Neuer Top-Lambo jagt Hybrid-Sportler

Asterion mit 910 PS

Neuer Top-Lambo jagt Hybrid-Sportler

Newcomer nimmt 918 Spyder, LaFerrari und Mclaren P1 ins Visier.

Lamborghini sorgt auf dem Pariser Autosalon 2014 (Publikumstage von 4. bis 19. Oktober) mit der Weltpremiere der Studie „Asterion LPI 910-4“ für einen Paukenschlag. Das Showcar zeigt nicht nur das künftige Markendesign eines zusätzlichen Modells, sondern gibt darüber hinaus einen Blick auf die Antriebstechnik von künftigen Supersportlern. Denn auch diese haben es in Zukunft aufgrund strengerer Abgasvorschriften und steigenden Spritkosten immer schwerer. Deshalb setzt die italienische Audi-Tochter beim Asterion auf einen Plug-in-Hybrid-Antrieb, der hervorragende Fahrleistungen mit geringem Verbrauch unter einen Hut bringen soll.

© Lamborghini

Vier Motoren
Kein Wunder, dass das Konzept auch eher jenem des Porsche 918 Spyder (887 PS) ähnelt, der ebenfalls einige Kilometer weit rein elektrisch fahren kann. Beim Ferrari LaFerrari (963 PS) und beim McLaren P1 (916 PS) dient die zusätzliche Elektropower hingegen fast ausschließlich der Performance. Der Antriebsstrang des Asterion setzt sich aus einem 5,2-Liter-V10-Benzindirekteinspritzer und drei Elektromotoren zusammen, von denen zwei in den Vorderrädern sitzen.  Der Benziner leistet 610 PS, die restlichen 300 PS werden elektrisch generiert. Die Systemleistung von 910 PS liegt auf dem Niveau der Konkurrenten und reicht, um den blauen Stier in 3,0 Sekunden auf 100 km/h zu reißen. Maximal sind bis zu 320 km/h möglich.

© Lamborghini

Es geht auch rein elektrisch
Die Besonderheit ist, dass die großen Batterien auch an der Steckdose geladen werden können. Mit vollen Akkus soll der Asterion bis zu 50 Kilometer rein elektrisch (maximal 125 km/h) zurücklegen. Im nicht gerade praxistauglichen Normzyklus für Elektroautos kommt der Top-Lambo auf einen Normverbrauch von nur 4,1 Liter auf 100 Kilometer (98g CO2/km). Für ein ausgesprochen agiles Handling soll das Grundlayout sorgen. Der V10 ist im aus Carbon gefertigtem Monocoque als Mittelmotor platziert, die Kraftübertragung erfolgt über ein schnelles Doppelkupplungs-Getriebe. Die Lithium-Ionen-Batterie ist längs im Mitteltunnel verbaut, was wiederum für einen tiefen Schwerpunkt sorgt.

Design
Optisch unterscheidet sich der Asterion grundlegend von Huracan und Aventador . Während bei den beiden Serienmodellen scharfe Kanten dominieren, setzt die Studie auf Rundungen und weichere Formen. Der komplette Vorderwagen ist aus einem Teil gefertigt. Riesige Lufteinlässe und grimmig blickende LED-Scheinwerfer sorgen für eine freie linke Spur auf der Autobahn. Seitlich stechen die riesigen Kühlöffnungen vor den Hinterrädern ins Auge. Am Heck gibt es gleich zwei echte Hingucker: Zum einen, die schmalen LED-Leuchtbänder im Y-Look, zum anderen die vier Auspuffrohre sind in sechseckiger Form

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