Der etwas andere Family-Van
Der etwas andere Family-Van
Der etwas andere Family-Van
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Der etwas andere Family-Van

Dodge Journey

Der etwas andere Family-Van

Groß und mächtig präsentiert sich der neue Crossover-Familyvan „Dodge Journey“.

Crossover heißt das Gebot der Stunde in der Autobranche. Das wird gekreuzt und vermischt was das Zeug hält: Coupés mit Geländewägen, Geländewägen mit Kombis, Kombis mit Vans und so weiter. Ein Trend, dem sich nun auch die US-Marke Dodge verschrieben hat. Gleich drei Segmente haben die Amis im Journey vereint: SUV, Kombi und Family-Van. Werbemäßig verbrämt wird das Ganze mit harten Stromgitarrenklängen und Rockstar-Image.

Eine Bild, dem der neue Dodge Journey optisch durchaus gerecht wird. Hard’n’Heavy präsentiert sich das Familienvehikel: kantige, bullige Linienführung, großer Chromgrill, breite Radkästen und ein Respekt einflößendes Heck. Mal was anders im sonst so üblich Familienpicknick-Idyll der Kompakt-Vans.

Punkto Materialien geht es, Gott sei Dank, im Innenraum weniger hart zu. Statt der im Chrysler-Konzern üblichen Hartplastikverkleidungen dominieren hier weichere, haptisch anspruchsvollere Kunststoffe. Der Platz ist im fast 4,90 Meter langen Journey großzügig bemessen, sowohl in der ersten, zweiten und in der optionalen dritten Reihe (1.439 Euro Aufpreis). Mit maximal 2.296 Litern kann der Ami beladen werden. Darin inkludiert ist auch das Ladevolumen in den zahlreichen Verstaumöglichkeiten, etwa im Fußraum der zweiten Reihe oder im Beifahrersitz (siehe Fotos). Angenehm für lange Reisen: Die Lehnen aller Sitze lassen sich in der Neigung verstellen.

Im Fahrbetrieb bleibt vom erwünschten Heavy-Metal-Image (auch Gott sei Dank) ebenfalls nicht viel über. Das Fahrwerk ist ein guter Kompromiss zwischen straff und komfortabel. Trotz hohem Aufbau gibt es in Kurven kaum Wankbewegungen.

Angeboten wird der Journey mit einem 2,0-Liter-Diesel und einem 2,7-Liter-Benziner. Letzterer leistet 185 PS und ist für unsere Breitengrade zu vernachlässigen. Der 140-PS-Diesel leidet etwas unter der akustischen Penetranz der Pumpe-Düsen-Technik. Rakete ist er keine, aber gepaart mit dem seidenweichen, schnell reagierenden Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe perfekt für entspanntes Cruisen.

Relativ entspannt ist auch die Preisgestaltung: Schon die Basisversion (SE) ist gut ausgestattet und kostet 27.630 Euro.