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So viel Geld kann man mit Elektroautos sparen

Berufsverkehr

So viel Geld kann man mit Elektroautos sparen

Mit Elektroautos kann man nicht nur die Umwelt schonen, sondern auch bares Geld sparen.

Die meisten Erwerbstätigen in Österreich legen ihren Arbeitsweg mit dem eigenen PKW zurück. Pro Werktag werden 98 Millionen Personenkilometer in Österreich gefahren. Die folgende Grafik verdeutlicht das Ausmaß der gefahrenen Kilometer für den Weg zur Arbeit.

Folglich verursachen PKW-Fahrten alleine für den Weg zur Arbeit eine CO2-Umweltbelastung von 2,8 Millionen Tonnen pro Jahr.

Wenn man bedenkt, dass 57 Prozent dieser gefahrenen Arbeitswege kürzer als 10 Kilometer sind, könnte man die Frage stellen, warum solche Kurzstrecken nicht mit alternativen Verkehrsmitteln (Öffentliche Verkehrsmittel, Fahrrad, E-Scooter, usw.) gefahren werden. Auch die Option eines umweltfreundlichen Elektroautos bietet sich an, worauf wir nachstehend näher eingehen möchten.

Elektroautos: Bares Geld sparen

Gerade für die große Gruppe der Berufstätigen, die tagtäglich eine Kurzstrecke von unter 10 Kilometern zurücklegt, lohnt sich der Kauf eines Elektroautos. Denn kleinere Modelle weisen in der Regel einen kleineren Akku auf, weshalb die Anschaffungskosten vergleichsweise gering ausfallen. Dazu kommt die immer stärker werdende Förderung durch die Politik. Einen vollwertigen und robusten E-Neuwagen kann man inzwischen für 10.000 bis 20.000 Euro erwerben.

Darüber hinaus fallen die laufenden Betriebskosten, vor allem bei Kleinwagen, geringer aus. So zum Beispiel die Wartungskosten: Da ein Elektroauto verschleißanfällige Bauteile wie Kupplung, Getriebe und Auspuff nicht besitzt, entfallen diese Kosten komplett. Anders als Verbrennungsmotoren, benötigen E-Autos auch keinen regelmäßigen Ölwechsel. Insgesamt fallen somit die durchschnittlichen Wartungskosten beim Elektrowagen zu einem Drittel geringer aus.

Je nach Verbrauch und Ort des Aufladens sind auch die Kosten für den Strom geringer als für Benzin oder Diesel. Besonders günstig ist das heimische Aufladen an der Steckdose. Wer nicht auf etwas längere Ladezyklen warten kann, dem wird zu einer sogenannten "Wallbox" in der Garage geraten. Photovoltaikanlagen auf dem eigenen Hausdach senken den laufenden Strompreis nochmals, sodass die Kilowattstunde gerade einmal 11 Cent beträgt.

Auch die Umwelt profitiert

Eine Analyse des deutschen Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (kurz: BMU) zeigt, dass die Öko-Bilanz für Elektroautos zwar nicht komplett grün ausfällt, aber dennoch wesentliche Vorteile gegenüber Verbrennugsmotoren bestehen. So beträgt der Anteil an erneuerbaren Energien in Österreich in etwa 34 Prozent. In Zukunft können wir mit einem wachsenden Anteil rechnen und somit gewissenhaft Strom nutzen. Zu guter Letzt ist hervorzuheben, dass E-Autos wesentlich weniger Stickoxid emittieren.