10 Highlights der neuen Maybach S-Klasse

Luxuriösestes Auto der Welt?

10 Highlights der neuen Maybach S-Klasse

Nach der Mercedes-Version folgt nun die ultimative Luxusausgabe.

Im September hat Mercedes die neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine, die in  Österreich bereits bestellbar ist , soll wieder das beste Auto der Welt sein. Doch nun legt der deutsche Autobauer noch einmal nach – und zwar in Form der neuen Maybach S-Klasse. Während die Gegner der Mercedes S-Klasse vor allem Audi A8, BMW 7er, Jaguar XJ und Lexus LS heißen, will es die noble Tochtermarke  Maybach  mit Modellen von Bentley und Rolls Royce aufnehmen.

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XXXL-Limousine

Damit dieses Vorhaben gelingt, wurde die Maybach S-Klasse auf 5,47 Meter gestreckt. Damit ist sie noch einmal um 18 Zentimeter länger als die Langversion der neuen Mercedes S-Klasse (5,29 m). Darüber hinaus kommt sie auch wieder mit einem 12-Zylinder in den Handel. Dieser wurde beim Mercedes-Modell aus dem Programm genommen. Über die Leistung des V12 und weitere geplante Motorisierungen gibt es noch keine Informationen. Mit  ihrem direkten Vorgänger  hat die neue Luxus-Limousine eigentlich nur mehr den Namen gemein. Da die Pressemitteilung des neuen Flaggschiffmodells rund 40 Seiten lang ist und es über alle (bereits bekannten) Neuheiten der normalen S-Klasse verfügt, wollen wir an dieser Stelle 10 echte Highlights der neuen Maybach S-Klasse hervorheben.

Video zum Thema: So luxuriös ist die neue Maybach S-Klasse
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10 Highlights der Maybach S-Klasse

1. Optik. Zum exklusiven Auftritt der Maybach S-Klasse gehört auf Wunsch eine Zweifarblackierung mit Trennstrich. Sie wird von Hand aufgebracht. Besondere Kennzeichen der Front sind die eigenständige Motorhaube mit verchromter Finne sowie der Kühlergrill mit vertikalen Chrom‑Streben. Auch im Profil unterscheidet sich die Maybach-Version von ihren Modellbrüdern: Die Fondtüren sind breiter, außerdem sitzt in der C-Säule ein festes Dreiecksfenster. Ein Maybach Markenlogo an der C-Säule soll die Exklusivität betonen.

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2. Chauffeurauto. Für den Chauffeurbetrieb ist die Maybach S-Klasse geradezu prädestiniert. Der im Vergleich zur langen Mercedes S-Klasse um 18 cm vergrößerte Radstand kommt vollständig dem Fond zugute. Der Fokus liegt auf dem hinteren Bereich. Unterstrichen wird das von einer nochmals verfeinerten Ausstattung. Neu ist die Massagefunktion der Wadenauflagen an den beiden serienmäßigen Executive Sitzen. Eine weitere Annehmlichkeit ist die Nacken- und Schulterheizung im Fond.

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3. Elektrische Fondtüren. Auf Wunsch besitzt die Luxus-Limousine elektrisch angetriebene Komforttüren hinten. Die langen Fondtüren sollen sich damit selbst am Hang mit wenig Kraftaufwand öffnen und bequem schließen lassen. Besseren Bedienkomfort und zusätzliche Sicherheit bietet die Integration in das Infotainment- und Bediensystem MBUX und den Totwinkel-Assistenten. Auch vom Fahrersitz aus lassen sich die hinteren Türen betätigen.

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4. Innendesign. Der Innenraum der Maybach S-Klasse baut auf der komplett neuen Interieurgestaltung der neuen Mercedes S-Klasse auf. Neu beim Maybach sind die großen Zierteile der Frontsitze. Edle Holzschalen schmiegen sich um die Rückseite von Fahrer- und Beifahrersitz. Bei Ausstattung mit dem First-Class Fond sitzt ein ähnlich markantes Holzzierteil zwischen den beiden Fondpassagieren.

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5. Lärmdämmung. Ein absolutes Highlight stellt die Aktive Fahrgeräuschkompensation dar. Sie soll die Maybach S-Klasse zum leisesten Fahrzeug am Markt machen. Ähnlich wie bei Kopfhörern mit aktiver Geräuschunterdrückung (Noise Cancelling) verringert das System unerwünschte, tieffrequente Geräusche mit Hilfe gegenphasiger Schallwellen. Für die Wiedergabe werden die Basslautsprecher des Burmester 4D-Surround-Soundsystems genutzt. Darüber hinaus sind neben wärme- und geräuschdämmendem Glas auf Wunsch auch geräuschabsorbierende Reifen erhältlich. Bei diesen soll Schaumstoff auf der Innenseite für noch weniger Abrollgeräusche sorgen.

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6. Ohne Verrenkungen. Von großen Coupés und Cabrios kennt man den automatischen Gurtbringer schon länger. In der Maybach S-Klasse profitieren jetzt erstmals auch die Fondpassagiere einer Limousine von dieser Annehmlichkeit. Der Gurtbringer fordert indirekt zum Anschnallen auf. Eine bereits eingenommene Sitzposition muss zum Angurten nicht mehr verlassen werden. Der Gurtbringer ist in der verstellbaren Lehne des Executive Sitzes integriert.

7. Ambientelicht. Ihre Premiere im Mercedes-Maybach hat die adaptive Fondbeleuchtung. In mehrfacher Hinsicht passt sie sich den Wünschen der Insassen an: Neben der Helligkeit lassen sich auch die Größe und Position des Lichtspots einstellen. Zugleich sei eine breite Spreizung zwischen präzisem Arbeits- und entspanntem Loungelicht möglich, so der Hersteller.

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8. Sprachsteuerung. In der neuen S-Klasse geht die zweite Generation von MBUX (Mercedes-Benz User Experience), des 2018 eingeführten, lernfähigen Infotainment- und Bediensystems an den Start. Speziell an MBUX ist seine Vernetzung mit den verschiedensten Systemen und Sensordaten des Fahrzeugs. Auf den bis zu fünf Bildschirmen, teils mit OLED‑Technologie, erleichtern Ansichten die Steuerung von Fahrzeug- und Komfortfunktionen. Die Maybach S-Klasse verfügt auf Wunsch auch im Fond über den MBUX Interieur-Assistenten.

9. Sicherheit. Der serienmäßige Fondairbag kann bei schweren Frontalkollisionen die Belastungswerte auf Kopf und Nacken für die angeschnallten Insassen auf den äußeren Rücksitzplätzen reduzieren. Der Frontalairbag für den Rücksitz soll sich aufgrund seiner neuartigen Bauart mit einer röhrenartigen Struktur zudem besonders schonend entfalten.

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10. Fahren. Nun kommen noch die Neuheiten in Sachen Fahrdynamik. Diese gibt es in dieser Form zwar auch in der normalen S-Klasse, im Maybach-Modell feiern sie jedoch ein Debüt. Dank Hinterachslenkung (Sonderausstattung) lässt sich die Maybach S-Klasse selbst durch den Stadtverkehr handlich steuern. Der Lenkwinkel an der Hinterachse beträgt bis zu zehn Grad. Der Wendekreis verringert sich damit um bis zu zwei Meter. Das aktive Fahrwerk (E-Active Body Control), das mit der serienmäßigen Luftfederung (Airmatic), kann die Feder- und Dämpferkräfte an jedem Rad individuell regeln. Voraussichtlich ab dem zweiten Halbjahr 2021 wird der neue Drive Pilot (Sonderausstattung) bei hohem Verkehrsaufkommen oder Stausituationen auf geeigneten Autobahnabschnitten, zunächst in Deutschland (in Österreich fehlt noch der gesetzliche Rahmen), hochautomatisiert fahren können. So kann der Chauffeur Nebentätigkeiten, wie Zeitung lesen oder Mails beantworten, erledigen.

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Verfügbarkeit

In Österreich ist das neue Flaggschiff aus dem Hause Mercedes ab Frühjahr 2021 erhältlich. In anderen Ländern startet die Maybach S-Klasse sogar schon früher. Preise gibt es noch nicht. Hierzulande dürfte es ab rund 200.000 Euro losgehen. Das 12-Zylinder-Modell wird wohl nicht unter 300.000 Euro zu haben sein.