Camaro ZL1 setzt auf Leistung ohne Ende

Echtes „Musclecar“

Camaro ZL1 setzt auf Leistung ohne Ende

Neues Top-Modell der Baureihe wird seiner Bezeichnung gerecht.

Nachdem Chevrolet im Vorjahr den neuen Camaro und das neue Camaro Cabrio vorgestellt hat, wird die Produktpalette nun um ein neues Top-Modell erweitert, das auf der New York Auto Show (25. März bis 3. April 2016) seine Weltpremiere feiert. Dieses hört auf die Bezeichnung ZL1, setzt auf den bärenstarken V8 aus der Corvette Z06 und wird somit der Bezeichnung „Musclecar“ voll und ganz gerecht. Passend dazu gibt es eine brachiale Optik, die auf andere Verkehrsteilnehmer etwas angsteinflößend wirken könnte.

Diashow: Chevrolet Camaro ZL1 (2016)

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Camaro ZL1
Camaro ZL1

Die aggressiv gestylte Frontschürze weist wohl einen der größten Lufteinlässe überhaupt auf. Auf der Motorhaube macht sich ein riesiger, farblich abgesetzter Powerdome breit.

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Camaro ZL1
Camaro ZL1

Seitlich stechen die ausgestellten Radhäuser, die Schwellerverbreitungen und die dunklen 20-Zoll-Felgen ins Auge.

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Camaro ZL1
Camaro ZL1

Hinten sorgen ein fixer Heckflügel, die breite Schürze mit integriertem Diffusor und die vierflutige Abgasanlage für einen dynamischen Abgang.

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Camaro ZL1
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Fahrer und Beifahrer nehmen auf Recaro-Sportsitzen Platz. Insgesamt dominiert im Innenraum die Farbe Schwarz.

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Camaro ZL1
Camaro ZL1

Das Multifunktions-Sportlenkrad und der Schaltknauf sind mit Wildleder bezogen.

Design
Obwohl schon die standardmäßige Camaro SS Version ihre Leistung selbstbewusst zur Schau stellt, toppt der ZL1 das Ganze noch einmal deutlich. Die aggressiv gestylte Frontschürze weist wohl einen der größten Lufteinlässe überhaupt auf. In den beiden seitlichen Öffnungen sitzt ein vertikal angeordnetes Tagfahrlicht. Zusätzliche Flips sollen die Aerodynamik verbessern. Über der Schürze befinden sich der schmale Grill und die böse blickenden Scheinwerfer. Auf der Motorhaube macht sich ein riesiger, farblich abgesetzter Powerdome breit. Seitlich stechen die ausgestellten Radhäuser, die Schwellerverbreiterungen und die dunklen 20-Zoll-Felgen ins Auge. Auf Letzteren sind übrigens speziell entwickelte Goodyear-Rennreifen aufgezogen. Dahinter blinzelt die riesige Brembo-Sportbremsanlage hervor. Hinten sorgen ein fixer Heckflügel, die breite Schürze mit integriertem Diffusor und die vierflutige Abgasanlage für einen dynamischen Abgang.

Performance
Doch die Optik kann noch so potent wirken, wenn unter der Haube kein passendes Triebwerk sitzt, ist das Ganze nur Show und Schein. Doch der Camaro ZL1 hält, was er verspricht. Unter der angeschwollenen Haube verrichtet ein per Kompressor aufgeladener 6,2-Liter-V8 mit 649 PS und 868 Newtonmetern seinen Dienst. Die immense Kraft wird entweder von einem manuellen Sechsgang-Getriebe mit automatischer Drehzahlanpassung oder einer Zehngang-Automatik mit Schaltwippen am Lenkrad an die Hinterachse geleitet. Fahrleistungen hat die GM-Tochter zwar noch nicht verraten, diese dürften aber über jeden Zweifel erhaben sein (Prognose: 0 bis 100 in unter 4 Sekunden; über 310 km/h Spitze).

Cockpit
Den Camaro-Innenraum hat Chevrolet für den ZL1 ebenfalls adaptiert. Hier fallen die Änderungen aber weniger umfangreich aus. Fahrer und Beifahrer nehmen auf Recaro-Sportsitzen Platz. Das Multifunktions-Sportlenkrad und der Schaltknauf sind mit Wildleder bezogen. Insgesamt dominiert die Farbe Schwarz. Zusätzlich zur umfangreichen Konnektivität inklusive Smartphone-Integration kommt beim Top-Modell noch eine spezielle Funktion hinzu: Ist man im ZL1 auf einer Rennstrecke unterwegs, zeichnet er auf Wunsch Rundenzeiten, Beschleunigung, Telemetriedaten und weitere Fahrdaten auf. Das soll den Besitzern dabei helfen, ihren Fahrstil zu optimieren und so ihre Rundenzeiten zu verbessern.

Preis und Termin für die Markteinführung stehen noch nicht fest. Nachdem sich Chevrolet aus Europa zurückgezogen hat, ist der Camaro eines der wenigen Autos, die nach wie vor auch in der "alten Welt" verkauft werden.

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