Suzuki Ignis mit Mild-Hybrid im Test

Bonsai-Kraxler

Suzuki Ignis mit Mild-Hybrid im Test

Viele Eltern mögen es, ihren Kleinkindern Hauben mit Bärchen- oder Hasenohren aufzusetzen, um quasi die Niedlichkeit auf die Spitze zu treiben. Ähnliches gibt es auch in der Autobranche, wenn Hersteller ihren Kleinstwagen ein überzeichnetes Kindchen-Schema verpassen oder sich in grotesker Formensprache ergehen. Dem hat Suzuki beim neuen Ignis zum Glück widerstanden. Der Mikro-SUV kommt trotz seiner putzigen Abmessungen (3,70 m lang und mit 1,6 Metern fast genauso hoch wie breit) angenehm erwachsen daher – vor allem von vorn.

suzuki-ignis-test-960-tz-2.jpg © Christian Zacharnik Der Ignis ist das kleinste SUV am Markt und deutlich moderner als der Fiat Panda 4x4.

Ungeahnt geräumig

Das spiegelt sich auch bei anderen Charakterzügen wider. Das Platzangebot ist dank verschiebbarer Rückbank selbst für vier Erwachsene ausreichend dimensioniert und der 260 bis 1.100 Liter messende Kofferraum genügt den meisten Verstaubelangen des Alltags. Die Ladekante fällt aber ziemlich hoch aus und nach dem Umklappen der Rücksitzlehnen bleibt eine hohe Stufe. Das Cockpit ist klar, aber nicht langweilig designt. In der Vollausstattung ist alles an Bord, was man heutzutage zu brauchen scheint: Touchscreen, Navi, Bluetooth und Smartphone-Anbindung.

suzuki-ignis-test-960-tz-1.jpg © Christian Zacharnik Der hochgesetzte Touchscreen liegt gut im Blickfeld.

Mild-Hybrid

Darben muss man auch am Steuer des Ignis nicht. Mit seinen 90 PS ist der knapp 900 Kilo leichte Ignis bestens bedient. Dazu kommt ein kleiner E-Motor, der beim Anfahren für zusätzlichen Schub sorgt. So lässt sich der Schrumpf-SUV recht flott und mit Amüsement durch die Stadt pilotieren. Das Fahrwerk ist straff, aber nicht derart, dass es einem den Alltag verleidet.

Guter Lauf

Mit dem Ignis, aber auch mit dem neuen Swift, beweist Suzuki, dass sie das Kleinwagenmetier beherrschen wie kaum ein anderer. Schön, dass sie diese konstruktive Kompetenz nun auch lässig verbrämen. In diesem Licht freuen wir uns auf die kommende Neuauflage des kultigen Offroaders Suzuki Jimny Mitte 2018. (Christian Zacharnik)

Noch mehr Infos über Suzuki finden Sie in unserem Marken-Channel.

Technische Daten

Motor: 4-Zylinder-Direkteinspritzbenziner (1.242 ccm)
Leistung: 90 PS, 120 Nm Drehmoment,
Fahrleistung: 0 bis 100 km/h in 11,8 Sek, Spitze: 170 km/h
Antrieb: Frontantrieb (optional Allrad), man. 5-Gang-Getriebe
Gewicht: 865 Kilogramm
Normverbrauch: 4,3 Liter/100 km
Abmessungen: 3,70/1,66/1,60 m (L/B/H)
Kofferraumvolumen: 260 bis 1.100 Liter
Preis: ab 11.990 Euro; Testauto ab 16.990 Euro

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