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Test: Seat Ibiza Cupra

 

 

 

 

 

Feuriger Ibiza - Top Modell Cupra im Test

Den 1.4-Liter Benziner mit doppelter Aufladung kennen wir bereits aus mehreren Modellen des VW-Konzerns. Nächstes Jahr wird er auch im Plattformspender Polo GTI sein Werk verrichten. Doch nun ist einmal die spanische VW-Tochter Seat an der Reihe.

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Bilder: Seat

Dank Turbo und Kompressor holen die Entwickler 180 PS und ein Drehmoment von250 Nm aus dem kleinen Aggregat. Im Drehzahlkeller sorgt der Kompressor für den nötigen Vorwärtsdrang, ab einer gewissen Drehzahl übernimmt dann der Turbo diesen Part. Der kleine Hubraum soll trotz der hohen Leistung dafür sorgen, dass der Cupra nicht zum Säufer mutiert. Im Test zeigte sich, dass der Ibiza im Alltag wirklich sparsam zu bewegen ist. Ein Verbrauch von etwas über sieben Liter stellt kein Problem dar. Wer jedoch richtig Spaß haben will, muss mit rund zwei Liter mehr rechnen. Für die gebotenen Fahrleistungen noch immer ein hervorragender Wert. Zumal man im Ibiza einen vollwertigen Wagen erhält. Allein die Kopffreiheit im Fond ist beim Dreitürer (Cupra gibt es nur in dieser Version) zu kritisieren. Ansonsten haben vier Passagiere ausreichend Platz und der Kofferraum liegt sogar etwas über Klassenschnitt.

Innere Werte/Fahrverhalten
Doch im Cupra ist man ohnehin nur links vorne auf dem richtigen Platz. Dort erwartet den Fahrer ein sportlich gezeichnetes Cockpit im tiefen schwarz. Die Verarbeitung geht völlig in Ordnung, bei den Materialien erreicht man aber nicht ganz das hohe Niveau des Polo.  Alle Schalter sind griffgünstig platziert, die Verarbeitung stimmt und das unten abgeflachte Lederlenkrad liegt hervorragend in der Hand. Hinter diesem befinden  sich die Schaltpaddels für das serienmäßige Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe, welches gleichzeitig das Highlight der Motor-Antriebskombination markiert. Ohne Zugkraftunterbrechung geht es vorwärts, manuelle Eingriffe werden sofort in die Tat umgesetzt und wer will, kann den feurigen Südländer bis in den roten Bereich ausdrehen. Im Idealfall beschleunigt man in 7,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erst bei 225 km/h macht einem der Fahrtwind einen Strich durch die Rechnung. Auf normalen Straßen muss man deshalb enorm aufpassen, ob man sich noch im legalen Bereich aufhält – eigentlich ist man immer etwas zu schnell unterwegs. Dafür sorgt auch das harmonische Fahrwerk. Im Gegensatz zum brettharten Vorgänger ist es im neuen Modell schon fast etwas zu sanft abgestimmt.  Vergleicht man den Ibiza mit anderen kleinen Spaßmachern (Renault Clio R.S.) fällt die Seitenneigung in Kurven etwas großzügig aus. Trotzdem kann man ihn schön in die Kurven werfen. Das elektronische Stabilitätsprogramm greift etwas später als bei den schwächeren Versionen ein, fängt ein ausbrechendes Heck jedoch sicher ein.

Ausstattung/Preis
Im Basispreis von 25.890  Euro ist eigentlich alles enthalten was ein sportlicher Fahrer braucht. Angefangen von den hervorragenden Sportsitzen, bis hin zum sportlichen Design. Besonders böse sieht der Cupra mit dem optional erhältlich „Bocanegra“-Paket aus. Dann wird die Front schwarz eingefärbt, was vor allem in Kombination mit einer weißen Außenlackierung für mächtigen Eindruck sorgt.  Komfortseitig (MP3-Radio, Klimaautomatik, etc.) und Sicherheitstechnisch (6 Airbags, ESP, ABS, etc.) ist die Ausstattung ebenfalls komplett.
Am Ende lag der Testverbrauch trotz vieler schneller Etappen bei erstaunlich niedrigen 8,1 Liter (Werksangabe: 6,4 Liter). Ein Wert den der Ibiza auch seinem relativ geringen Leergewicht von etwas über 1.200 kg verdankt. 

Technische Daten:

1.4 Liter 4 Zylinder mit 180 PS und 250 Nm Drehmoment
Abmessungen:  L/B/H: 4034/1693/1428 mm
Fahrleistungen: 0-100 km/h in 7,2 Sekunden; Spitze: 225km/h
Preis: 25.890 Euro

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