Jedes fünfte neue Fahrzeug 2020 ein E-Auto

Laut Infrastrukturministerin

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Jedes fünfte neue Fahrzeug 2020 ein E-Auto

Elektro-Autos sind in Österreich derzeit noch ein Minderheitenprogramm - Ende 2011 gab es hierzulande nicht einmal 1.000 reine "Strom-Fahrzeuge". Infrastrukturministerin Doris Bures (SPÖ) geht aber davon aus, dass im Jahr 2020 bereits jedes fünfte neu zugelassene Fahrzeug teil- oder vollelektrifiziert sein wird, sagte sie am Dienstag. Dem Ministerrat legte sie gemeinsam mit ihren Ressortkollegen Nikolaus Berlakovich und Reinhold Mitterlehner (beide V) den Umsetzungsplan "Elektromobilität in und aus Österreich" vor.

Weniger Schadstoffe
Umweltminister Berlakovich betonte in einer Aussendung der drei Ministerien, dass die Treibhausgase und Luftschadstoffemissionen nachhaltig reduziert werden können, wenn verstärkt erneuerbare Energieträger in der E-Mobilität zum Einsatz kommen. Laut Wirtschafts- und Energieminister Mitterlehner könnten beim Ausbau der E-Mobilität durch das Ausnützen aller Potenziale bis zum Jahr 2030 bis zu 57.100 Vollzeit-Arbeitsplätze und eine Bruttowertschöpfung von bis zu 4,7 Mrd. Euro geschaffen werden. E-Mobilität werde als vernetztes Mobilitätssystem von Bahn, E-Nutzfahrzeugen, E-Bussen und E-Pkw bis zu E-Scootern und E-Fahrrädern verstanden, so die Minister.

Kritik von Greenpeace
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace kritisierte den E-Mobilitäts-Plan, da die zentrale Frage nach dem Ursprung des Stroms weiterhin offen bleibe: "Nur wenn Elektroautos mit 100 Prozent sauberen Strom fahren, hat der Umstieg auf Elektromobilität wirklich einen positiven Nutzen für die Umwelt", heißt es in einer Aussendung.

Industrie zufrieden
Die heimische Elektro- und Fahrzeugindustrie dagegen begrüßte den Umsetzungsplan als "eine wichtige Voraussetzung, alle mit innovativer und sauberer Mobilität zusammenhängenden Themen aktiv voranzutreiben". Elektro- und Elektronik- sowie Fahrzeugindustrie seien dabei die Leistungsträger eines neues Technologiebereichs.

Die Technologiefirmen-Plattform "Austrian Mobile Power", in der etwa Verbund, Siemens und Dutzende andere Akteure vertreten sind, erklärte am Dienstag, sie starte mit einer neuen Struktur, einem neuen Präsidium und einem neuen Geschäftsführer - Heimo Aichmaier, ehemals Koordinator E-Mobilität im Büro des Generalsekretärs im Verkehrsministerium - in die zweite Jahreshälfte. Zum neuen Umsetzungsplan hat der Verein ein Positionspapier in Ausarbeitung, das im Herbst veröffentlicht werden soll, so "Austrian Mobile Power".

Fotos vom Tesla Model S:

Tesla Model S 1/6

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Tesla Model S

  Diashow

Optisch ist die große Limousine (Länge/Breite/Höhe: 4978/1964/1435 mm) durchaus gelungen.

Von schräg hinten erinnert das Model S etwas an den Jaguar XF.

Eine schnittige Linienführung, die geringe Höhe und die kurzen Überhänge sorgen für einen dynamischen Auftritt.

Das Herzstück des Model S ist der im Fahrzeugboden untergebrachte elektrische Antriebsstrang, der 270 kW leistet und eine Reichweite von bis zu 480 Kilometer (85 kWh-Version) bietet.

Da im Model S kein traditioneller Motor beheimatet ist, hat Tesla einen zweiten Stauraum unter der Motorhaube geschaffen und soll auch innen mehr Platz als die meisten anderen Fahrzeuge seiner Klasse bieten.

Im Innenraum geht es ziemlich futuristisch zu. Die Mittelkonsole besteht aus einem riesigen 17-Zoll-Touch-Display und die Instrumente werden über eine 3D-Grafik eingeblendet.

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