20.850 Euro; Testwagenpreis: 28.412 Euro

In Kürze ist der Motor auch im brandneuen B-Max erhältlich:

Ford B-Max 2012 1/7

Ford B-Max 2012

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Optisch wirkt der etwas über vier Meter lange Kleinvan, der auf dem Fiesta basiert, durchaus gelungen. Zwar lässt sich das Kasten-artige Format nicht komplett verstecken, dennoch wirkt der B-Max äußerst dynamisch.

Wie der Grand C-Max verfügt der neue Minivan über eine praktische Schiebetür. Das ist aber noch nicht der eigentliche Clou an der Sache. Denn die Ingenieure schafften das Kunststück,...

...auf die B-Säule verzichten zu können. Wenn nun die Vordertür offen steht und die Schiebetür nach hinten geschoben wird, entsteht eine 1,5 Meter lange Öffnung.

Das Cockpit ist modern gestaltet und bietet neueste Technik. Die Mittelkonsole wirkt auf den ersten Blick etwas unübersichtlich.

Das Schnittstellen-Management SYNC bindet elektronische Geräte wie Handys oder MP3-Speichermedien via Bluetooth oder USB-Anschluss ein und ermöglicht eine sprachgesteuerte Bedienung.

Den Grill kennen wir bereits vom aktuellen Focus, dem kommenden Mondeo und weiteren Studien. Seitlich fällt neben den Schiebetüren der starke Knick im hinteren Fenster auf.

Der Einstiegspreis für den neuen Ford B-MAX liegt bei 16.800 Euro (Ausstattung Ambiente, 1,4 Liter Duratec mit 66 kW/90 PS), der günstigste Diesel (Ambiente, 1,5 Liter Duratorq TDCI mit 55kW/75 PS) ist ab 19.650 Euro zu haben.

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