Hyundai ix20 mit neuem Top-Diesel im Test

Stark und sparsam

© TZ ÖSTERREICH/Singer Chris

Hyundai ix20 mit neuem Top-Diesel im Test

Wie berichtet, hat Hyundai dem ix20 kürzlich einen neuen Top-Diesel verpasst. Wir konnten das Fahrzeug bereits testen. Mit einer Länge von knapp über vier Meter und der Höhe von 1,60 Meter sind die Voraussetzungen für einen Minivan ideal erfüllt.  Es lässt sich allerhand einpacken und für jeden Passagier gibt es genügend Ablagen. Ein weiterer Trumpf ist die variable Rückbank, dank welcher der Kleine selbst vor Einkäufen im Baumarkt nicht kapituliert. Schon das Grundvolumen von 440 Litern ist mehr als ordentlich.

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  Diashow

Hinter der strylischen Nase versteckt sich der neue 1,6 CRDi mit 116 PS.

Die Seitenansicht zählt zu den Schokoladenseiten des ix20. Aber auch das...

...Heck muss sich nicht verstecken.

Schon 
ohne umgelegte Rückbank schluckt der Kofferraum 440 Liter Gepäck.

Fixes Navigationssystem und Rückfahrkamera sind in der Klasse sonst nicht üblich.

Die Bedienung klappt erfreulich einfach. Nur die Ladezeiten könnten etwas kürzer sein.

Das Panoramadach lässt viel Licht in den Innenraum, beschränkt aber auch die Kopffreiheit etwas.

Ideales Stadtauto
Unterwegs setzt der ix20 auf nahezu perfekte Eigenschaften im Stadtverkehr: Mit seinem kurzen Vorbau und der leichtgängigen Lenkung zeigt er sich im dichten Verkehr wendig genug, Parklücken nimmt er mit links. Luftig bleibt’s ­innen wegen der großen Fenster und dem riesigen Glasdach. Letzteres schränkt jedoch die Kopffreiheit für Sitzriesen etwas ein. Im Vergleich zu normalen Kleinwagen kann sich der Wert jedoch nach wie vor sehen lassen. Nur der ähnlich gestrickte Toyota Verso S und der Skoda Roomster haben in diesem Punkt etwas mehr zu bieten. Opels Meriva ist mit fast 4,3 Metern ja schon eine Klasse höher angesiedelt.

Gute Qualität, aber kein Schnäppchen
Motorisch ist der kleine Südkoreaner mit dem neuen Top-Diesel gut bestückt. Mit 116 PS und einem ordentlichen Drehmoment schwimmt er lässig mit, Überholmanöver schafft er ohne Schweiß auf der Stirn. Das Getriebe hakelt mitunter etwas und verlangt bei kalten Temperaturen nach dem Start etwas mehr Nachdruck. Den Normverbrauch von 4,7 Liter auf 100 km (4,4l/100km als "blue drive") haben wir zwar nicht geschafft, die 5,6 Liter sind aber immer noch ein ansprechender Wert. Bei Seitenwind auf der Autobahn kann es innen ganz schön laut werden. Ansonsten stimmt die Verarbeitung jedoch. Auch das Cockpit-Design und die Übersicht sind gut gelungen. Bei den Materialien, die nicht direkt im Sichtfeld liegen, ist der Sparstift zu erkennen. Das ist bei den meisten Konkurrenten aber auch nicht anders. Zu den Billig-Anbietern zählt Hyundai nicht mehr. Qualität hat eben auch in Korea ihren Preis. So kostete der gut ausgestattete Testwagen (Navi, Klimaautomatik, Rückfahrkamera, etc.) stolze  26.670 Euro. Um dieses Geld bekommt man auch schon einen Kompakten von deutschen Herstellern - dann aber mit weniger Ausstattung.

Noch mehr Infos über Hyundai finden Sie in unserem Marken-Channel.

Technische Daten
1,6 Liter Vierzylinder mit 116 PS und 260 Nm
Fahrleistungen: 0 bis 100 km/h in 11,5 Sekunden; Spitze: 182 km/h
Abmessungen: 4,10 x 1,76 x 1,6 m (LxBxH); Leergewicht: ab 1.286 kg
Preise: ab 15.990 Euro, Testwagen 26.670 Euro
 

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