Der neue Kia Sorento im Test

Test: Kia Sorento

 

Der neue Kia Sorento im Test

Für KIA ist der Sorento ein ganz wichtiges Modell. Kaum ein anderes Auto aus dem Sortiment des südkoreanischen Herstellers hat seit 2002 so sehr dazu beigetragen, KIA auch bei uns populär und beliebt zu machen. Rasch wurden im Geländewagen-Segment – oder SUV, Sport Utility Vehicle, wie man auf gut Neudeutsch sagt – sehr ordentliche Marktanteile erzielt. Über 5.000-mal wurde das bisherige Modell auch in Österreich verkauft. Seit November wird nun der Nachfolger ausgeliefert. Und obwohl der SUV-Markt durch die Wirtschaftskrise stark unter Druck geraten ist, hat sich der neue Sorento ein ordentliches Stück vom Kuchen verdient.

autotestkiafag005.jpgBild: Fally, TZ Österreich

Erfolgreiche Diät. Auch wenn man es von außen nicht glauben würde, zum Vorgänger hat der Sorento um bis zu 210 kg abgespeckt. Und das, obwohl er sogar geringfügig länger wurde und besonders im Innenraum nun deutlich mehr Platz bietet.

Wie das möglich wurde? Unter dem neuen und schmucken Blechkleid hat sich technisch enorm viel verändert. War der Vorgänger noch wie ein Lastwagen gebaut – Leiterrahmen und Starrachse – ist der neue Sorento jetzt ein moderner PKW geworden. Und die nunmehr selbsttragende Karosserie mit den einzeln aufgehängten Rädern ist mitverantwortlich für diese erfolgreiche Diät.
sorentoinnen001.pngBild: Kia

Passabler Verbrauch. Zwar mögen echte Offroad-Fetischisten, die den Vorgänger als Arbeitstier schätzen, dem alten Konstruktionsprinzip nachweinen. Doch die meisten SUV-Käufer gehen mit ihren Autos ohnehin in der Stadt und auf Autobahnen auf Pirsch.
Hier kann die neue Technik voll punkten. Einerseits ist der Sorento nun in Relation zum großen Platzangebot erstaunlich wendig. Und zweitens liegt er jetzt auch viel angenehmer auf der Straße und vermittelt ein souveränes Fahrgefühl, nicht zuletzt als komfortables Langstreckenfahrzeug.

Dass sich der Verbrauch unseres Testautos mit dem 197-PS-TurboDiesel dabei in Grenzen hielt, ist ebenfalls erfreulich – und sicher auch dem geringeren Gewicht zu verdanken.

sorentoinnen002.pngBild: Kia

Der Sorento bleibt bei allen Verbesserungen beim Preis auf dem Vorgängerniveau – eine Kampfansage vor allem an die Mitbewerber aus unserem nördlichen Nachbarland. In der üppigen Topausstattung sind rund 40.000 Euro fällig, da muss man bei manch anderen Herstellern schnell einmal das Eineinhalbfache berappen.(plf)

Technische DatenMotorisierung:
4-Zylinder-Turbodiesel, 2,2 l Hubraum, 197 PS
Abmessungen: 4,858 x 1,885 x 1,755m (LxBxH), Leergewicht 1.802 kg
Höchstgeschwindigkeit: 190 km/h, 0–100 km/h in 10,2 Sekunden
Preis: ab 30.990 Euro. Testauto 2,2 CRDi Active Pro: 42.900 Euro
  

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