DS 3 Crossback greift bei Mini-SUVs an

Mit modernster Technik

DS 3 Crossback greift bei Mini-SUVs an

Die ehemalige Citroen-Tochter DS wurde in den letzten Jahren zum Nobelableger des PSA-Konzerns gemacht. Seither setzt die Marke verstärkt auf SUVs. Der DS 7 Crossback ist bei uns bereits erhältlich und nun bringen die Franzosen einen weiteren Crossover an den Start. Dabei handelt es sich um den DS3 Crossback, der den DS 3 in Rente schickt.

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Premium-Anspruch

Das 4,12 Meter lange, 1,79 m breite und 1,53 m hohe Mini-SUV nutzt die selbe Plattform wie der Citroen C3 Aircross und der Opel Crossland X. Dem eigenen Anspruch entsprechend, tritt der DS3 Crossback jedoch deutlich edler auf und legt auch bei der Technik ordentlich zu. Deshalb zählt er auch nicht unbedingt Modelle wie Seat Arona, VW T-Cross, Hyundai Kona, Kia Stonic, Renault Captur oder Ford EcoSport zu seinen Konkurrenten, sondern will sich eher mit Audi Q2 oder Mini Countryman matchen.

Design

Optisch kann der DS 3 Crossback mit den auserwählten, etwas größeren Konkurrenten schon einmal mithalten. Die Frontpartie wirkt mit dem markanten Kühlergrill (DS Wings), der gewölbten Motorhaube, dem vertikalen LED-Tagfahrlicht und den spitz zulaufenden LED-Scheinwerfern inklusive Matrix-LED-Technologie sehr modern und hochwertig. Die Seitenlinie wird von der erhöhten Bodenfreiheit und den 18 Zoll Rädern geprägt. Darüber hinaus setzen die Franzosen auf versenkte Türgriffe, unsichtbare Scheibenrahmen und eine markante „Haifischflosse“ an der B-Säule. Das Heck bietet mit seinem verchromten Doppelauspuffrohr (außer Elektroversion) und den schmalen LED-Rücklichtern, die per Chromleiste verbunden sind, einen stimmigen Abgang. Alles in allem wirkt das Mini-SUV sehr eigenständig und hebt sich von der Masse ab. Die Kunden können sich ihren DS3 Crossback ganz dem persönlichen Geschmack anpassen: Zehn Felgen, zehn Karosserielackierungen sowie drei Dachfarben stehen zur Auswahl. Der Radstand beträgt 2,56 Meter und soll für ein ordentliches Platzangebot sorgen. Das Kofferraumvolumen liegt mit 350 Litern im Klassenschnitt.

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Innenraum

Passend zu den Personalisierungsmöglichkeiten außen werden fünf unterschiedliche Innenraumwelten – die so genannten „DS Inspirationen“ (Stoff, Leder, Alcantara, usw.) – angeboten. Zur Markteinführung kommt noch die limitierte Sonderedition „La Première“ hinzu. Zu jeder Inspiration gehören spezielle Außenmerkmale, wie Embleme auf der Motorhaube und an den Türen. Die Frontpartie und das Heck zieren Dekorelemente aus Metall, die an die gewählte Interieurlinie angepasst sind. Das Cockpit selbst nimmt Anleihen beim DS7 Crossback, was sicher kein Fehler ist. Hier wirken vor allem die Elemente mit dem rautenförmigen Muster besonders edel. Für den modernen Auftritt ist wiederum das digitale, personalisierbare Kombiinstrument zuständig. Hinzu kommt der weit oben auf der Mittelkonsole platzierte 10,3 Zoll-HD-Touchscreen mit vernetzter Navigation, der auch mit dem Smartphone verbunden werden kann. Darüber hinaus gibt es noch ein farbiges Head-up-Display. Dieses projiziert diverse Fahrinformationen jedoch nicht direkt in die Windschutzscheibe sondern auf eine transparente Lamelle auf dem Armaturenbrett. Irgendwo muss in der Kleinwagenklasse eben gespart werden. Dafür gibt es ein Focal-Soundsystem mit 12 Lautsprechern und einem 515 Watt-Verstärker.

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Antrieb: Elektrisch oder als Verbrenner

Beim Antrieb setzt der DS3 Crossback auf Vielfältigkeit. Er kommt als reines Elektromodell sowie mit Benzin- und Dieselantrieb in den Handel. Die rein elektrisch angetriebene Version "e-DS3 Crossback" startet im Herbst 2019. Sie setzt auf einen 100 kW (136 PS) starken Elektromotor und eine Lithium-Ionen-Batterie mit 50 kWh. Laut DS bietet der Stromer eine Reichweite von mehr als 300 Kilometern im WLTP-Testzyklus (entspricht einer Reichweite von 450 Kilometern im NEFZ-Testzyklus). Die Batterie soll innerhalb von 30 Minuten auf 80 Prozent ihrer Kapazität aufgeladen werden können. Dank des hohen Drehmoments von 260 Nm geht es in 8,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 150 km/h abgeregelt.

Bei den Verbrennern sieht das Angebot wie folgt aus: Als erstes Modell der Marke wird der DS3 Crossback mit der jüngsten Evolution des PureTech-Benzinmotors 155 mit Achtgang-Automatikgetriebe angeboten. Die bereits bekannten Triebwerke PureTech 130 und PureTech 100 vervollständigen das Angebot an Benzinmotoren. Sie erfüllen dank Ottopartikelfilter die neue Abgasnorm Euro 6d. Zur Markteinführung in Österreich steht zudem ein Dieselmotor zur Wahl, der BlueHDi 130.

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Moderne Technik

Um bei den Premium-Anbietern mitspielen zu können, muss natürlich auch die Technik auf dem aktuellsten Stand sein. Deshalb macht der DS3 Crossback auch in dieser Hinsicht eine gute Figur. So gibt es nicht nur eine ganze Reihe an modernen Assistenzsystemen (Drive Assist für teilautonomes Fahren, Notbremsfunktion mit Fußgängererkennung, Spurassistent, Geschwindigkeitsregler/-begrenzer, Verkehrszeichenerkennung, etc.), sondern auch Komfortfeatures wie das erwähnte Soundsystem oder das Head-up-Display. Ein weiteres Highlight ist das System „Smart Access“. Dieses macht das Smartphone zum Autoschlüssel (öffnen und starten) und ermöglicht somit schlüsselloses Fahren. Und das Matrix-LED-Licht ist in dieser Klasse ohnehin einzigartig.

ds3-crossback-960-off.jpg © PSA

Verfügbarkeit

Der neue DS3 Crossback feiert seine Weltrpremiere auf dem Pariser Autosalon 2018 (ab 4. Oktober) und rollt im Frühjahr 2019 zu den heimischen Händlern. Preise haben die Franzosen noch nicht verraten.

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