Kia Sportage 1,7 CRDi im Test Kia Sportage 1,7 CRDi im Test Kia Sportage 1,7 CRDi im Test Kia Sportage 1,7 CRDi im Test Kia Sportage 1,7 CRDi im Test Kia Sportage 1,7 CRDi im Test

Einstiegsdiesel

© TZ ÖSTERREICH

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Kia Sportage 1,7 CRDi im Test

Mehr Lifestyle, weniger Panzer - beim Erscheinungsbild gibt Kia-Chefdesigner Peter Schreyer die Linie vor. Der 57-jährige Deutsche entwarf zuvor bereits den Audi TT und VWs Beetle, seit 2006 führte er die Koreaner zu neuen Höhenflügen. Seitdem steht nicht mehr nur der Preis und die 7-Jahres-Garantie im Mittelpunkt, sondern auch ein eigenständiges, mutigeres Design. Der aktuelle Sportage reiht sich, wie berichtet, seit dem Vorjahr nahtlos ein, trägt den KIA-typischen Kühlergrill und ein markantes Hinterteil (siehe Diashow oben). Die breite D-Säule und schmalen Fensterflächen haben aber auch einen Nachteil – die Rundumsicht ist miserabel.

Dazu gelernt
Auch im Interieur wirkt der 4,40 Meter "kurze" SUV alles andere als billig. Praktische Ablageflächen, gute Konnektivität (USB +iPod) und 2-Zonen-Klimaautomatik - lediglich das Navigationsgerät wurde bei unserem Testmodell ausgespart. Top ist auch das Keyless-System - mit Schlüssel in der Hose reicht zum auf-und zusperren ein kurzer Druck auf den Türgriff.

Der Motor lässt sich ebenfalls mit Start-Knopf erwecken und überzeugt sowohl bei Leistung, als auch Verbrauch. 116 PS auf 1.551 kg wirkt zwar zunächst etwas unverhältnismäßig, funktioniert aber tadellos. Satte 260 Nm bringt der Sportage zwischen 1.250 und 2.750 Touren auf die Straße -das macht den Koreaner noch lange nicht zum Sportler, aber gewährleistet doch eine ziemlich anständige Beschleunigung. Den Einstiegsdiesel gibt es nur mit Frontantrieb. Wer Allrad will muss zum 136 PS starken Selbstzünder greifen.

Wohl erzogen
Auch beim Verbrauch zeigt sich der Sportage wohl erzogen. Die prognostizierten 5,2 Liter wurden zwar knapp verfehlt, 6,1 Liter sind aber für ein Auto dieser Größe ein mehr als respektabler Wert. Verantwortlich dafür sind unter anderem die Start-Stopp-Automatik und der fehlende Allrad-Antrieb.

Stauraum
Ausreichend groß ist auch der Stauraum, bis zu 1.353 Liter passen in den Kofferraum. Bei den meisten Konkurrenten, die nicht so sportlich gestylt sind, ist der Laderaum aber deutlich größer. Damit hängt auch, das bereits zu Beginn erwähnte Manko zusammen: Die bullige D-Säule schränkt den Blick nach hinten dermaßen ein, dass die (ab Ausstattungsstufe Active serienmäßige) Rückfahrkamera unverzichtbar wird.

Fazit
Der Sportage ist ein trendiger SUV mit vernünftiger Preispolitik (ab 21.990 Euro). Wer also auf sportliches Design und Budgetbewusstsein setzt, fühlt sich im Innern des Koreaners bestens aufgehoben. Das Fahrzeug ist eine gelungene Alternative zu VW Tiguan, Opel Anatara, Ford Kuga, Renault Koleos, Nissan Qashqai und Toyota RAV4. Gleichzeitig macht er aber auch seinen Plattformbruder – dem Hyundai ix35 – das Leben schwer. Ab 2012 kommt mit dem Mazda CX-5 ein weiterer starker Gegner auf den Markt. (grg/set)

Noch mehr Infos über Kia finden Sie in unserem Marken-Channel.

Technische Daten
1,7 l-Diesel mit 116 PS und 260 Nm Drehmoment
Fahrleistungen: Spitze 173 km/h, 0-100 km/h in 12,3 Sekunden,
Normverbrauch: 5,2 Liter auf 100 km (135 g CO2/km)
Abmessungen 4,440 x 1,855 x 1,635 (L x B x H in m),
Leergewicht: 1.551 kg
Preis: ab 21.990 Euro (135 PS-Benziner); Testmodell: 29.090 Euro

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