Aston Martin greift mit SUV

Potenter Allradler

Aston Martin greift mit SUV "DBX" an

Nach einer längeren Pause hat Aston Martin nun wieder einmal Einblick in sein SUV-Projekt gegeben. Seit der Präsentation der Crossover-Studie "Varekai" herrschte um das Fahrzeug Stillschweigen. Doch damit ist es nun vorbei. Neben der Veröffentlichung von Fotos von stark getarnten Prototypen wurde auch der Name der Serienversion verraten.

aston-martin-dbx-eril-off2.jpg © Aston Martin

Design

Das erste SUV der für seine Sportwagen und –limousinen bekannten Marke wird als DBX in den Handel kommen. Damit hat man sich auf den Anfang des Projekts zurückbesonnen. Zudem verraten die Fotos, dass es sich beim DBX um einen konventionellen Fünftürer handeln wird. Der „Varekei“ und "DBX Concept" waren als zweitüriges SUV-Coupé konzipiert. Dieses Risiko wollte Aston Martin in der Serie aber nicht eingehen. Kein Wunder, schließlich soll der DBX für hohe Stückzahlen und Gewinne sorgen. Deshalb gibt es vier herkömmliche Türen und eine große Kofferraumklappe. Trotz Tarnung ist klar erkennbar, dass auch der Crossover auf den klassischen Kühlergrill setzen wird. Die Seitenansicht erinnert etwas an den Jaguar I-Pace. Das Heck ist noch zu stark getarnt, um konkrete Schlüsse ziehen zu können.

aston-martin-dbx-eril-off1.jpg © Aston Martin

Antrieb

Zum Antrieb gibt es noch keinerlei Auskunft. Es gilt jedoch als offenes Geheimnis, dass die Motoren des DB11 auch im DBX arbeiten werden. Die Kunden können sich also zwischen einem von AMG gelieferten V8 und einem eigenentwickelten V12 entscheiden. Im Coupé und Cabrio leisten die Triebwerke 510 bzw. 608 PS. Der DB11 AMR bringt es sogar auf 639 Pferdchen. Später soll es auch elektrifizierte Varianten (wahrscheinlich Plug-in-Hybrid) des DBX geben. Allrad ist klarerweise immer mit an Bord. Dieser könnte ebenfalls von Mercedes stammen. Der 4Matic-Hersteller Daimler ist mit 5 Prozent an Aston Martin beteiligt.

aston-martin-dbx-eril-off.jpg © Aston Martin

Verfügbarkeit

In den Handel soll der neue DBX Anfang 2020 kommen. Die Produktion startet Ende 2019 in einem völlig neuen Werk in England. Bis zum Marktstart können sich Konkurrenten wie Porsche Cayenne, Bentley Bentayga, Maserati Levante, Lamborghini Urus, Range Rover Sport oder Rolls Royce Cullinan den Kampf um die solvente Kundschaft also noch untereinander ausmachen. Dann bekommen sie einen neuen Gegenspieler. Beim DBX dürfte es bei rund 180.000 Euro losgehen.

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