Skoda Kodiaq im Langstreckentest

SUV als Urlaubsmobil

Skoda Kodiaq im Langstreckentest

Im letzten halben Jahr war der Kodiaq ein treuer Begleiter der Redaktion. Dabei wurde das erste SUV von Skoda alles andere als geschont. In den ersten beiden Zwischenberichten stellten wir dem Tschechen ein hervorragendes Zeugnis aus. Und auch im letzten Testabschnitt gab sich der Kodiaq keine Blöße. Er ist einfach ein rundum gelungenes Auto, das viele Stärken und kaum Schwächen hat.

Ab in den Süden

Dies untermauerte das Fullsize-SUV auch  bei der Urlaubsfahrt nach Kroatien. Drei Passagiere und eine Woche Urlaubsgepäck fanden problemlos Platz. Auf der verschiebbaren Rückbank hätte noch locker eine weitere Person Platz gefunden. Und auch der riesige Kofferraum (630 – 2005 Liter) war trotz kompletter Campingausrüstung nicht vollgestopft. Neben dem Raumangebot ist auch der Komfort eine große Stärke des Kodiaq. Im Innenraum ist es selbst bei Autobahntempo sehr leise und das im Testwagen verbaute verstellbare Fahrwerk schluckt im Comfort-Modus selbst gröbere Fahrbahnschäden. Aus den langstreckentauglichen Sitzen, steigt man auch nach einer 700 Kilometerfahrt völlig schmerzfrei aus.

Diashow Skoda Kodiaq TDI 4x4 im Test

Skoda Kodiaq

Im Test zeigte sich schnell, dass die Optik des großen Skoda-SUV allgemein gut ankommt und das Fahrzeug auf großes Interesse stößt. Trotz...

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Skoda Kodiaq

Im Interieur setzen die Tschechen ebenfalls auf eine geradlinige Optik. An der Materialqualität und der Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen.

Skoda Kodiaq

Im aufgeräumten Cockpit findet man sich schnell zurecht. Positiv - trotz großem Touchscreen hält Skoda am manuellen Lautstärkeregler fest. Natürlich...

Skoda Kodiaq

...ist der Kodiaq auch in Sachen Assistenzsystem auf dem aktuellen Stand. Nur die Verkehrszeichenerkennung funktionierte nicht immer einwandfrei.

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Das Navigationssystem gefällt mit scharfer Grafik und Verkehrsinformationen in Echtzeit. Die Integration von...

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...die LED-Kofferraumbeleuchtung, die auch als herausnehmbare Taschenlampe verwendet werden kann, erleichtern den Alltag.

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Solide Antriebseinheit

Den endgültigen Deckel zum Topf lieferte die Antriebseinheit. Der 150 PS Diesel, der dank SCR-Kat (AdBlue) zukunftssicher ist, reißt niemanden vom Hocker, liefert aber auch voll beladen ordentliche Fahrleistungen. In Kombination mit dem 7-Gang-DSG und Allrad ist stets für beste Traktion und hohe Effizienz gesorgt.  Bei der Ankunft im nasskalten Österreich trauten wir unseren Augen kaum: Auf der insgesamt 1.400 km langen Urlaubsfahrt kam am Ende ein Durchschnittswert von 5,9 Liter auf 100 km heraus - für einen bis zu 7-sitzigen Allradler mit hohem Aufbau ist das mehr als respektabel.

Viel Licht, kaum Schatten

Weitere Pluspunkte sammelte der große Bruder des Karoq mit seinem flotten Navi, den zuverlässigen Assistenzsystemen und den Simply-Clever-Lösungen (siehe Diashow). Negativ fielen nur der große Wendekreis und das träge Start-Stopp-System auf. Kein Wunder, dass uns der Abschied nach dieser Bilanz schwer fällt. In Sachen Preis/Leistungsverhältnis macht dem großen Skoda auch so schnell niemand was vor. Bei (deutschen) Premiumanbietern kratzt man bei derart kompletter Ausstattung schnell an der 100.000 Euro Marke. Und auch der Plattformbruder VW Tiguan Allspace bilanziert etwas teurer. Zu den weiteren direkten Konkurrenten zählen noch der Peugeot 5008 (kein Allrad erhältlich), der Renault Koleos (nur als 5-Sitzer) und der Nissan X-Trail.

Noch mehr Infos über Skoda finden Sie in unserem Marken-Channel.

Technische Daten

  • Motor: Vierzylinder-Turbodiesel (1.968 ccm)
  • Leistung: 150 PS; 340 Nm (ab 1.750 U/min.)
  • Fahrleistungen: 0–100 km/h in 9,9 Sekunden; Vmax: 194 km/h
  • Antrieb: Allrad, 7-Gang-DSG
  • Gewicht: 1.740 Kilogramm
  • Verbrauch: Test: 6,5l/100km (über den gesamten Zeitraum)
  • Kofferraum: 630 bis 2.005 Liter (7-Sitzer)
  • Abmessungen: 4,69 /1,88 / 1,67 m (L/B/H)
  • Preis: ab 41.800 Euro (4x4 150 PS TDI DSG); Testwagen: 55.674 Euro
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