Potente SUV-(Coupé)-Ableger

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BMW greift mit neuem X5 M und X6 M an

BMW  bringt zwei neue Fahrzeuge auf den Markt, die bei Petrolheads Jubelstimmung und bei Klimaaktivisten Wut auslösen werden. Konkret ist von der dritten Generation der M-Modelle von X6 und X5 die Rede. Das große SUV und dessen Coupé-Ableger leihen sich den Motor vom neuen M8 Coupé und Cabrio aus und sind wie die Zweitürer in zwei Leistungsstufen erhältlich. Die stärkere Variante trägt den Namenszusatz Competition. Dieses Konzept hat BMW heuer bereits bei einem SUV und einem SUV-Coupé angewandt - und zwar beim neuen X3 M und X4 M (Competition).

bmw-x6-m-2020-960-off.jpg © BMW AG

BMW greift mit neuem X5 M und X6 M an

Doch zurück zum neuen X5 M und X6 M. Wie beim M8 verfügt der 4,4 Liter große Achtzylinder über zwei im V-Raum zwischen den Zylinderbänken angeordnete Turbolader. Seine Höchstleistung wurde gegenüber den Vorgängermodellen um 25 PS auf 600 PS und in den Competition Modellen sogar um 50 PS auf 625 PS gesteigert. Das maximale Drehmoment des V8-Antriebs beträgt 750 Nm. Für den Spurt aus dem Stand auf 100 km/h benötigen die über zwei Tonnen schweren Fahrzeuge nur 3,9 beziehungsweise 3,8 Sekunden (Competition Modelle) – bis zu 0,4 Sekunden weniger im Vergleich zu den Vorgängermodellen. Den Normverbrauch gibt BMW mit 13 bis 12,5 Liter auf 100 km an. Die Kraftübertragung an alle vier Räder (xDrive) erfolgt über ein 8-Gang M Steptronic Getriebe, dessen Schaltcharakteristik mithilfe des Drivetogic Tasters auf dem Gangwahlschalter variiert werden kann. Das heckbetont abgestimmte Allradsystem ist mit einem Aktiven M Differenzial an der Hinterachse ausgestattet. Über das Setup Menü kann der Fahrer den Modus 4WD Sport anwählen, in dem ein noch höherer Anteil des Antriebsmoments an die Hinterräder geleitet wird. Einen Drift-Mode mit reinem Heckantrieb wie im M5 (Competition) gibt es bei den SUV-Modellen aber nicht. Dafür ist hier jedoch eine extrem steife Motorlagerung an Bord.

Handling

Obwohl der X5 M und X6 M ordentliche Brocken sind, müssen sie wie jedes M-Modell auch ordentlich um die Kurven gehen. Die Grenzen der Physik kann zwar auch BMW nicht austricksen, für derart große und schwere Autos ist die Fahrdynamik dennoch enorm. Dafür ist vor allem die modellspezifische Konstruktion und Abstimmung der Fahrwerkstechnik verantwortlich. Zur Serienausstattung gehören ein M spezifisches adaptives Fahrwerk mit elektronisch geregelten Dämpfern und Aktiver Wankstabilisierung sowie die M Servotronic Lenkung. Darüber hinaus verfügen die beiden Newcomer über riesige Räder (21 Zoll an der Vorder- und 22 Zoll an der Hinterachse), eine üppig dimensionierte Bremsanlage sowie eine deutlich versteifte Karosserie.

Design

Optisch grenzen sich die High-Performance-Versionen ebenfalls von ihren schwächeren Geschwistern ab. Hier kommen die bewährten M-Designdetails zum Einsatz. Zu den Erkennungsmerkmalen zählen u.a. große Lufteinlässe an der Front, die Kiemen auf den Seitenwänden, aerodynamisch optimierte Außenspiegel, ein Dach- beziehungsweise Heckspoiler, eine Heckschürze mit Diffusor-Elementen und die Doppelendrohr-Paare der Abgasanlage. Letztere soll einen besonders emotionsstarken Sound erzeugen. Die Competition-Modelle weisen weitere eigenständige Design-Akzente auf, darunter diverse Carbonelemente, zusätzliche Aerodynamik-Flips, "Competition"-Schriftzug am Heck sowie exklusive Leichtmetallräder in den Größen 21 Zoll an der Vorder- und 22 Zoll an der Hinterachse.

bmw-x5-m-2020-960-off.jpg © BMW AG

Innenraum und Ausstattung

Im Interieur bleibt das bekannte Layout mit den beiden großen Displays, dem iDrive-Controller und dem schlanken Armaturenbrett erhalten. Neben viel Schwarz, kontrastierenden Ziernähten und Carboneinlagen gibt es auch eine umfangreiche Serienausstattung. Dazu zählen u.a. das Head-Up Display mit M spezifischen Anzeigen, Multifunktions-Sportsitze, die BMW Individual Volllederausstattung Merino Feinnarbe, das Live Cockpit Professional mit Navigationssystem und Intelligent Personal Assistant („Hey, BMW“) sowie der Parking Assistant. Natürlich dürfen auch die M-typisch gestalteten Anzeigen und Bedienelemente nicht fehlen. So ermöglicht eine Setup-Taste auf der Mittelkonsole den direkten Zugriff auf die Einstellungen für Motor, Dämpfer, Lenkung, xDrive und Bremsanlage. Zwei individuell zusammengestellte Varianten des M-Setups können gespeichert und mit den beiden roten M-Tasten am Lenkrad abgerufen werden. Darüber hinaus steht auf der Mittelkonsole auch die aus dem M8 bekannte M-Mode-Taste zur Verfügung, mit der sich die Fahrerassistenzsysteme sowie die Anzeigen im Instrumentenkombi und im Head-Up Display beeinflussen lassen.

bmw-x5-x6-m-2020-960-off1.jpg © BMW AG

Verfügbarkeit

Ihre Messepremiere absolvieren der neue X5 M, der neue X6 M und die Competition-Modelle – wie das neue 2er Gran Coupé - im November 2019 auf der Los Angeles Auto Show. Ihre gemeinsame Markteinführung beginnt im April 2020. Die Preise stehen noch nicht fest. Hierzulande wird man aber mit Einstiegstarifen von rund 150.000 Euro rechnen müssen.

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