Schweißer beim Schweißen.

Reifenwechsel

Jetzt Geld sparen beim Reifenwechsel

     

Laut den gültigen Vorschriften der Straßenverkehrsordnung besteht für alle Fahrzeuge eine Winterreifenpflicht, die von Dezember bis Anfang März gilt. 

Wird ein Autofahrer in einen Unfall verwickelt, an dem er nachweislich keine Schuld trägt, wird ohne Winterreifen trotzdem immer eine Teilschuld angerechnet. 
Schäden am eigenen oder sogar dem Pkw des Unfallgegners müssen dann aus der eigenen Tasche bezahlt werden, denn ohne Winterreifen greift auch die Haftpflichtversicherung nicht. Der ADAC empfiehlt, die Winterreifen bereits schon im Oktober aufzuziehen, denn bei ungünstiger Witterung kann es schon dann zu erster überfrierender Nässe auf den Straßen kommen. Außerdem sind sich die Experten des ADAC einig, dass die Winterreifen bis mindestens April auf den Felgen bleiben sollten. Immer wieder passiert es in ganz Österreich, dass es zu Ostern noch einmal schneit. Gerade in höher gelegenen Regionen und im Gebirge ist die Gefahr für Schnee und Eis im April besonders hoch.
 
Winterreifen oder Winterräder – was macht den meisten Aufwand?
 
In der Anschaffung ist ein Satz Winterreifen mit einem Neuwert von mindestens etwa 300 Euro. Wird ein Satz Winterräder gekauft, bei denen sich die Reifen also bereits auf den Alu- oder Stahlfelgen befinden, kommt noch einmal rund dieselbe Summe dazu. Nach oben hin gibt es bekanntlich keine Grenzen, je nach Hersteller und Art der Ausführung sowie der Felgengröße kann der Anschaffungspreis auch höher ausfallen. Im Wechsel sind Kompletträder aber wesentlich einfacher zu handhaben, und können auch ohne die Hilfe einer Werkstatt getauscht werden. Dazu werden lediglich ein Wagenheber und ein Drehmomentschlüssel benötigt, welcher gewährleistet, dass die Schrauben an den Felgen mit dem richtigen Druck festgezogen werden. Werden lediglich die Reifen zwei Mal im Jahr gewechselt, müssen diese jedes Mal umständlich mit Werkzeugen von der Felge gezogen werden, per Hand ist diese Arbeit auch bei guter Muskelkraft nicht möglich. Außerdem müssen neu aufgezogene Reifen jedes Mal ausgewuchtet werden, da es andernfalls zu Schäden am Fahrwerk kommen kann.
 
Eine günstige Werkstatt finden am Wohnort
 
In einer Autowerkstatt können beide Serviceleistungen durchgeführt werden. Für das Aufziehen von Reifen inklusive Wuchtung entstehen kosten im dreistelligen Bereich, ein einfacher Austausch von Kompletträdern kann aber bereits unter 50 Euro durchgeführt werden. Wer mit seiner derzeitigen Autowerkstatt nicht mehr zufrieden ist, oder einfach in einer anderen Werkstatt Geld sparen möchte, findet über den online Vermittlungsservice der Gelben Seiten einen Fachmann für Kfz-Reparaturen aller Art. Ein Reifenwechsel muss dabei nicht wie die wiederkehrenden Inspektionen in einer Vertragswerkstatt des Autoherstellers stattfinden. Grundsätzlich werden Autoreifen von ganz verschiedenen Herstellern produziert und können unabhängig von der Automarke verwendet werden. Wichtig ist eine passende Felge, das Zollmaß der Felge muss zum Reifen passen. Wer nicht ständig in eine Autowerkstatt fahren möchte, kann dies durch den Einsatz von Alljahresreifen umgehen.
 
Alljahresreifen ersetzen den Reifenwechsel zwei Mal im Jahr
 
Durch die intensivere Nutzung verschleißen Alljahresreifen etwa doppelt so schnell und müssen daher früher ersetzt werden. Gesetzlich vorgeschrieben ist eine Mindestprofiltiefe von 3 mm, die bei keinem Reifen unterschritten werden darf. Dies stellt jedoch keine reine Schikane der Behörden oder reinen Kapitalismus der Reifenhersteller dar. Vielmehr nimmt die Bodenhaftung mit dem Profilabrieb ab, wird der gesetzlich vorgeschriebene Wert unterschritten, kann ein sicheres Fahren nicht mehr gewährleistet werden. Ist der silberfarbene Stahlmantel durch das schwarze Gummi der Reifen bereits zu sehen, kann es auch auf gerader Strecke ohne Schnee oder Eis zu gefährlichen Rutschmanövern kommen. Bei hohen Geschwindigkeiten können derartig stark abgefahrene Reifen leicht platzen. Abhängig von der Reifen- beziehungsweise Felgengröße kosten hochwertige Alljahresreifen etwa 100 Euro pro Stück, ein Satz Reifen also rund 400 Euro. Im Fall diese ständig auf den Straßen zugelassenen Reifen lohnt sich der Reifenwechsel in der Werkstatt finanziell gesehen, da die Felge nach der Abnutzung des Autoreifens noch brauchbar ist und nicht zusammen mit dem Alljahresreifen entsorgt werden muss.
 
Reifen und Räder einlagern lassen in der Werkstatt
 
Wer im Keller oder in der Garage nicht genug Platz hat, einen Satz Winterreifen oder -räder bis zur nächsten Saison einzulagern, kann dies über eine Autowerkstatt in Auftrag geben. Kleinere Betriebe bieten diesen komfortablen Service manchmal nicht an, in großen und Vertragswerkstätten gibt es jedoch meist freie Kapazitäten für eine Einlagerung von Rädern oder Reifen. Für diesen Service einer Autowerkstatt rechnen Sie je nach Wirtschaftsregion mit 40 bis 80 Jahr auf das ganze Jahr gesehen. Somit ist das Einlagern der Reifen in einer Werkstatt wesentlich günstiger, als einen externen Lagerplatz wie einen Container oder eine Box zu mieten.