ADAC: Konzerne geben "Gelbe Engel" zurück

"Glaubwürdigkeit verloren"

ADAC: Konzerne geben "Gelbe Engel" zurück

Deutscher Automobilverein hatte bei Autopreis manipuliert.

Wegen der Manipulationen beim ADAC-Autopreis wollen die Autokonzerne BMW, Daimler und Volkswagen in der kommenden Woche insgesamt 40 "Gelbe Engel" zurückgeben. "Durch die nun nachgewiesenen Manipulationen bei der Stimmenauswertung hat der 'Gelbe Engel' des ADAC seine Glaubwürdigkeit verloren", sagte ein BMW-Sprecher der
"Bild am Sonntag". Er kündigte die Rückgabe von zehn Preisen an.

19 Sieger-Trophäen
Ähnlich sieht es bei VW aus: "Es handelt sich um 19 erste Preise und weitere Auszeichnungen, die in den nächsten Tagen dem ADAC zugestellt werden", sagte Peter Thul, Leiter Produktkommunikation bei Volkswagen dem Blatt. Daimler wolle elf Preise an den ADAC zurück geben, berichtete die Zeitung unter Berufung auf einen Sprecher.

Auch bei Rangfolge "getrickst"
Bei der Wahl zum Lieblingsauto der Deutschen hatte es massive Manipulationen gegeben. Laut einer Untersuchung der Wirtschaftsprüfergesellschaft Deloitte wurde bei der Wahl zum Lieblingsauto 2014 nicht nur die Teilnehmerzahl manipuliert, sondern auch die Rangfolge der Modelle . Es gebe zudem "klare Anhaltspunkte" dafür, dass ähnliche Veränderungen auch in den Vorjahren vorgenommen worden seien.