Mercedes stellt den AMG E 43 4Matic vor

Sportliche E-Klasse

Mercedes stellt den AMG E 43 4Matic vor

Bevor die echten AMG-Versionen starten, kommt das Zwischenmodell.

Kurz vor der Markteinführung der neuen E-Klasse kündigt Mercedes nun die Weltpremiere des AMG E 43 4Matic an. Diese geht im Rahmen der New York International Auto Show 2016 (Ende März) über die Bühne. Bis die „echten“ AMG-Versionen der Oberklasselimousine starten, markiert der Newcomer die vorläufige Speerspitze der Baureihe. Als Antrieb kommt ein neuer 3,0-Liter-V6-Biturbomotor zum Einsatz, der die E-Klasse ordentlich nach vorne schiebt.

© Daimler AG

Performance
Im Vergleich zum AMG C43 Coupé bzw. Cabrio hat Mercedes im E 43 4Matic die Leistung des Sechszylinders mit Hilfe zweier größerer Turbolader und Software-Applikationen um 34 PS auf 401 PS gesteigert. Zudem steht das maximale Drehmoment von üppigen 520 Newtonmetern bereits ab niedrigen 2.500/min zur Verfügung. So gerüstet, sprintet die gestandene Limousine in sportwagentauglichen 4,6 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h elektronisch abgeregelt. Den Normverbrauch geben die Schwaben mit 8,3 Liter auf 100 Kilometer an. Wie bei allen neuen E-Klassen kommt auch im AMG E 43 4Matic die neue 9-Gang-Automatik (9G-Tronic) zum Einsatz. Sie wurde für das vorläufige Flaggschiff jedoch speziell abgestimmt: Die Mehrfachrückschaltung ermöglicht schnellere Zwischenspurts, während die Zwischengasfunktion in den Fahrprogrammen „Sport“ und „Sport Plus“ für mehr Fahrspaß sorgen soll. Zudem ermöglichen definierte Zündungseingriffe schnellere Gangwechsel als in den Modi „Eco“ und „Comfort“. Über einen eigenen Taster in der Mittelkonsole kann darüber hinaus der Modus „Manuell“ angewählt werden.

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Besonderheiten
Zu den weiteren Besonderheiten des Sportmodells zählt u.a. ein eigenständiges Sportfahrwerk auf Basis der Mehrkammer-Luftfederung (AIR BODY CONTROL). Die ebenfalls angepasste adaptive Verstelldämpfung lässt sich in den drei Stufen „Comfort, „Sport“ und „Sport Plus“ justieren. An der Vierlenker-Vorderachse kommen eigenständige Achsschenkel und Traggelenke zum Einsatz. Ein höherer negativer Sturz an der Vorderachse und an der Raumlenker-Hinterachse steigert die Querdynamik. Außerdem setzt der serienmäßige Allradantrieb auf eine heckbetonte Momentenverteilung von 31 Prozent an die Vorderachse zu 69 Prozent an die Hinterachse. Die Sport-Parameterlenkung ist variabel übersetzt und direkter abgestimmt.  Die Dynamic Select Fahrprogramme „Sport“ und „Sport Plus“ sind beim E 43 4Matic noch stärker auf Fahrdynamik ausgelegt. Dafür sorgen die agile Gaspedalkennlinie mit direktem Setup und die Schaltvorgänge mit verkürzten Schaltzeiten, Zwischengasfunktion und Zylinderausblendung.

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Design und Ausstattung
Optisch ist der neue E 43 4MATIC sofort als Mitglied der AMG Familie zu erkennen. Zu den sportlichen Zutaten zählen drei große Öffnungen in der Frontschürze, zwei Querfinnen an den äußeren Kühlöffnungen, der Diamantgrill mit einer Lamelle in Hochglanzschwarz, glanzgedrehte 19 Zoll AMG Leichtmetallräder, zwei verchromte Endrohrblenden in vierflutiger Optik, das Zierelement der Heckschürze in Diffusoroptik sowie die Abrisskante auf dem Heckdeckel. Innen gibt es ebenfalls einige individuelle Details wie Sportsitze, Edelstahl-Pedalerie, schwarze Dachverkleidung, das unten abgeflachte Multifunktions-Sportlenkrad, das AMG Kombiinstrument inklusive 280-km/h-Skala, Racetimer und Zielflaggen-Logo sowie die roten Sicherheitsgurte. Die Polsterung in schwarzer Ledernachbildung (optional: Leder Nappa) verfügt über eine eigenständige Sitzgrafik sowie rote Ziernähte. Auch die Türmittelfelder und die Armaturentafel sind in dieser Ledernachbildung mit roten Ziernähten gestaltet.

>>>Nachlesen: Neue E-Klasse startet in Österreich

Verfügbarkeit
Die Verkaufsfreigabe für den E 43 4Matic erfolgt am 20. Juni, die Markteinführung beginnt im September 2016. Preise stehen noch nicht fest. Auf Wunsch gibt es aber auch für das sportliche Modell die ganze Armada an Innovationen, mit der die neue E-Klasse auf Kundenfang geht.

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Diashow: Neue Mercedes E-Klasse (2016)

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Mercedes E-Klasse (2016)
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Größentechnisch wächst die E-Klasse Limousine in der Länge um gut 4 Zentimeter. Mit 4,92 Meter liegt sie auf dem Niveau der Konkurrenz.

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Bei Avantgard und AMG sitzt der große Stern im Grill, bei...

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...den Basis- und Elegance-Versionen steht ein kleinerer Stern ganz klassisch auf der Motorhaube.

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In der Seitenansicht wirkt sich die neue Plattform ebenfalls positiv aus, da die Proportionen aufgrund der kürzeren Überhänge deutlich ausgewogener wirken.

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Das Heck wirkt ebenfalls gelungen, erinnert aber vielleicht etwas zu stark an die aktuelle C-Klasse. Aus der Ferne sind die beiden Modelle ...

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...kaum zu unterscheiden und selbst bei geringer Entfernung dürften nur Markenfans die Limousinen auf den ersten Blick auseinanderhalten können.

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Mercedes E-Klasse (2016)
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Auf Wunsch gibt es auch intelligente Multibeam-Voll-LED-Scheinwerfer die immer mit Fernlicht leuchten und nur jene Einheiten der insgesamt 84 LEDs pro Scheinwerfer ausblenden, die den Gegenverkehr blenden können.

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Einen noch größeren Schritt als außen macht die neue E-Klasse im Innenraum. Das Cockpit ist gegen Aufpreis von einem hochauflösenden Doppeldisplay mit jeweils 12,3 Zoll (31,2 cm) geprägt, das frei zu schweben scheint.

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Mercedes E-Klasse (2016)
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Absolutes Highlight sind jedoch die beiden berührungssensitiven Touch Control Buttons am Lenkrad. Wie die Oberfläche eines Smartphones sind sie berührungssensitiv und reagieren deshalb auf horizontale und vertikale Wischbewegungen eines Fingers.

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Mercedes E-Klasse (2016)
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Eine weitere Eingabemöglichkeit bietet das aus der C-Klasse bekannte Touchpad auf der Mittelkonsole. Damit können ebenfalls alle Funktionen per Ein- und Mehrfingergesten (Multitouch) bedient werden.

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Zudem erkennt es Handschrift. Darüber hinaus kann der Fahrer wie gewohnt den COMAND Controller und die Sprachsteuerung zur Steuerung des Infotainmentsystems nutzen.

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Vom um 6,5 cm längeren Radstand (2,94 Meter) profitieren vor allem die Fondpassagiere.

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Mercedes E-Klasse (2016)
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Die elektrische Sitzverstellung sitzt wie gehabt in den Türen. Auf Wunsch bietet Mercedes auch ein Highend-3D-Audiosystem von Burmester an.

Hier geht es zu den besten gebrauchten Mercedes-Modellen >>>

Video zum Thema: Premiere und Trailer der neuen E-Klasse
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