Deutsche Autobauer gegen Lärmreduzierung

Nein zu EU-Plänen

© Porsche

Deutsche Autobauer gegen Lärmreduzierung

Die deutsche Autoindustrie ist gegen die EU-Pläne zur Reduzierung der Fahrzeuggeräusche. Die von Brüssel vorgeschlagenen Maßnahmen seien "technisch in so kurzer Zeit nicht machbar", erklärte der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Donnerstag in Berlin. Der VDA hält die von Brüssel angepeilte Minderung der Geräuschgrenzwerte in zwei Stufen um je zwei Dezibel für ehrgeizig. Laut VDA würde eine Verringerung um zwei Dezibel "eine Reduzierung der Fahrzeuggeräusche um rund 40 Prozent" bedeuten.

Regelung soll Lärmbelästigung verringern
Industriekommissar Antonio Tajani hatte die Minderung der Grenzwerte von Pkw, Lieferwagen und Bussen im Dezember und vorgeschlagen; bei Lastwagen wäre es eine Minderung um ein Dezibel im ersten und zwei Dezibel im zweiten Schritt. Die Minderungen wären zwei Jahre nach Verabschiedung des Gesetzes und weitere drei Jahre später fällig. Begründet wurde der Vorstoß hauptsächlich mit den gesundheitlichen Beschwerden durch Lärmbelastung.

Sport- und Luxus-Autos mit starken Motoren würde es am härtesten treffen

Alfa Romeo 8C Sider 1/9

Alfa Romeo 8C Sider

Aston Martin DBS Carbon Edition 2/9

Aston Martin DBS Carbon Edition

Bentley Continental Cabrio 3/9

Bentley Continental Cabrio

Chevrolet Camaro Cabrio 4/9

Chevrolet Camaro Cabrio

Lamborghini Aventador LP700-4 5/9

Lamborghini Aventador LP700-4

Lexus LF-A 6/9

Lexus LF-A

McLaren MP4-12C 7/9

McLaren MP4-12C

Mercedes SLS AMG Roadster 8/9

Mercedes SLS AMG Roadster

Porsche 911 Cabrio 9/9

Porsche 911 Cabrio

  Diashow

Bei Alfa Romeo dürfte der bildhübsche 8C Spider mit 450 PS für Furore sorgen.

Aston Martin fährt mit der "Carbon Edition" ein besonders luxuriöses Sondermodell des 517 PS starken DBS vor.

Noch stärker ist das neue Bentley Continental Cabrio , das von einem 575 PS starken Bi-Turbo 12-Zylinder befeuert wird.

Chevrolet zeigt den neuen Camaro und das Camaro Cabrio die beide von einem rund 420 PS-starken V8 befeuert werden.

Dieses 700 PS starke Geschoss katapultiert sich dank Allradantrieb und ausgeklügelter Elektronik in unter drei Sekunden aus dem Stand auf Landstraßentempo. Schluss ist erst jenseits der 330 km/h.

Lexus zeigt mit dem 560 PS starken LF-A einen echten Rennwagen mit Straßenzulassung.

McLaren hat mit dem MP4-12C gar einen 600 PS starken Rennwagen mit Straßenzulassung am Start. Sein 80 kg leichtes Monocoque wird übrigens in Salzburg gefertigt.

Der Mercedes SLS AMG Roadster wird von einem 571 PS starken V8 befeuert. Dieser beschleunigt den Zweisitzer in unter vier Sekunden auf Tempo 100.

Eines der Highlights ist das brandneue Porsche 911 Carrera Cabrio , das in Wien seine Europa-Premiere feiert. Im Heck wartet wahlweise ein 350 PS (Carrera) oder ein 400 PS (Carrera S) starker Sechszylinder-Boxer.


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