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Facelift für das Mercedes GLC Coupé

Kurz nachdem Mercedes das GLC-Facelift präsentiert hat, ist nun die Coupé-Variante an der Reihe. Auch der sportliche Ableger des SUV-Modells wird optisch und technisch aufgefrischt. Somit profitiert das GLC Coupé nun ebenfalls von allen Errungenschaften, die wir bereits aus dem C-Klasse-Facelift vom Vorjahr kennen. Das war auch nötig, denn Konkurrenten wie der BMW X4 oder der Lexus UX sind deutlich jünger.

Mercedes-GLC-Coupe-fl-of2.jpg © Daimler AG

Design

Die Optik des GLC Coupé orientiert sich in einigen Details am neuen GLE. Wie beim großen Bruder ziehen sich die Chrom-Elemente nun auch hier serienmäßig von der Front bis zum Heck durch. Bis zur Widschutzscheibe gibt es keine großen Unterschiede zwischen normalen GLC und dessen Coupé-Ableger. Die Front wirkt mit dem stark konturierten Diamantgrill, den größeren Lufteinlässen und dem serienmäßigen Chrom-Unterfahrschutz aber etwas dominanter. Die Scheinwerfer sind nun schmaler und serienmäßig mit Voll-LED-Technik ausgestattet. Optional bietet Mercedes die Multibeam-LED-Scheinwerfer an. Die A-Säule ist flacher geneigt. Der Coupé-Charakter zeigt sich auch in der geduckten Silhouette mit der abfallenden Dachlinie und gerundetem Heckfenster. Weiters sticht die Charakter-Linie in Kombination mit der Chromleiste an der hohen Bordkante ins Auge. Für den gewünschten SUV-Look sorgen ausgestellte Radläufe, dunkle Anbauteile und erhöhte Bodenfreiheit. Das Heck mit dem neu gestalteten Diffusor mit Unterfahrschutz und Endrohrblenden sowie die Voll-LED-Heckleuchten runden die optische Auffrischung ab. Besonders sportlich wirkt das GLC Coupé in Kombination mit der AMG Line.

Cockpit

Innen hat sich mehr getan. Da es sich aber nur um ein Facelift handelt, muss das GLC Coupé – wie die überarbeitete C-Klasse - zwar weiterhin auf das neue, aus zwei Bildschirmen bestehende Widescreen-Cockpit aus CLA, B-Klasse, GLE oder A-Klasse verzichten, dennoch geht es nun moderner, digitaler und edler zu. Mercedes verspricht noch hochwertigere Materialien, ein neues Bedienkonzept und optischen Aufputz. Das Multifunktions-Lenkrad ist in zwei Ausführungen erhältlich und komplett überarbeitet. Es beinhaltet nun wie in den anderen aktuellen Baureihen die Bedienung des Aktiven Abstands-Assistenten (bisher via Hebel) und die Touch Control-Buttons zur Steuerung des Kombiinstruments und Multimedia-Systems. Darüber hinaus ist im überarbeiteten GLC Coupé nun ebenfalls das Multifunktions-Touchpad auf der Mittelkonsole, das den Dreh-Drücksteller ersetzt, mit an Bord. Es dient als Alternative zur Sprachbedienung und bietet die zusätzliche Möglichkeit, Buchstaben, Zahlen oder Sonderzeichen manuell einzugeben. Neu ist die serienmäßige Keyless-Go Start-Funktion mit der Start-Stopp-Taste und die Option, Fahrerassistenzsysteme über das Multimedia-Display zu aktivieren.

Mercedes-GLC-Coupe-fl-of.jpg © Daimler AG

MBUX und digitale Instrumente

Zentrales Merkmal des neuen Bedienkonzepts ist jedoch das MBUX-System (Mercedes-Benz User Experience), das erstmals in der neuen A-Klasse eingeführt wurde und mittlerweile in weiteren Modellen der Marke integriert ist. Im Fokus steht dabei die Interaktion mit dem Fahrzeug durch Gesten, Berührung oder das Sprachbediensystem. Letzteres wird mit dem Befehl „Hey Mercedes“ aktiviert und versteht auch natürliche Befehle wie „mir ist kalt“, „ich habe Hunger“ oder „Massage-Funktion am Beifahrersitz einschalten“. Dann wird die Temperatur erhöht, Restaurants in der Nähe eingeblendet oder eben die gewünschte Funktion gestartet. Die fahrrelevanten Informationen werden auf zwei Displays angezeigt. Das virtuelle Kombiinstrument verfügt optional über eine Größe von 12,3 Zoll, das freistehende Multimedia-Display in der Mitte ist in 7 Zoll und 10,25 Zoll erhältlich. Wählbar sind die drei individuellen Darstellungen „Classic“, „Sport“ und „Progressive“. Neu ist die Touch-Fähigkeit beim Multimedia-Display in der Mittelkonsole. Eine weitere, eher umständliche Art der Bedienung des Multimedia-Systems ist der Interieur-Assistent. Hier erfasst eine Kamera in der Dachbedieneinheit die Bewegungen der Hand, die sich dem Touchscreen oder dem Touchpad auf der Mittelkonsole nähert. Dabei wird zwischen den Gesten von Fahrer und Beifahrer unterschieden. Ein absolutes Highlight in Verbindung mit MBUX ist die Sonderausstattung Augmented Video, die die Navigation ergänzt und uns bereits in der A-Klasse begeistern konnte. Dabei erfasst eine Kamera vor dem Innenspiegel die Umgebung und zeigt automatisch auf dem Multimedia-Display ergänzende Informationen zum Videobild. Dazu gehören u.a. Verkehrsschilder, Abbiegehinweise, Hausnummern oder Namen. So ist es selbst in einer völlig fremden Großstadt fast unmöglich, dass man sich verfährt.

Mercedes-GLC-Coupe-fl-of6.jpg © Daimler AG

Motoren

Bei den Motoren gibt es keine Überraschungen. Auch sie sind bereits aus dem GLC-Facelift, der überarbeiteten C-Klasse und anderen Modellen bekannt. Für das GLC  Coupé sind die Benziner und Diesel jedoch völlig neu. Zur Markteinführung gibt es nur Vierzylinder mit Allradantrieb (4Matic), die stets an die neue 9-Gang-Automatik gekoppelt sind. Weitere Motorisierungen (inklusive den AMG-Modellen 43 und 63) folgen. Konkret sind zunächst folgende Modelle verfügbar: 

Mercedes-GLC-Coupe-fl-daten.jpg © Daimler AG

Highlight der neuen Benziner-Motorengeneration ist das zusätzliche 48-Volt-System mit riemengetriebenem Starter-Generator. Es verbessert das Ansprechverhalten und senkt den Kraftstoffverbrauch im Alltag. Möglich wird dies, weil das System Hybridfunktionen wie „Rekuperieren“, „Boosten“ (bis 10 kW) und „Segeln“ bei abgeschaltetem Motor ohne Hochvolt-Komponenten zulässt. Alle Triebwerke erfüllen die Abgasnorm Euro 6d bzw. 6d-Temp. Bei den Benzinern ist ein Otto-Partikelfilter mit an Bord, bei den Selbstzündern werden die Abgase unter anderem per SCR-Katalysator (AdBlue) gereinigt.

Mercedes-GLC-Coupe-fl-of3.jpg © Daimler AG

Fahrwerk

Mercedes bietet seinen sportlichen Crossover mit unterschiedlichen Fahrwerken an. Der Allradantrieb wurde komplett neu entwickelt und die neue dreistufige Auslegung des ESP soll der Dynamik zugutekommen. Neben dem serienmäßigen Sportfahrwerk mit adaptiver Dämpfung steht optional Dynamic Body Control mit einer stufenlos regulierbaren Verstelldämpfung bei Stahlfeder für die Vorder- und Hinterachse zur Wahl. Je nach Fahrsituation, Geschwindigkeit und Zustand der Fahrbahn wird die Dämpfung im Zusammenwirken mit Motor-, Getriebe- und Lenkungseigenschaften individuell für jedes Rad gesteuert. Darüber hinaus ist dieses Fahrwerk mit einer direkter übersetzten Sportlenkung kombiniert. Für einen noch größeren Spagat zwischen Komfort und Sportlichkeit steht das Luftfederfahrwerk Air Body Control zur Wahl. Die Bedienung der Fahrwerkskomponenten und weiterer Parameter erfolgt über den Dynamic Select Schalter, über den der Fahrer zwischen verschiedenen vorkonfigurierten und einem Individual-Fahrprogramm wählen kann. Je nach Antriebsart und Fahrwerkvariante stehen zwischen fünf und sieben Fahrprogramme zur Verfügung. Neben „Komfort“, „Eco“, „Sport“, „ Sport +“ und „Individual“ zur Individualisierung der Lenkung, des Fahrwerks oder des Antriebs gibt es im (aufpreispflichtigen) Offroad-Technik-Paket die beiden Programme „Offroad“ und „Offroad +“.

Mercedes-GLC-Coupe-fl-of4.jpg © Daimler AG

Assistenzsysteme

Als das GLC Coupé debütierte, setzte es bei den Assistenzsystemen neue Maßstäbe in seiner Klasse. Doch in den vier Jahren hat sich einiges getan. Deshalb rüstet Mercedes auch diesbezüglich noch einmal ordentlich auf. Damit erreicht das SUV-Coupé bei den aktiven Helfern nun S-Klasse-Niveau. Da das Angebot an Assistenzsystemen locker für einen eigenen Artikel reichen würde, werden die verfügbaren Helfer hier einfach kurz aufgelistet. Verfügbar sind der Aktive Abstands-Assistent Distronic (ermöglicht teilautonomes Fahren), der Aktive Brems-Assistent, der Aktive Spurwechsel-Assistent, die Ausstiegswarnfunktion, der Aktive Park-Assistent, der Totwinkel-Assistent, die Verkehrszeichenerkennung , das vollautomatische Einparksystem Parktronic, der Anhängerrangier-Assistent und die 360-Grad-Kamera. Darüber hinaus unterstützt die sogenannte Car-to-X-Kommunikation den Fahrer durch die Bereitstellung von hochaktuellen Informationen und Warnungen vor Gefahrensituationen. Durch den funkbasierten Austausch zwischen Fahrzeugen sowie zwischen Fahrzeugen und Verkehrsinfrastruktur wird der Fahrer optisch und/oder akustisch vor möglichen Gefahren in Kenntnis gesetzt. So wird man beispielsweise über einen Stau hinter der nächsten Kurve informiert, dessen Ende man noch gar nicht sehen kann.

Mercedes-GLC-Coupe-fl-of7.jpg © Daimler AG

Verfügbarkeit

Über die geplante Markteinführung und die Preise hat Mercedes noch kein Wort verloren. Wir rechnen damit, dass das „neue“ GLC Coupé kurz nach dem normalen GLC in den Handel kommt. Es dürfte also im Herbst 2019 zu den heimischen Händlern rollen. Die Preise dürften aufgrund der besseren Ausstattung und der neuen Motoren leicht steigen.

>>>Nachlesen:  Das ist der "neue" Mercedes GLC

Noch mehr Infos über Mercedes finden Sie in unserem Marken-Channel.

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