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ARBÖ

Die acht wichtigsten Batterie-Tipps

ARBÖ zeigt die wichtigsten Tipps, wie man die Autobatterie sicher durch den Winter bringt.

Früh- und Morgentemperaturen um die Null Grad rücken die Autobatterie wieder in den Mittelpunkt des Interesses. Schließlich ist sie, nach Erhebungen des ARBÖ-Pannendienstes, zu 85 Prozent daran schuld, wenn das Auto nicht anspringt. Um dies zu vermeiden und das Herzstück des Autos für die kommenden Minusgrade zu wappnen, hat der ARBÖ die acht wichtigsten Batterie-Tipps zusammengestellt:

1. Batterie möglichst von Fachexperten einbauen lassen. Wichtig ist, dass sie ordnungsgemäß befestigt ist und die Batterieklemmen fest angezogen sind.

2. Die Oberfläche der Batterie muss trocken und sauber gehalten werden, um Kriechströme und Störungen an den Kontakten zu vermeiden. Das gilt vor allem für die Anschlusspole, die eingefettet sein sollten.

3. Der Flüssigkeitsstand sollte regelmäßig kontrolliert werden, Elektrolyt sollte immer einige Millimeter über den Platten stehen. Bei modernen Batterien sind am transparenten Gehäuse Marken für den oberen und unteren Flüssigkeitsstand angebracht. Beim Nachfüllen darauf achten, dass keine Flüssigkeit überschwappt.

4. Die Stopfenleiste bzw. die Verschraubungen müssen immer gut verschlossen sein.

5. Bei großer Kälte den Motor in einem Zug nicht öfter als fünf bis zehn Sekunden starten, dann der Batterie eine Minute Erholungspause gönnen, danach den Startvorgang wiederholen.

6. Qualitätsbatterien den Vorzug geben, da die Anforderungen an Starterbatterien stark von den klimatischen Bedingungen abhängig sind. In Europa sind diese durch kalte Winter bzw. heiße Sommer besonders gefordert. Billig-Batterien sind daher oft die teurere Lösung.

7. Nach dem Einparken kontrollieren, ob Scheinwerfer abgedreht sind.

8. Alte Autobatterien zu einem Sondermüllabgabeplatz bringen. Keinesfalls "wild" deponieren, sie belasten die Umwelt!

Wenn gar nichts mehr geht, hilft nur mehr Starthilfe. Der ARBÖ warnt allerdings bei privater Starthilfe zu äußerster Vorsicht: Gerade bei modernen Autos können durch defekte Batterien andere Steuerungsgeräte beschädigt werden. Vor allem auf Diebstahlwarngeräte, Airbag-Steuerungen und ABS-Systeme können sich kaputte Batterien schädigend auswirken. Bei solchen Autos sind meist nur Fachleute in der Lage zu beurteilen, ob die Batterie kaputt ist.

Vorsicht bei Starthilfe
Wer trotzdem zum Starthilfekabel greift, sollte als erstes genau die Gebrauchsanweisung durchlesen. Falls später andere Schäden auftreten, ist es wichtig nachweisen zu können, dass man bei der Starthilfe so vorgegangen ist, wie von der Herstellerfirma vorgeschrieben.

Bei der Starthilfe gilt im Prinzip: Zuerst das rote Kabel an den Plus-Pol der Spender-Batterie und dann an den Plus-Pol der leeren Batterie anschließen. Danach das schwarze Kabel an den Minus-Pol der Spender-Batterie und dann das andere Ende des schwarzen Kabels an den Minus-Pol der leeren Batterie. Es sei denn, es ist vom Hersteller anders vorgeschrieben.