Erster Blick auf Chryslers neuen Grand Voyager
Erster Blick auf Chryslers neuen Grand Voyager
Erster Blick auf Chryslers neuen Grand Voyager
Erster Blick auf Chryslers neuen Grand Voyager
Erster Blick auf Chryslers neuen Grand Voyager
Erster Blick auf Chryslers neuen Grand Voyager

Mobiles Wohnzimmer

Erster Blick auf Chryslers neuen Grand Voyager

Äußerst wohnlich präsentiert sich der neue Chrysler Voyager in seiner fünften Generation, den es nurmehr in der Langversion „Grand“ gibt.

Es sind widrige Lebensumstände, in die der neue Chrysler Grand Voyager hineingeboren wird. Der Markt für das Minivan-Segment hat seine besten Zeiten hinter sich. Stark konkurrenziert vom prosperierenden Sektor der SUV, MPV und Crossover-Fahrzeuge gehen die Verkaufszahlen stetig zurück. Ein Umstand, dem Chrysler mit der Neuauflage seines Minivan-Pioniers entschieden entgegen treten will.

Bulligere Optik
Eine Waffe in diesem Kampf ist das neuen Exterieur-Design des Chrysler Grand Voyager. Die runden Formen sind markanten Ecken und Kanten gewichen. Ein großer Kühlergrill bei dem, wie auch an anderen Stellen, nicht mit Chrom gespart wurde, sorgt für einen Eindruck schindenden Auftritt. Zum stattlichen Charakter tragen auch die vergrößerten Abmessungen bei: Mit einer Länge von fast 5,20 Meter jagt es einem, eingedenk der großstädtischen Parkplatzsituation, einen leichten Schauer über den Rücken.

Cleveres Innenraumkonzept
Für ein Wohlgefühl sorgt hingegen das sich aus den üppigen Abmessungen ergebende Raumangebot. Drei Sitzreihen bieten fünf Erwachsenen Platz en masse. Selbst bei voller Besetzung ist im Kofferraum der Platz fast schon inflationär vorhanden. Werden die beiden letzten Sitzreihen in den Fahrzeugboden versenkt (Stow ’n Go), kann beladen werden was das Zeug hält: 3.300 Liter! Zusätzlich bietet der Grand Voyager zahlreiche Verstaumöglichkeiten. Etwa in der Dach-, der Mittelkonsole, in den zwei riesigen Handschuh­fächern und in den Türen.

Neue Gimmicks, wie die um 180 Grad drehbaren Sitze der zweiten Reihe ermöglichen in Kombination mit dem optionalen Tisch so etwas wie Wohnzimmeratmosphäre. Neu sind auch die elektrischen Fenster in den beiden Schiebetüren. Als äußerst praktisch im Alltag erweist sich die elektrisch versenkbare dritte Sitzreihe.

Sicher nicht untermotorisiert
Die Qual erspart sich der konsumwillige Endverbraucher bei der Wahl der Motorisierungen. Lediglich zwei an der Zahl stehen zur Verfügung: Ein 2,8-Liter-Turbodiesel mit 163 PS und ein 2,8-Liter-V6-Benziner mit 193 Pferden. Ersterer ist hierzulande das übermächtige Volumsmodell. Der Otto ist nur auf Vorbestellung erhältlich.

Die Preise für das Wohnzimmer auf Rädern beginnen bei 40.890 Euro für den Diesel in LX-Ausstattung und enden bei 55.090 für die Limited-Variante.