Fiat Austria ruft 2.700 Autos zurück

In die Werkstatt

Fiat Austria ruft 2.700 Autos zurück

Grund sind Bremsprobleme, Gaspedal und Schaltung. Mit einer Gratis-Reparatur werden die Mängel behoben. Betroffen sind die Modelle Fiat Ulysse und Lancia Phedra.

Fiat Österreich ruft 1.838 Fiat Ulysse und 848 Lancia Phedra wegen Bremsproblemen in die Werkstatt zurück. Die Modelle sind im Zeitraum August 2002 bis Dezember 2004 produziert worden. An diesen Fahrzeugen müssen die Magnetventile modifiziert werden.

Bremsproblem
Derzeit könnte Kondenswasser in das Unterdrucksystem des Bremskraftverstärkers gelangen, bei Minustemperaturen gefrieren und dadurch die Bremsleistung reduzieren. Laut Fiat wird der Mangel mittels Anbringung eines Filters am EGR-Magnetventil behoben.

Gas und Schaltung
Bei 13 Fiat Ulysse und neun Lancia Phedra, die zwischen September und Oktober 2006 gefertigt wurden, besteht die Möglichkeit, dass die Rückstellung des Gaspedals in die Leerlaufposition nicht ordnungsgemäß funktioniert.

Darüber hinaus werden insgesamt 55 Fiat Ulysse und 21 Lancia Phedra, die zwischen November 2005 und September 2006 produziert wurden, in die Werkstätten zurückgerufen, um die Befestigung des Bodenzugs der Getriebeschaltung zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren.

Die betroffenen Fahrzeughalter werden in den nächsten Tagen im Auftrag von Fiat über den Versicherungsverband verständigt. Die Reparatur erfolgt kostenlos.