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Durchkreuzt aber falschen Orbit

Hier fliegt der Tesla Roadster im All

Die Großrakete "Falcon Heavy" des privaten US-Raumfahrtunternehmens SpaceX hat am späten Dienstagabend (unserer Zeit) nach mehrstündiger Verzögerung zu ihrem Jungfernflug abgehoben. Nach rund 70 Kilometer Flug wurden die Antriebsraketen der ersten Zündstufe unter dem frenetischen Jubel Zehntausender Schaulustiger abgekoppelt. Wie berichtet hat sich SpaceX- und Tesla-Chef Elon Musk eine besondere Fracht ausgedacht. Konkret hat er als Ladung für den Testflug einen Tesla Roadster in die Rakete laden lassen. Nun hat er via Twitter ein On-Board-Video veröffentlicht.

„Starman“ sitzt am Steuer

In dem Video ist zu sehen, dass der sogenannte „Starman“ nach wie vor hinterm Steuer des Elektro-Sportwagens sitzt. Musk hat die Puppe zum Spaß in das Auto gesetzt. Auf YouTube gibt es sogar einen Live-Stream von der Aktion. Hier können Fans den Alltrip des Sportwagens mit Starman am Steuer verfolgen. "Es ist ein kindischer Spaß, aber kindische Späße sind wichtig", meinte der Tech-Milliardär. 

Im falschen Orbit gelandet

Laut The Verge ist der Roadster aber nicht ganz so wie geplant im All gelandet. Er soll etwas zu weit geflogen und deshalb in einem „falschen“ Orbit gelandet sein. Eigentlich wollte Musk, dass das Auto den Mars umrundet. Doch das dürfte nicht klappen. Wie es mit dem Auto weitergeht, kann derzeit niemand sagen. Möglicherweise kommt es zu einer Kollision mit anderen Himmelskörpern.

Größte Rakete der Welt

Die "Falcon Heavy" ist nach Angaben von SpaceX mit 70 Meter Länge und über 60 Tonnen Nutzlast die größte derzeit im Einsatz befindliche Weltraumrakete. Sie wurde von derselben Rampe in Cape Canaveral abgeschossen, die einst von der erfolgreichen bemannten Mondmission Apollo 11 genutzt worden war. Der Test war um mehr als zwei Stunden verschoben worden, nachdem die zulässigen Windgeschwindigkeiten überschritten worden waren.

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Zehntausende Schau

Das Spektakel in Cape Canaveral wurde am Boden von Zehntausenden Schaulustigen verfolgt. Die Hotels an der sogenannten Space Coast in Florida sind seit langer Zeit ausgebucht. Auch der einstige Mondfahrer Buzz Aldrin verfolgte das Geschehen vor Ort.

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