Gumball: "Ich zahlte 55.000 Euro Strafe"

Rallye der Reichen in Wien

Gumball: "Ich zahlte 55.000 Euro Strafe"

Beim Zwischenstopp der Gumball 3000-Teilnehmer in Wien überraschte ein Fahrer mit der Summe an Verkehrsstrafen.

Wie viel Strafen der Qatar-Prinz Nassar Al-Tahir mit seinem Camouflage-Lamborghini auf dem Weg von Stockholm nach Monaco bisher kassierte, hat der Wüsten-Beau nicht im Kopf. Nur, was er bzw. sein Vater, der König von Qatar, auslegen musste: „Es müssen so an die 55.000 Euro gewesen sein. Aber wird sind ja noch nicht am Ziel“, scherzt der Multimillionär gegenüber ÖSTERREICH.

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    Wo der Teilnehmer der traditionellen Reichen-Ralye die Strafzetteln einkassiert hat, kann er sich auch nicht mehr erinnern – in Österreich wird´s jedenfalls kaum gewesen sein. Wie die Exekutive bestätigte, gab es am Donnerstag am Weg von Tschechien nach Wien über die B 7 und die A 5 nur vereinzelt Anzeigen – Freestyle-Skifahrer Jon Olsson etwa musste einen satten Tausender hinblättern. Erst nach dem Zwischenstopp in Wien wurde es für die Verkehrspolizei lukrativ:

    Vignettensünder unter Gumball-Teilnehmern
    Demnach gab es auf der A 2 Richtung Süden 32 Anzeigen wegen Schnellfahrens (das gröbste erfasste Vergehen waren 174 km/h), dazu kamen 20 Verstöße gegen die StVO, und vier Teilnehmer hatten keine Vignette auf den Luxuskarossen. Ein Polizeisprecher: „Im Großen und Ganzen war der Konvoi diszipliniert und gemäßigt unterwegs.“ Das änderte sich offenbar gleich nach der Grenze in Italien wieder – und erneut wurde der Schwede Jon Olson mit seinem 5-Mio-Euro-Gefährt laut Facebook-Eintrag zur Kasse gebeten.

    (war)

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