Mercedes startet
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Flatrate statt Kauf

Mercedes startet "Netflix" für Autos

Der Premium-Hersteller bietet seit April in Deutschland die Auto-Flatrate an.

Mercedes bietet als erster Autohersteller in Deutschland eine Flatrate an. Die Marke hat vor Kurzem die Einführung von „Mercedes me Flexperience“ angekündigt. Betreut wird die Pilotphase von verschiedenen Händlern in Nordrhein-Westfalen (Deutschland).

Flexperience-Kunden können dann aus vier Kategorien auswählen, die nach den Fahrzeugklassen bei Mercedes benannt sind.

Die günstigste A-Kategorie soll 750 Euro im Monat kosten, für die teuerste S-Kategorie werden 1.800 Euro fällig. Dazwischen liegen C und E. Die komplette Liste der jeweils nutzbaren Modelle veröffentlicht Mercedes noch nicht. Doch eine Sprecherin sagte zu MOTOR-TALK, dass die Autos grob mit der Mercedes-Nomenklatur übereinstimmen werden.

S-Klasse-Kunden haben demnach die Wahl aus sieben Fahrzeugen aus der Oberklasse und allen Fahrzeugen der kleineren Kategorien. Bei der E-Klasse wird es neben den nahe liegenden Modellen mit dem E (z.B. GLE oder E-Klasse T-Modell) im Namen die V-Klasse geben. In die C-Klasse gehören neben der C-Klasse-Limousine oder dem Kombi das SUV GLC oder der Roadster SLC. umfasst vor allem Kompaktmodelle. Die Gesamtlaufleistung ist auf 36.000 Kilometer begrenzt.

11 Autowechsel in einem Jahr möglich

Innerhalb von zwölf Monaten kann man elfmal das Auto wechseln. Das heißt jedoch nicht, dass man jedes Auto rund einen Monat fahren muss. Möglich wären auch zwölf Autos in einem Monat. Wahrscheinlicher dürfte folgendes Szenario sein: Man tauscht die E-Klasse-Limousine nach zwei Monaten Alltag gegen die V-Klasse, fährt damit zwei Wochen in den Familienurlaub und wechselt danach aus Neugier auf das SUV GLE. An den Sommerwochenenden tauscht man ab und zu auf ein Cabrio.

© Daimler/Getty

Bedienung über Smartphone-App

Bedient und bestellt wird komplett über eine Smartphone-App. Dort kann der Kunde sehen, welche Autos verfügbar sind. Er kann sie reservieren, buchen und die Übergabe vereinbaren. Für den Tausch muss er selbst zum Autohaus kommen. Während der Pilotphase muss das während der Geschäftszeiten passieren. Das Ziel ist, auch dies per App zu lösen. Analog zum Carsharing bei Car2go. Wie viele Kunden sich für die Flatrate entscheiden werden, dazu will Daimler noch keine Mutmaßungen anstellen. Auch das soll die einjährige Pilotphase zeigen.

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