Neuer Citroen C5 wird spektakulär

Studie gibt Ausblick

Neuer Citroen C5 wird spektakulär

Franzosen setzen künftig auch in der Mittelklasse auf progressives Design.

Citroen wird auf dem Pariser Autosalon 2016 (ab 1. Oktober) nicht nur den völlig neuen C3 und den facegelifteten C4 Picasso zeigen, sondern auch eine spektakuläre Studie präsentieren. Konkret handelt es sich dabei um den CXperience Concept, der trotz seiner futuristischen Form bereits einen konkreten Ausblick auf den neuen C5 gibt, der 2017 in den Handel kommt. Die Franzosen setzen künftig also auch in der wichtigen Mittelklasse auf ihren progressiven Designansatz. Zudem zeigen die Abmessungen der Studie (4,85 x 2,00 x 1,37 Meter), dass sich der neue C5 exakt an den wichtigsten Konkurrenten wie Passat, Mondeo, Insignia oder Superb orientiert. Die Länge passt schon ziemlich genau für die Serienversion. Die Breite dürfte sich aber etwas reduzieren. Zudem wird der neue C5 einige Zentimeter höher ausfallen als der CXperience Concept.

© Citroen

Design

Trotz der zunächst futuristisch wirkenden Optik sind die für die Marke typische Linienführung und Formen sofort erkennbar. Auch die Proportionen werfen keine Fragen auf. Der rund drei Meter lange Radstand sorgt nicht nur für kurze Überhänge, sondern soll auch für ein hervorragendes Raumangebot im gesamten Innenraum sorgen. Vorne setzt Citroen auf ein besonders einprägsames Design. Der verchromte Doppelwinkel erstreckt sich bis zu den Scheinwerfern und betont die Fahrzeugbreite. Die Tagfahrleuchten in V-Form verstecken sich hinter schmalen, drei Millimeter breiten Lamellen, die auch die Blinker einrahmen. Im unteren Bereich vervollständigen drei mitlenkende LED-Scheinwerfer auf jeder Seite die markante Leuchtengrafik. Die Schürze mit gesteuerten Lufteinlässen soll dank eingebauten beweglichen Klappen für eine tolle Aerodynamik und mehr Effizienz sorgen. Bei der Fließheck-Silhouette markieren eindeutig die gegenläufig zu öffnende Türen, die in einem senkrechten 90-Grad-Winkel bis in das Dach hineinreichen, das Highlight. Diese werden es zwar nicht in die Serie schaffen, ermöglichen aufgrund der fehlenden B-Säulen aber einen besonders komfortablen Ein- und Ausstieg. In den ausgestellten Radhäusern sind 22 Zoll-Räder mit Fünf-Speichen-Felgen untergebracht. Hinten verbessern wiederum die speziell gestalteten Kotflügel, eine konkave Heckscheibe und ein beweglicher Spoiler im unteren Bereich die Aerodynamik. Die Rückleuchten mit 3D-Effekt übernehmen die V-Form der vorderen Lichtsignatur. Wie an den anderen jüngsten Modellen der Marke wird das Heck von einem schwarz glänzenden Doppelwinkel geziert. Dagegen sieht der aktuelle C5 richtig alt und bieder aus.

© Citroen

Innenraum

Innen setzt sich der futuristische Eindruck fort. Gleichzeitig haben sich die Franzosen aber auch für die Reduktion auf das Wesentliche entschieden. Das Cockpit der Studie wirkt nämlich alles andere als überladen. Auf dem schwebend wirkenden und dreidimensional ausgeführten Armaturenbrett sitzen ein Einspeichenlenkrad und ein 19-Zoll-Breitbild-Touchscreen. Die wichtigsten Fahrdaten werden über ein Head-up-Display in die Frontscheibe projiziert. Natürlich ist der CXperience Concept auch voll vernetzt. Statt dem Schlüssel kommt das Smartphone zum Einsatz. Dieses kann in der Mittelkonsole auch induktiv geladen werden, verbindet sich kabellos mit dem großen Touchscreen und speichert alle Einstellungen (Sitzposition, Musik, Klimaanlage etc.) des jeweiligen Fahrers. Fondpassagiere können über ein Tablet ihre Sitzposition und Klimaeinstellungen steuern. Auch der Komfort wird groß geschrieben: Die Sitze passen sich an den Körper an, Lautsprecher und Mikrofone sind in den Kopfstützen untergebracht, damit jeder Insasse seine Lieblingsmusik hören oder ungestört telefonieren kann. Die Farbwahl ist jedoch Geschmackssache. Laut Citroen soll die eingesetzte Farbe Zitrusgelb Frische und Energie ausstrahlen. Insgesamt wirkt das Ganze jedoch ziemlich grell. Ansonsten gibt es bei der Inneneinrichtung aber nichts zu meckern. So sind beispielsweise die Sitze mit gesteppten Maschen bezogen und die Lehnen bestehen wie das Armaturenbrett aus hellem Nussbaumholz. Edle Materialien mit Alkoven-Muster zieren die Türverkleidungen.

© Citroen

Keine Fahrdaten

Über den Antrieb und die Fahrleistungen hat Citroen nichts Konkretes verraten. Die Studie wird aber von einem Plug-in-Hybrid-Antrieb befeuert, der eine elektrische Reichweite von 60 Kilometern ermöglichen soll. Die Franzosen verknüpfen dabei einen aufgeladenen Benziner, dessen Leistung variieren kann, mit einem 80 kW starken Elektromotor. Maximal ist eine Systemleistung von 300 PS machbar.

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Fazit

Citroen gibt mit dem CXperience Concept einen konkreten Ausblick auf den nächsten C5. Das Serienmodell wird sich vor allem außen stark an der Studie orientieren. Damit setzen die Franzosen ein Ausrufezeichen in der Mittelklasse. So avantgardistisch kommt kein Mitbewerber daher. Bleibt nur zu hoffen, dass der Mut von den Kunden belohnt wird. Das Türkonzept und der Innenraum werden im Serienmodell deutlich weniger futuristisch ausfallen. Dennoch wird der neue C5 auch hier am aktuellsten Stand der Technik sein. In Sachen Vernetzung, Smartphone-Integration und Assistenzsysteme wird die neue Citroen-Limousine mit Sicherheit ganz vorne mitspielen.

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