Das kostet der neue Peugeot Rifter

PSA-Trio ist komplett

Das kostet der neue Peugeot Rifter

Kurz nachdem Opel für den neuen Combo den Bestellstart eröffnet hat (ab 21.000 Euro), zieht nun Peugeot nach. Citroen hat die Preise für den neuen Berlingo (ab 20.000 Euro) bereits vor einigen Wochen verraten. Da nun auch die Preise für den neuen Rifter feststehen, können ab sofort alle drei Ableger des PSA-Trios in Österreich bestellt werden. Bei Peugeot werden für den Newcomer mindestens 22.600 Euro fällig. Technisch unterscheiden sich die Hochdachkombis, die vor allem bei preisbewussten Familien äußerst beliebt sind, kaum. Optisch und in Sachen Ausstattung setzen Peugeot, Citroen und Opel jedoch eigenständige Akzente. Das erklärt auch die unterschiedlichen Einstiegspreise.

peugeot-rifter-960-off1.jpg © Peugeot

Design

Den neuen Rifter gibt es in zwei Versionen mit 5 und 7 Plätzen in jeweils zwei Längen, Standard (4,40 m) und Lang (4,75 m). Das Laderaumvolumen reicht von 775 Litern unter der Kofferraumabdeckung in der fünfsitzigen Konfiguration bis zu 3.000 Litern bei zusammengeklappten Sitzen in der langen Version. Peugeots Familienfreund vertraut auf das bekannte Markengesicht mit hochkant angeordnetem Kühlergrill und großem Löwen-Emblem. Die schmalen LED-Scheinwerfer sollen ihm zu einem katzenartigen Blick verhelfen. In der Seitenansicht gibt es keine Unterschiede. Hier setzt auch der Rifter auf eine kurze, waagerechte Haube, hohe Gürtellinie, Dachreling, große Türen und voluminöse Glasflächen. Die Grafik der senkrecht angeordneten Rückleuchten ist im markentypischen Krallendesign ausgeführt. Crossover-Elemente wie erhöhte Karosserie, große Räder und Schutzbeplankungen im Schwellerbereich, im Unterboden, an den Radhäusern und Stoßfängern sowie am Unterboden vorne wie hinten sorgen für etwas Pepp. Für Kunden, die den Hochdachkombi etwas dynamischer gestalten möchten, bietet Peugeot die aus anderen Modellen bekannte GT Line an. Sie bietet u.a. schwarze Details wie Umrandung des Kühlergrills, Außenspiegelkappen, Dachreling und Dekorelemente in den seitlichen Leisten sowie diamantschwarze 17 Zoll Alufelgen. Innen wartet das sportliche Modell mit Lederlenkrad, eigenen Dekorelementen am Armaturenbrett, speziellen Stoffbezügen und Instrumente mit hinterlegtem Schachbrettmuster auf.

peugeot-rifter-960-off2.jpg © Peugeot

Innenraum

Wie bei allen aktuellen Modellen, setzt Peugeot auch beim Rifter auf sein "i-Cockpit" mit kleinem Lenkrad und darüber angeordnetem Kombiinstrument. Außerdem steht hier der 8 Zoll große Touchscreen frei auf dem Armaturenbrett. Die Mittelkonsole steigt nach vorne hin an. Das sieht alles sehr edel aus. Passend dazu ist der Innenraum mit neuen Bezügen und hochwertigeren Materialien ausgestattet. Neue Konnektivitäts- und Infotainment-Technologien sollen den Komfort steigern. Dank Mirror Screen können die Funktionen des Smartphones auf dem 8-Zoll-Touchscreen genutzt werden. Die Funktion ist mit Android Auto, Apple CarPlay und MirrorLink kompatibel. Über eine Ladeschale in der Mittelkonsole können kompatible Smartphones auch induktiv aufgeladen werden. Dievernetzte 3D-Navigation mit Sprachsteuerung bietet u.a. eine Suche von Sehenswürdigkeiten. Mit TomTom Traffic bietet sie von der Verkehrsbelastung abhängige Alternativrouten in Echtzeit an sowie zusätzliche Informationen wie Parkplätze, Tankstellen und lokale Wetterverhältnisse.

Flexibles Raumwunder 

Da der neue Rifter in zwei Radständen gebaut wird, dürfte sich die Zielgruppe deutlich erweitern. Das Standardmodell ist zwei Zentimeter länger als die vorherige Generation und misst 4,40 Meter bei einem Radstand von 2,78 Meter. Die um 35 Zentimeter längere Lang-Version hat eine Gesamtlänge von 4,75 Meter und einen Radstand von 2,97 Meter. In beiden Längen bietet der Rifter die Möglichkeit, fünf oder sieben Mitfahrer zu befördern. Der Zugang zum Laderaum wird durch eine separat zu öffnende Heckscheibe sowie eine neue, in zwei Höhen arretierbare Kofferraumabdeckung erleichtert. Die drei Einzelsitze in der zweiten Reihe können mithilfe des Magic-Flat-Systems (ab zweiten Quartal 2019 verfügbar) einzeln vom Kofferraum aus umgeklappt werden. In Kombination mit dem umklappbaren Beifahrersitz entsteht so ein durchgehend flacher Boden mit einer Ladelänge von bis zu 2,70 Meter bei der Kurzversion und bis zu 3,05 Meter bei der Langversion. Im Standardmodell sind die herausnehmbaren Sitze (optional) in Reihe drei nicht längs einstellbar, bei allen Langversionen befinden sich die Sitze auf einer Schiene und sind über 130 Millimeter verschiebbar. Darüber hinaus hat Peugeot noch zahlreiche Ablagen den Fahrer und die Passagiere verbaut. Sie sind verteilt auf der Mittelkonsole, im Dachhimmel, in den Türen, in der ersten und zweiten Reihe und im Kofferraum. Diese Ablagefächer sind zwar äußerst praktisch, können aber auch dafür sorgen, dass schon einmal das eine oder andere Mitbringsel vergessen wird. 

peugeot-rifter-960-off1.jpg © PSA

Assistenzsysteme

Der neue Hochdachkombi ist auch in Sachen Sicherheit gut gerüstet. Insgesamt sind fast 20 Fahrerassistenzsysteme und Manövrierhilfen verfügbar. Zu den Highlights zählen farbiges Head-up-Display (separate Mini-Scheibe), aktiver Spurhalteassistent, Aufmerksamkeitsassistent, Verkehrszeichenerkennung, aktiver Geschwindigkeitsregler und -begrenzer mit Bremsfunktion, Toter-Winkel-Warner, aktiver Notbremsassistent (Active Safety Brake) mit Kollisionswarner, Berganfahrassistent, Einparkassistent sowie die Rückfahrkamera „Visiopark 180°“ mit 180-Grad-Rundumsicht.

peugeot-rifter-960-off.jpg © PSA

Saubere Motoren

Peugeot bietet für den Rifter zwei Benziner und drei Dieselmotoren an. Alle Triebwerke erfüllen die jüngste Abgasnorm Euro 6d-TEMP und die Anforderungen des realitätsnahen Zyklus zur Verbrauchsermittlung WLTP. Die PureTech Benzinmotoren sind serienmäßig mit Parktikelfilter mit passiver Regeneration ausgestattet. Sämtliche Dieselmotoren verfügen über einen Partikelfilter und SCR-Katalysator (AdBlue-Einspritzung). Konkret werden drei Dieselvarianten des Motors 1.5 BlueHDi angeboten: BlueHDi 130 Stop&Start mit Sechsgangschaltgetriebe oder Achtgang-Automatikgetriebe (EAT8), BlueHDI 100 mit Fünfgangschaltgetriebe, auch als Version Stop&Start und BlueHDi 75 mit Fünfgangschaltgetriebe. Der Benzinmotor 1.2L PureTech  steht in zwei Leistungsstufen bereit: PureTech 130 Stop&Start mit Achtgang-Automatikgetriebe (verfügbar 2019) und PureTech 110 Stop&Start mit Fünfgangschaltgetriebe.

Einen Allradantrieb gibt es nicht. Peugeot bietet aber auch für den Rifter seine bewährte Traktionskontrolle Advanced Grip Control an. Sie wirkt auf die Antriebsschlupfregelung und soll auch abseits befestigter Straßen bzw. auf rutschigem Untergrund für ordentliche Traktion sorgen. Auch eine Bergabfahrhilfe (Hill Assist Descent Control) ist in dem System enthalten.

peugeot-rifter-960-off4.jpg © PSA

Verfügbarkeit

Die Markteinführung in Österreich findet im Oktober 2018 statt. Der neue Rifter wird in den PSA-Werken in Vigo (Spanien) und Mangualde (Portugal) produziert.

Noch mehr Infos über Peugeot finden Sie in unserem Marken-Channel.

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