Moderne Starterbatterie fackelt Porsche ab

Versteckte Gefahr?

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Moderne Starterbatterie fackelt Porsche ab

Nicht nur in Elektroautos können Lithium-Akkus brennen oder explodieren (siehe Chevrolet Volt - dort wurde das Problem aber mittlerweile behoben), auch Starter-Batterien mit der modernen Technik können zur Lebensgefahr werden. Das geht zumindest aus einem aktuellen Bericht der deutschen Fachzeitschrift Auto Bild hervor.

Starterbatterie fackelt Porsche ab
Wie berichtet, bietet etwa Porsche seit gut zwei Jahren Lithium-Eisenphosphat-Zellen als Starterbatterien für die Modelle GT3 und Boxster Spyder an. Ein solcher Akku, eingebaut in einen GT3 RS, hat, wie jetzt bekannt wurde, im Mai 2011 in Westdeutschland in einer Garage Feuer gefangen und einen Totalschaden am Fahrzeug verursacht. Die Zwölf-Volt-Leichtbau-Batterie, die aus vier Zellen und einer Steuerungselektronik besteht, war wegen zu geringer Spannung an einem externen Ladegerät aufgeladen worden, als das Feuer ausbrach. Ein Gutachten, dem Fachblatt vorliegt, ermittelte eindeutig die Batterie als Brandursache. Der Sportwagenhersteller einigte sich mit dem GT3-Besitzer diskret. Porsche hatte die Vorteile der Starterbatterie bei der Markteinführung Ende 2009 so beschrieben: "Sie liefert ... ihre volle Leistung nahezu unabhängig vom Ladezustand ... kann durch ihren geringen Innenwiderstand mehr Strom als der konventionelle Blei-Akku aufnehmen und wird dadurch schneller aufgeladen. Weitere Vorteile sind die geringe Selbstentladung und die längere Haltbarkeit."

Explosionsgefahr durch Tiefenentladung
Der Hersteller der Akkus, die Firma GAIA aus Nordhausen, erklärt ihr Batteriemanagement als für "maximale Lebensdauer und Sicherheit entwickelt". In der Betriebsanleitung wird jedoch explizit von einer "Explosionsgefahr" im Falle einer Tiefenentladung gewarnt. Porsche erklärte auf Auto Bild-Anfrage nur, der Vorfall sei Ergebnis eines unsachgemäßen Ladens mit einem nicht geeigneten Ladegerät. Im vorliegenden Gutachten wird das Ladegerät von Bosch allerdings als geeignet bewertet.

Fotos vom neuen Porsche 911 Cabrio (991):

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Porsche 911 Cabrio (2012)

  Diashow

Optisch bleibt sich auch der offene 11er treu. Zwar wirkt auch er frischer und moderner als bisher, ist aber dennoch auf den ersten Blick als Porsche 911 zu erkennen.

Dank des um 10 Zentimeter längeren Radstands und der um einige Zentimeter breiteren Spur, wirkt das Cabrio austrainierter. Es steht fast angriffslustig auf seinen großen Rädern.

Besonders stolz sind die Entwickler auf das neue Verdeck, das nur auf den ersten Blick wie eine normale Stoffmütze aussieht. Leichtbau (unter dem Stoff verbirgt sich eine besonders leichte Magnesium-Konstruktion) sorgt auch hier für weniger Gewicht, einen tieferen Schwerpunkt und mehr Sportlichkeit.

Wenig überraschend ist, dass die beiden Cabrio-Versionen jeweils über den gleichen Antrieb wie die Carrera Coupés verfügen. Im Heck des Carrera Cabrio arbeitet also der 3,4-Liter-Boxermotor mit 350 PS, dessen Kraft über ein Siebengang-Schaltgetriebe auf die Hinterräder wirkt.

Der offene 911 Carrera S hat einen 3,8-Liter-Sechszylinder mit 400 PS und ebenfalls serienmäßig ein Siebengang-Schaltgetriebe.

Für beide Modelle gibt es auch das bewährte Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) mit Schaltpaddels am Lenkrad.

Von der gewachsenen Außenlänge (Plus von gut 5 cm) profitiert das Platzangebot. Selbst zwei groß Gewachsene finden nun problemlos Platz.

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