E-Sportler stärker & billiger als 911

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Günstigerer Porsche Taycan ab sofort bestellbar

Im September erst hat der neue Elektro-Sportwagen von Porsche seine Weltpremiere gefeiert. Konkret wurden die beiden Modellvarianten Taycan Turbo (bis zu 680 PS; ab 155.178 Euro) und Taycan Turbo S (bis zu 761 PS, ab 189.702 Euro) vorgestellt, die bei uns bereits bestellbar sind. Nun hat der Autobauer mit dem Taycan 4S die dritte Version des Stromers präsentiert. Diese leistet etwas weniger und verfügt über eine kleinere Batterie. Deshalb fällt der Einstiegspreis deutlich günstiger aus. Auf Wunsch ist das Einstiegsmodell aber auch mit dem größeren Akku-Pack der Turbo-Varianten erhältlich.

porsche_Taycan_4S-off2.jpg © Porsche AG

Performance und Reichweite

Entsprechend variieren Leistung und Reichweite: Mit der neuen Basisbatterie "Performance" (79,2 kWh) kommt der Taycan 4S auf bis zu 390 kW (530 PS) Overboost-Leistung. Mit der bekannten „Performance-Batterie Plus“ (93,4 kWh) ausgestattet, leistet er bis zu 420 kW (571 PS). Aus dem Stand beschleunigt die elektrische Sportlimousine in beiden Varianten in 4,0 Sekunden von null auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei ebenfalls einheitlichen 250 km/h. Die Reichweite beträgt bis zu 407 Kilometer mit kleiner Batterie und bis zu 463 Kilometer mit großem Akku-Pack (jeweils nach WLTP). Die maximale Ladeleistung (Peak) liegt bei 225 kW (79,2 kWh) beziehungsweise 270 kW (93,4 kWh). An entsprechenden Ladestationen sollen 10 bis 15 Minuten reichen, um die Batterie von 20 auf 80 Prozent aufzuladen.

porsche_Taycan_4S-off5.jpg © Porsche AG

Fahrdynamik

Trotz des hohen Gewichts von deutlich über zwei Tonnen, geht der Taycan auch ordentlich um die Ecken. Da macht auch das neue 4S-Basismodell keine Ausnahme. Porsche verwendet für das Fahrwerk ein zentral vernetztes Steuersystem. Die integrierte Fahrwerkregelung 4D-Chassis Control analysiert und synchronisiert alle Fahrwerksysteme in Echtzeit. Beim Taycan 4S ist eine adaptive Luftfederung mit Dreikammer-Technologie inklusive elektronischer Dämpferregelung PASM (Porsche Active Suspension Management) serienmäßig an Bord. Die permanent erregte Synchronmaschine an der Hinterachse baut mit einerLänge von 130 Millimetern exakt 80 Millimeter kürzer als die entsprechende Antriebskomponente von Taycan Turbo und Turbo S. Der im Taycan 4S eingesetzte Pulswechselrichter an der Vorderachse arbeitet mit bis zu 300 Ampere, der an der Hinterachse mit bis zu 600 Ampere. Mit den zwei permanent erregten Synchronmaschinen an Vorder- und Hinterachse (Allradantrieb ohne mechanische Verbindung) sowie einem Zweigang-Getriebe an der Hinterachse verfügt der 4S bei der Antriebsarchitektur über die wesentliche Technik seiner stärkeren Modellbrüder.

porsche_Taycan_4S-off.jpg © Porsche AG

Design des günstigeren Taycan

Optisch gibt es kaum Unterschiede zu den Turbo-Varianten. Auch der Taycan 4S setzt auf die flache und breite Front mit den stark gewölbten Kotflügeln. Die Silhouette wird bestimmt von der nach hinten abfallenden Dachlinie. Die eingezogene C-Säule und die ausgeprägten Schultern der Kotflügel betonen wiederum das Heck. Hinzu kommen markante Elemente wie der Porsche-Schriftzug in Glasoptik, der in das durchgehende Leuchtenband integriert ist. Zur Unterscheidung des Taycan 4S von Turbo und Turbo S tragen die speziellen 19-Zoll Räder und die rot lackierten Bremssättel bei. Das Bugunterteil mit neuer Geometrie, die eigenständigen Seitenschweller sowie der Heckdiffusor in Schwarz sind weitere Erkennungsmerkmale des Basismodells. LED-Hauptscheinwerfer inklusive Porsche Dynamic Light System Plus (PDLS Plus) sind serienmäßig an Bord.

porsche_Taycan_4S-off1.jpg © Porsche AG

Interieur und Ausstattung

Innen gibt es bis auf die etwas schlechtere Serienausstattung keinerlei Unterschiede. Das frei stehende und gebogene Kombiinstrument bildet den höchsten Punkt auf der Instrumententafel. Die komplett virtuellen Anzeigen sind vom Fahrer umfangreich kunfigurierbar. Ein zentrales, 10,9 Zoll großes Infotainment-Display und ein weiteres, optionales Display für den Beifahrer sind zu einem Glasband in Black-Panel-Optik zusammengefasst. In der Mittelkonsole sitzt ein weiteres Touch-Display für die Steuerung vieler Funktionen. Serienmäßig verfügt der Taycan 4S über eine Teillederausstattung sowie Komfortsitze vorne mit elektrischer Acht-Wege-Verstellung. Porsche bietet in allen Taycan-Varianten erstmals eine komplett lederfreie Ausstattungsvariante an. Innenraum-Umfänge aus Recyclingmaterial sollen die Nachhaltigkeit des Elektro-Sportwagens unterstreichen.

Noch mehr Infos über Porsche finden Sie in unserem Marken-Channel.

Verfügbarkeit und Preise

Der Taycan 4S ist ab sofort bestellbar und kommt Anfang 2020 zu den europäischen Händlern. In Österreich beginnen die Preise ab 109.234 Euro (mit Performance-Batterie) und ab 115.956 Euro (mit Performance-Batterie Plus). Zum Vergleich: Der günstigste 911er mit Allradantrieb (Carrera 4, 385 PS) kostet hierzulande mindestens 138.186 Euro. Dem Elektro-Porsche kommt der NoVA-Entfall also äußerst positiv zugute. Selbst der heckgetriebene 911 (Carrera 2) kostet mit 127.657 Euro deutlich mehr.

>>>Nachlesen: Alle Österreich-Infos von Taycan Turbo & Turbo S

>>>Nachlesen:  Basis-911er jetzt auch mit Allrad

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