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Die Batterien der E-Autos

Das müssen Sie wissen

Die Batterien der E-Autos

Die 5 wichtigsten Fragen zu E-Auto-Batterien geklärt.

E-Autos sind in aller Munde und beschäftigen seit einigen Jahren Hersteller sowie Konsumenten. Das Thema der Batterien von E-Autos wird seit geraumer Zeit heiß diskutiert. Alles Auto beantwortet die wichtigsten Fragen!

1. Woraus werden E-Auto-Batterien hergestellt?

Für die Herstellung von Batterien für E-Autos sind primär zwei Rohstoffe von Bedeutung: Lithium und Kobalt. Lithium wird überwiegend aus Salzwasser gewonnen. Der Abbau im Tagebau geschieht in Ländern wie Australien. Kobalt (Cobalt) hingegen kommt wesentlich seltener vor. Es ist als Spurenelement in den meisten Böden auffindbar. Die größten Kobalt-Vorkommen sind in der Demokratischen Republik Kongo und in Sambia. Die Demokratische Republik Kongo gilt als Krisenherd mit einem großen Konfliktpotenzial und einem hohen Investitionsrisiko. Die meisten Autohersteller haben bereits darauf reagiert und ihre Kobalt- und Lithiumförderung nach Australien verlegt. Neu ist auch die Erprobung von Herstellungsverfahren mit Kunststoff, Schwefel, Magnesium oder Silizium.

2. Welche Reichweiten sind mit E-Autos möglich?

Elektroautos erreichen inzwischen eine Reichweite von 400 Kilometern aufwärts pro Ladung. Jedoch spielen auch andere Faktoren eine wichtige Rolle: Die Geschwindigkeit des Autos, die Außentemperatur sowie die Nutzung der Klimaanlage nehmen Einfluss auf die Reichweite. Daneben ist das Alter der Batterie und die Energiedichte von Bedeutung. 

3. Wie lange hält eine E-Auto-Batterie?

Im Schnitt hält eine E-Auto-Batterie für 8 bis 10 Jahre. Danach ist die Speicherkapazität nicht mehr ausreichend genug, um größere Reichweiten zu bieten. Die gute Nachricht: Die meisten Hersteller bieten eine Batterie-Garantie von bis zu 8 Jahren an. Darauf ist also beim Kauf zu achten.

4. Was kostet eine E-Auto-Batterie?

Die Batterie gehört wohl zu der teuersten Komponente eines Elektroautos. Bei einem Mittelklassewagen kann man mit Kosten von ca. 6.000 Euro rechnen, bei Sportwagen kann diese Zahl schnell mal auf 20.000 Euro springen. Eine gute Alternative zum Akkukauf stellt das Leasing dar. Hierbei können Sie eine E-Auto-Batterie für wenig Geld mieten. Hinzu kommt, dass bei einem Defekt der Akku kostenlos getauscht oder repariert wird. Nicht zu vergessen ist auch die jahrelange Batterie-Garantie, die viele Hersteller bieten. 

5. Wie werden E-Auto-Batterien entsorgt?

Die Batterien können nach dem Gebrauch im Elektroauto im sogenannten "Second Life" verwendet werden. So kann der Akku als stationärer Speicher für Haushalte oder im großen Stil für Fabriken verwendet werden. Eine weitere Option stellt das Recycling dar. Hierbei gibt es unterschiedliche Verfahren, um die Rohstoffe zu gewinnen: Ein Verfahren ist das Verbrennen und das anschließende Zermahlen der Akkus. Auf diese Weise können die Rohstoffe Kobalt, Nickel und Kupfer zurückgewonnen werden. Lithium, Graphit und Aluminium gehen jedoch verloren und können nicht wiederverwendet werden. Jedoch gibt es auch Prozesse, wie das vom deutschen Chemieunternehmen Duesenfeld. Hierbei wird die verbrauchte Batterie in einem Schredder unter Stickstoff zerkleinert. Der Vorteil: 96 Prozent aller Bestandteile der Batterie, darunter Lithium und Kobalt, können wiederverwendet werden!