Porsche Holding bekommt neuen Chef

Größtes heimisches Unternehmen

Porsche Holding bekommt neuen Chef

In der Geschäftsführung der Porsche Holding Salzburg (PHS), dem größten Automobil-Handelsunternehmen Europas und dem wertvollsten Unternehmen Österreichs, kommt es zu einem Wechsel in der Geschäftsführung. Mit Wirkung vom 1. September 2017 wechselt der bisherige Sprecher der Geschäftsführung der PHS, Alain Favey (50), als Vorstand für Vertrieb und Marketing zur Marke Skoda. Seine Nachfolge wird sein Geschäftsführerkollege Dr. Hans Peter Schützinger (56) antreten, der bisher den Bereich Finanz und Finanzdienstleistungen verantwortete.

porsche-holding-chef-wechse.jpg © Porsche Holding Salzburg Alain Favey (links) und sein Nachfolger Hans Peter Schützinger

Langgediente Branchenprofis

Schützinger begann seine berufliche Laufbahn 1989 im Finanz- und Rechnungswesen der Porsche Holding Salzburg. 1991 übernahm er die Leitung für Bilanz- und Steuerwesen und trug in dieser Zeit auch Verantwortung für operative Auslandsprojekte. 2002 wurde er zum Geschäftsführer der PHS bestellt. Zuletzt leitete er den Bereich Finanz, Finanzdienstleistungen sowie die Multi-Markengesellschaften im Einzelhandel in Frankreich, den Niederlanden, Belgien und Polen. Alain Favey trat 2009 in den Volkswagen-Konzern ein und übernahm bei der Marke VW die Vertriebsleitung Europa, bevor er 2012 zum Sprecher der Geschäftsführung der PHS berufen wurde.

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Größtes Unternehmen Österreichs

Das Salzburger Unternehmen setzte seinen Wachstumskurs zuletzt fort und steigerte seinen Umsatz von 11,3 Milliarden Euro (2011) auf 21,1 Milliarden Euro (2016). Heute ist die Porsche Holding Salzburg das größte Unternehmen Österreichs. Die Firma mit Sitz in Salzburg (oben ist das riesige Teilevertriebszentrum zu sehen) ist seit 1. März 2011 eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Volkswagen AG in den Geschäftsfeldern Großhandel, Einzelhandel, Finanzdienstleistungen und IT-Systementwicklungen tätig. Das Unternehmen wurde 1949 gegründet und ist in 21 Ländern in West- und Südosteuropa sowie in China, Kolumbien, Chile, Malaysia und Singapur tätig.

2016 wurden mehr als eine Million Neu- und Gebrauchtwagen weltweit verkauft und ein Umsatz von 21,1 Milliarden Euro erzielt. Das Unternehmen beschäftigte per Ende 2016 35.600 Mitarbeiter.

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